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Schanzerkopf (610 m)

Lange Gerade.

Auffahrten

Von AP – Man legt los in dem kleinen, in einem engen Tal gelegenen Dorf Stromberg, welches unter Freunden der gehobenen Küche dadurch bekannt ist, daß einer der mittlerweile unzähligen Fernsehköche dort ein hochpreisiges Restaurant betreibt. Man hört doch so einiges über dieses Restaurant, dezente Hinauskomplimentierungen durch diskrete Briefe präsentiert zusammen mit einer dem Ambiente angemessenen Rechnung können dort vorkommen. Nicht auszudenken, wenn man sich in Radklamotten in solch ein Etablissement begäbe und einen Teller Spaghetti bestellte. Wahrscheinlich bekäme das Personal einen Kollektivnervenzusammenbruch und des Koches Schnurrbart würde in der nächsten Sendung durch nervöse Zuckungen von der Zubereitung der haute cuisine ablenken.
Aber hier geht es nicht um Schabernack, sondern um den Schanzerkopf. Und um den zu erreichen, fährt man in Stromberg in Richtung Dörrebach/Argenthal. Bis Dörrebach führt die enge Landstraße durch eine locker bewaldete, sehr mild und lieblich wirkende Gegend, in der man noch das warme Klima des Nahetals spürt. Dabei kommt man auch an einem Gasthaus namens Weinbergerhof vorbei.
Besonders schwer zu fahren ist dieser erste Teil der Auffahrt nicht, die Straße fällt sogar hinter Stromberg kurz leicht ab. Erst in Dörrebach stellt sich eine nicht allzu lange Rampe in den Weg. Hinter Dörrebach ist die Landschaft zunächst offen, geprägt von weiten Weizenfeldern. Am Horizont sieht man aber schon den oberen Soonwald, der in dieser Region hauptsächlich aus Fichten besteht.
Von nun an kommt einem der Weg bis zur Passhöhe wie eine einzige lange Gerade vor. Um das Gut Marienborn herum liegen wieder einige Wiesen, dahinter fährt man im Wald bei immer stärker anziehender Steigung geradeaus bis zu der Kreuzung am Forsthaus Thiergarten, an der man auf die Auffahrt von Ellern her trifft. Ab der Kreuzung flacht die Steigung wieder ab, und der Schanzerkopf ist nicht mehr fern. Von der Passhöhe kann man auf einem asphaltierten Waldweg noch etwa 600 m weiter fahren bis zu dem Fernsehturm auf dem eigentlichen Gipfel.

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00:32:33 | 14.04.2017
iceman7684
Dolce Vita
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Von paelzman – In Ellern starten wir am nördlichen Ortsrand. Die Rheinböllener Straße wird hier in einer abknickenden Vorfahrt zur Bahnhofstraße. Dieser Bahnhof gehörte einst zur Hunsrückquerbahn, die vor einiger Zeit außer Dienst gestellt wurde, und deren Reaktivierung zum Bahnanschluss des Flughafens Frankfurt-Hahn zur Zeit diskutiert wird.
Zu Beginn durchfahren wir nun Ellern, bis wir am Ortsende die verwitterten Schienen der angesprochenen Bahnlinie überqueren. Die Steigung erreicht allmählich etwa 5 %.
Nachdem wir noch eine Fabrik zur Linken passieren, tauchen wir endlich in den Soonwald ein. Eine lange Gerade führt uns durch diesen bei sehr konstanter Steigung von 7 % hindurch. Die Straße ist nicht in allerbestem Zustand, aber durchaus noch akzeptabel.
Nach 2,7 km erreichen wir zwei scharfe Kurven, in denen die Steigung kurzfristig in Richtung zweistelliger Prozentwerte ansteigt. Sofort erreichen wir aber wieder angenehme Steigungswerte, die uns den naturbelassenen Soonwald wieder in Gänze genießen lassen.
Eine weitere Gerade folgt, in deren Mitte ein erster Hochpunkt liegt. 3,5 km sind bis hierhin absolviert. Wir rollen einige Meter bergab und erreichen eine Kreuzung, an der diverse Anfahrtsvarianten (wie z.B. die über Stromberg) aufeinander treffen. Wir halten uns hier rechts, und die Steigung erreicht sogleich wieder die bekannten 7 %. Nun folgt noch eine langgezogene Rechtskurve, die an ihrer Außenseite einen großräumig angelegten Parkplatz für Wanderer bietet.
Am Ende der Kurve erreichen wir den Hochpunkt, von dem rechts der angesprochene asphaltierte Weg zum Gipfel abzweigt.

