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Saukopf (310 m) Roth-Hütte

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Auffahrten

Von tfmk51 – Der Einstieg in den Saukopfpass erfolgt zwischen Weinheim und Birkenau auf einer Höhe von 136 Metern, nachdem man entlang der Birkenauer Talstraße (L 3408/alte B 38) etwa 1,5 km ab der Kreuzung Nördliche Hauptstraße von Weinheim in Richtung Birkenau gefahren ist.
Die Talstraße und mit ihr der Radweg und die Eisenbahn folgen der Weschnitz. Nach dem Passieren des Gasthofes Fuchs’sche Mühle erkennt man den Einstieg nördlich der Straße an einer kleinen Brücke, die deutlich ansteigend die Weschnitztalbahn überspannt. Dort müssen wir hin, aber dazu gilt es, zunächst die stark befahrene Talstraße mit aller gebotenen Vorsicht zu queren.
Bis hinter der Brücke ist der Weg asphaltiert. Dann folgt ein 500 m langes Stück wassergebundener Decke mit mittelkörnigem Splitt. Der Weg verläuft in nördlicher Richtung, die Steigung beträgt bis zu 8 %. In der ersten Kehre wechselt der Belag zurück auf Asphalt und die Fahrtrichtung am Hang entlang nach Süden. Der Anstieg wird bis zur zweiten Kehre mit 5 bis 7 % moderater. Der ältere Asphalt hat teilweise größere Lücken, vor allem im Bankett. Eine mit dem Rennrad fahrbare Linie auf festem Grund, ohne größere Steine, ist aber in der Regel zu finden.
Ab der zweiten Kehre, ca. 1,5 km nach dem Einstieg, verläuft der weitere Weg wieder in nördlicher Richtung. Hier kehrt Ruhe ein, vom Straßenlärm ist nichts mehr zu hören. Gelegentlich dringt noch das Signal der Weschnitztalbahn durch den dichten Wald. Der Anstieg verläuft unterhalb des Hirschkopfes mit nun 6 bis 8 % bis hinauf zur Roth-Hütte, an der sich mehrere Wege kreuzen. Kurz vor der Roth Hütte ist noch ein kurzes Stück mit 10 % zu bewältigen, das man locker weg drücken kann.
An der Hütte ist der eigentliche Aufstieg nach knapp 3 km geschafft, weshalb wir auch hier die Passmarke gesetzt haben. Von hier aus kann man einen Abstecher zum Hirschkopfturm und dessen Aussichtsturm machen, der nur ein paar hundert Meter entfernt liegt. Der Weg ist ausgeschildert. Die finale Rampe dorthin, auf losem Grund und mit mehr als 15 %, ist aber nur etwas für das Mountainbike.
Die restlichen 700 m von der Roth-Hütte bis zum Entlüftungsschacht des Saukopftunnels folgt die Straße dem Höhengrat. An einer Stelle gewährt die Vegetation einen kurzen Blick nach Westen in die Rheinebene. Steigungsprozente haben wir nicht mehr.

Hinter der Alten Hütte Weinheim, einem Fachwerkhaus, erreichen wir eine Kreuzung, an der von links der Weg von Weinheim-Nächstenbach heraufführt. Wir fahren nach rechts weiter und erreichen nach wenigen Metern den unübersehbaren Endpunkt, den Belüftungsschacht des Saukopftunnels (B 38). Hier endet der asphaltierte Teil der Strecke endgültig. Ab dem Einstieg haben wir 3,7 km und einen Höhengewinn von 179 Metern zurückgelegt. Die durchschnittliche Steigung beträgt rund 4,7 %.

Wer möchte, findet mit dem in Folge gut ausgebauten Weg nach weiteren 2,2 km den Anschluss an die Mühlstraße, die Hemsbach und den Watzenhof verbindet. Die wassergebundene Decke ist fein gesplittet und mit dem Rennrad (Autor: 28 mm) befahrbar. Die Straße verläuft zum größten Teil genau auf der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen. Hier sind deutlich mehr Wanderer, Hunde und Mountainbiker unterwegs als auf dem ersten Teil der Strecke. An der T-Kreuzung am Ende, beim Waldnerturm, hat man die Wahl zwischen Bergstraße und Rheinebene, oder einer weitergehenden Odenwaldrunde, z. B. in das Liebersbacher Tal und zur Juhöhe.
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