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Schaalhof (445 m)

Grandioser Blick auf die Kochertalbrücke und das sommers grüne und herrlich malerische Kochertal

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die traumhafte Reise beginnt im Herzen des sehenswerten Örtchens Braunsbach. Schloss und Kirche thronen in exponierter Lage über dem Marktplatz, wo wir in die Schulstraße abbiegen und sogleich vor eine kleine Herausforderung gestellt werden. Doch wer jetzt zusammenzuckt, dem sei gesagt, dass wir schon nach wenigen Metern rechts weiter müssen und nicht geradeaus. Sieht nämlich brutal steil aus, ist aber auch nur eine Sackgasse, wie man bald erkennt, denn sie endet bereits nach wenigen Metern. Steil bleibt es trotzdem, u.z. so um die 15 %. Am Ende dieser netten Einstiegsrampe biegen wir scharf links ab. Wer von Orlach gekommen ist, wird spätestens hier erkennen, dass er sich diesen Teil hätte sparen können, sehen wir doch von hier aus die L1036 kurz vor deren beiden Kehren kurz hinter dem Ortsende, von der man abfahrend am Ortseingang einfach hätte halbrechts abbiegen können.
Sei’s drum! Wir bewegen uns nun in westliche Richtung durch ein aussichtsreiches Wohngebiet in Hanglage. Sicher nett hier zu wohnen. Linker Hand erblicken wir bereits die majestätische Kochertalbrücke in ihrer ganzen Pracht. In einem Rechtsbogen lassen wir die letzten Häuser Braunsbachs hinter uns. Bei 7 bis 8 % Steigung kämpfen wir uns parallel zum bereits tief unter uns fließenden Kocher zwischen Weiden und Bäumen vorwärts. Da kommt eine Bank gerade richtig... und was für eine! Wer Zeit und kein Problem damit hat, mitten in einer Steigung eine Pause einzulegen, sollte sicher hier einmal niederlassen und angesichts der großartigen Aussicht einige Minuten innehalten. Ist auch wirklich schön hier – im Sommer saftig grün, im Herbst herrlich bunt – und weiter oben gibt’s leider keine Bank.
Nun aber weiter! Wir nähern uns großen Schritten, pardon Radumdrehungen dem Wald und damit der ersten Kehre. „Schön schatttig hier“ wird man sich an heißen, sonnigen Sommertagen denken. Wir pedalieren nun gemütlich durch den Wald. Eine Linkskurve eröffnet dann den Aussichtsreigen. Es wird offener und damit sonniger, und yeah, was für ein Panorama! Die Kochertalbrücke in ihrer ganzen Pracht! Natur trifft Architektur: im Sommer und im Herbst.
So schön es ist, wir müssen ja weiter und tauchen alsbald wieder in den Wald ein, wo uns noch eine enge Kehre erwartet. Hier präsentiert sich der Asphalt dann auch mal etwas holpriger. Insgesamt ist er aber gut in Schuss und lässt auch eine flotte, spaßige Abfahrt zu, wenn man sich denn nicht zu sehr von des Ausblicken ablenken lässt. Das könnte jedenfalls böse enden! Eine Rechtskurve führt uns dann aus dem Wald heraus, und zwischen den Feldern erkennen wir bereits Schaalhof, das wir ein paar Meter später auch schon erreichen. Das wäre dann das Ende der Auffahrt.
Nun kann man auf welligem Terrain entweder weiter über den Dörrhof in Richtung Orlach rollen oder aber über Jungholzhausen wieder ins Kochertal abfahren.

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