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Schaumburger Höhe (253 m)

IMG 9487.

Auffahrten

Von tobsi – Eine der beiden Straßen startet direkt am Ufer der Lahn und zieht sich parallel zum Fluss in der ersten Hälfte des Anstiegs an dessen Südhang nach oben. Dank ordentlicher Steigungswerte gewinnt man im Waldstück rasch an Höhe. Schön hier ist der schroff abfallende Hang, in den die Straße gebaut wurde und der einen großartigen Blick ins Lahntal ermöglicht. Auf der einen Seite führt die Straße nahezu aus einer Wand aus Erde und Steinen entlang, während auf der anderen Seite bewaldete Steilwände hinunter zur Lahn das Bild prägen.
Nach gut 1,5 km fährt man kurz aus dem Wald heraus und nimmt auf der Kuppe den Abzweig nach links, um nicht in den Ort Cramberg zu gelangen. Nach wenigen hundert Metern taucht die Straße nun wieder in den Wald ein, um an dessen Ende in eine langgezogene Kehre einzubiegen. Mit der Herausfahrt aus dem Wald ist die Höhe erreicht. Das Schloss Schaumburg kommt in Sicht und prägt bis zum Abzweig, an dem der Anstieg beendet ist, das Bild.
25 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:12:20 | 12.06.2008
Zackel_Mountain
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:12:30 | 06.08.2015
Zackel_Mountain
Von kletterkünstler – In Balduinstein verlassen wir das Lahnufer in Richtung Burgruine, indem wir inmitten des Ortes einfach der abknickenden Vorfahrt folgen. Mit acht Prozent schlängelt sich das schmale Sträßchen durch die enge Häuserschlucht an der Kirche und einem hübschen Fachwerkhaus vorbei, die imposante Burgruine Balduinstein immer vor uns im Blick. Direkt unterhalb dieser zwingt uns eine zwölfprozentige Rampe gegebenenfalls aus dem Sattel. Rechter Hand passieren wir einen Brunnen an einer ehemals zur Burg führenden Brücke(?). Links blicken wir, den Kopf in den Nacken legend, auf die imposante, auf einem Felsen thronende Burgruine. Zurückblickend erkennen wir zudem eine Villa aus dem 19. Jahrhundert, die auf dem Gelände der Burg steht und zusammen mit Nebengebäuden als Jugendburg Balduinstein, ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen, genutzt wird und 2013 im Zuge eines Missbrauchsskandals in die Schlagzeilen geriet.
Wir biegen nun scharf rechts in die Schaumburger Straße ab, die zunächst noch mit sieben Prozent durch den aufgelockerten Ort führt. Mit Verlassen von diesem taucht das schmale, für den öffentlichen Verkehr gesperrte Sträßchen in den herrlichen Wald ein und überquert mit etwa fünfprozentiger Steigung in zwei direkt aufeinanderfolgenden Kehren unter anderem den Schaumburger Bach. In uriger Umgebung taucht plötzlich ein Mini-Tunnel vor uns auf, der in den Fels gehauen wurde und wirklich nur wenige Meter lang ist. Kurios!
Mehrheitlich mit Linksdrall entlang des gemütlich vor sich hinplätschernden Schaumburger Baches fahrend erreichen wir schließlich den Waldrand. An Wiesen vorüber passieren wir den Talhof und biegen gleich im Anschluss rechts ab. In einem kleinen Waldstück müssen wir noch eine Steilstufe überwinden, ehe sich die Steigung mit Ausfahrt aus dem Wald zurücklegt. Wir treffen auf die querende K 34, die das Ende der Auffahrt markiert. Hier sollte man in jedem Fall einmal einen Blick zurückwerfen, denn auf dem gegenüberliegenden Hügel sticht das sich majestätisch aus dem Wald erhebende Schloss Schaumburg ins Auge.
Wer nun rechts weiterfährt. gewinnt noch ein paar wenige Höhenmeter, und eine tolle Aussicht auf der offenen Höhe gibt es gratis dazu.
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