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Von Harald der Graue – Der Anstieg beginnt in Argenschwang und folgt auf der L239 zunächst dem Verlauf des Gräfenbachs durch ein recht enges und landschaftlich reizvolles Tal. Da sich die Steigung im unteren spürbaren Bereich bis etwa 3 % bewegt, können diese Reize auch voll ausgekostet werden. Wem es eher nach lieblicher Landschaft ist, der kann nach etwa einem Kilometer links nach Spall und von dort über Münchwald wieder zurück zur L239 fahren. Sowohl Spall als auch Münchwald sind in jedem Fall sehenswert.
Äußerst sehenswert ist auch die Gräfenbacher Hütte, die nach etwa 5 km passiert wird. Hierbei handelt es sich um eine Eisenerzhütte, die im Jahr 1712 gegründet wurde. Sie besitzt den einzigen freistehenden Hochofen in Westdeutschland aus dem Jahr 1830. Auch hier unterstützt die moderate Steigung von weniger als 5 % den Genuss, was in diesem Fall ein echter Glücksfall ist.
Hinter der Gräfenbacher Hütte weitet sich das Tal, die Landschaft bleibt reizvoll, wird aber weniger spektakulär. Jetzt fällt auch auf, dass der Verkehr auf der L239 zwar nicht hoch, aber doch spürbar ist. Durch Fichten- und Birkenpflanzungen geht es die nächsten etwa 5 km bei Steigungen um 3 % weiter bergan. Lediglich die letzten etwa 400 m vor der Kreuzung mit der L242, wo man auf die Auffahrten aus Stromberg und Ellern trifft, werden etwas steiler, bleiben aber unter 10 %.
Von hier an gilt die Beschreibung der Ostanfahrt von Stromberg.

Diese Anfahrt empfiehlt sich eher aus touristischen denn aus sportlichen Gründen. Radltechnisch ist sie recht anspruchslos, die Landschaft lässt einen aber doch auf seine Kosten kommen.
Die Abfahrt nach Argenthal ist breit, gut asphaltiert, hat schöne weite Kurven und ist daher schnell.

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Von kletterkünstler – Wie die erste hier beschriebene Anfahrt, so beginnt auch diese in Stromberg. Wir biegen in Richtung Rheinböllen ab und stellen nach Verlassen des Ortes gleich mal fest, dass hier reichlich Kalkstein abgebaut wird. Nach Passieren einer Fabrik wird es dann aber idyllischer. Das gut ausgebaute Sträßchen, auf dem aufgrund der Zufahrt zur A61 und B50/E42 in Rheinböllen auch mehr los sein kann, zieht sich recht geradlinig und kaum ansteigend durch das bewaldete und beweidete Tal entlang des Guldenbachs. Nach 2,6 km passieren wir den Abzweig nach Daxweiler. Hier geht es hinauf zum Forsthaus Lauschhütte. Kurz darauf erreichen wir die Junkermühle, wo es links ab nach Seibersbach geht.
Es folgen zwei Kehren, und auch die Steigung nimmt nun zu, bleibt aber unproblematisch. Man erhascht einen sehr schönen Blick auf das gegenüber auf der anderen Talseite im Hang gelegene Daxweiler und den Binger Wald. Über ein offenes Plateau erreichen wir Seibersbach, durch das es für wenige hunter Meter wieder abwärts geht. Hier müssen wir nun rechts in Richtung Schanzerkopf abbiegen.
Mit 5 bis maximal 7 % geht es auf recht gerader Straße, die an einigen Stellen komplett neu asphaltiert und an anderen nur geflickt wurde, im offenen und damit windanfälligen Gelände aufwärts. Ein strammer Westwind kann hier zermürbend wirken und die Steigung höher scheinen lassen als sie tatsächlich ist.
Nach insgesamt 7,4 km ist dann die L242 erreicht, der wir nach rechts folgen. Von nun an ist die Auffahrt identisch mit der über Dörrebach.

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00:45:00 | 03.09.2016
thebold
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