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Steinbach am Wald (627 m)

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Auffahrten

Von Velocipedicus – Am Startort zum Waidmannsheil, dem neuen Rathaus von Ludwigsstadt, startet auch dieses nicht allzu schwierige Unterfangen. Die höchsten Steigungswerte liegen noch im Ort und dort hinaus, am Freibad vorbei bis zur Abzweigung nach Lauenhain. Wer es schwieriger und ruhiger haben möchte, muss jene Auffahrt wählen. Wir nehmen jedoch die B85, die aber für Bundesstraßenverhältnisse gar nicht so viel Verkehr aufweist. Den Pass nutzt auch die Frankenwaldbahn, die einzige zweigleisige Gebirgsbahn Deutschlands neben der Schwarzwaldbahn, die hier ein Steilstück mit maximal 29 ‰ überwinden muss. Da unsere Steigung sich in Grenzen hält und der einmal eingestellte Rhythmus ein zügiges Fortkommen erlaubt, ist die Beobachtung der Bahntrasse, auf der sich alle möglichen Zuggattungen bewegen, fast schon der alleinige Spannungsmoment. Liegen die Gleise anfangs 10–15 m über dem Straßenniveau, so kommen wir mit jedem Meter näher heran, bis wir nach 4 km auf derselben Höhe sind. 800 m später überqueren wir dann die Bahntrasse, um nach weiteren 1000 m am Ortsrand den Kreisverkehr mit dem Obelisken, der den Hochpunkt markiert, zu erreichen.

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Von Velocipedicus – Neben dem Sportgelände des SV Rothenkirchen beginnt unser Vorhaben auf der B85. Mit dem Überqueren der Bahnlinie wird für längere Zeit die einzige Steigungsschwierigkeit genommen. Schon nach ein paar hundert Metern verlaufen Straße und Bahnlinie nebeneinander, was nicht unbedingt prickelnd, fast etwas öde wirkt. Mit 1 bis 2 % kann von einer Steigung wahrlich nicht gesprochen werden, dies ermöglicht jedoch ein flottes Vorankommen.
Die Einfahrt nach Förtschendorf (3,5 km) bringt wenigstens eine kleine Abwechslung. Danach geht es mit nur unwesentlich höheren Steigungswerten bis Kilometer 5,5 weiter. Im Anschluss kommt es zur Streckenteilung. Die Bahn nimmt rechts das Haßlachtal, die Straße führt nach links ins Steinbachtal. Hier wurde die B85 völlig neu trassiert (Verkehrsfreigabe Mai 2014), wo es doppelspurig für den motorisierten Verkehr weitergeht. Wegen des engen Tals war für die Radfahrer kein Platz mehr. Deshalb wurde eigens eine Radtrasse mindestens zehn Meter oberhalb der steilen Böschung angelegt. Wir biegen also rechts auf den Radweg, kommen an eine kleine Kreuzung und fahren geradeaus eine kurze Rampe hoch. Für die Böschungs-Sicherungsmaßnahmen (30 000 m² Stahlnetze, 7000 Felsnägel) wurde hier viel gesprengt und viel Geld verbaut. Man kann mit Fug und Recht von einem gelungenen, ja kühnen Projekt sprechen.
Hocherhaben fahren wir also auf einer „Hochstraße“ mit Doppelplanken gesichert weiter. Nur einmal muss man, um ein Abzweigen nach links Richtung Hirschfeld zu ermöglichen, auf das Straßenniveau hinunter. Mit Schwung kommt man aber im Anschluss gleich wieder hinauf. Mit Einfahrt nach Steinbach bei Kilometer 8,5 endet die separate Strecke. Die restlichen 2 km bis zum Obelisk nehmen wir dann wieder die Straße, über den simplen Radweg daneben kann man hier nur schmunzeln.


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