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Corona-Pandemie und die quäldich-Reisen: Es geht wieder los!

Sella di Sompdogna (1392 m) Sompdogna-Sattel

...bei noch schönem Wetter

Auffahrten

Von Renko – Die Auffahrt beginnt in der im Kanaltal liegenden Ortschaft Dogna. Man fährt durch einen im Jahr 1915 gebauten Tunnel. Danach steigt die Straße rampenartig an. Auf den nächsten Kilometern wird der Radfahrer auf ein Kuriosum aufmerksam: hier gibt es im kaum besiedelten Tal gleich zwei Straßen. Jene aus dem Kriegsjahr 1915 wurde 1940 durch eine breitere Straße ersetzt bzw. es wurde die bestehende Straße verbreitet. Die Asphaltierung war im Besuchsjahr 2012 meist in einem vorbildlichen Zustand.
Weiter oben herrscht Alpengenuss pur: Hier ist man in der dolomitenartigen Welt der Julischen Alpen mit dem Jôf di Montasio. Auf fast 1400 Metern Höhe ist dann die Passhöhe erreicht.

Danach ist die Straße vorerst fahrbar; der Belag wechselt zu Beton. Die nun sehr schmale Piste verliert kurz und kräftig an Höhe. Dann erreicht man ein Restaurant.
Bergab gibt es nun keine Weiterfahrt mehr. Der Radler braucht nun gutes Fußwerk. Der Abstieg ist sehr steil mit zum Teil loser Erde. Nach etwa 45 Minuten Tragepassage hat der Radler wieder eine Schotterpiste, dann wieder Asphalt unter den Rädern.
Die Weiterfahrt durch ein malerisch schönes Alpental nach Wolfsbach (Valfurna) ist ein Genuss. Hier gibt es für Mountainbiker eine Auffahrt auf den Monte Vissari. Hinter Wolfsbach (Hotels vorhanden) erreicht man bald das Kanaltal mit Weiterfahrt nach Pontebba, Villach oder Kranjska Gora.
Bei diesem Besuch war der dominierende Eindruck nicht die tolle Alpen, auch nicht die Strapazen des Abstiegs mit MTB und Gepäck, auch nicht die sprachlich interessante Geschichte von Wolfsbach und das Kanaltal, sondern in der langen Auffahrt die Frage, warum man sich diese Quälerei antut...

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