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Trollstigen (858 m) Stigrøra

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Auffahrten

Von Reinhard – Die Nordanfahrt zum Pass, die über den eigentlichen Trollstigen führt, kann an verschiedenen Abzweigen von der E136 südöstlich von Åndalsnes beginnen. Vom Abzweig der Reichsstraße 63 beginnend, sind es 2 km bis zum Zusammenschluss mit einer kleineren, direkt aus Åndalsnes kommenden Straße. Die folgenden knapp 4 km geht es sogar wieder leicht bergab, so dass wir erst am dortigen Trollstigen Camping-Platz die Auffahrt beginnen lassen. Dank einiger ordentlich eingerichteter Hütten eignet sich dieser durchaus auch für komfortliebende Reisende als Übernachtungsquartier.
1,5 km bleibt die Anfahrt von da an noch flach und führt linksseits des Flusses kurvenarm in Richtung Talende, an dessen Hängen man permanent auf der Suche nach der berühmten Kehrenfolge ist. Die versteckt sich aber recht lange im engen Tal und wird erst nach Durchfahren zweier vorgelagerter Kehren, die bereits dem Trollstigen zugeordnet werden, sichtbar.
Wer sich bei diesem Anblick nicht ein bisschen wie an der Franzenshöhe fühlt, ist die Königin der Alpenpässe vermutlich noch nie hinaufgefahren. Die Topographie ist schon recht ähnlich, auch wenn die Trolle sechs der insgesamt elf Haarnadelkurven auf der linken Seite des Hanges angebracht haben. Beim Übergang zur rechten Seite schlägt eine einspurige Steinbrücke den Bogen über den rauschenden Sturzbach unterhalb des Stigfossens. Nicht selten ist der Bereich vor der Brücke die Gelegenheit, um im dichten Verkehrsstrom etliche wartende Autos zu überholen und sich in den Windschatten des nächsten stinkenden Reisebusses zu hängen. Der Wasserfall selbst ist zweifellos recht eindrucksvoll, wäre man auf den Hunderten bis Tausenden Kilometern, die man zuvor meist schon durch Norwegen gefahren ist, nicht schon völlig abgestumpft, was Wasserfälle anbelangt.
Fünf überaus hübsche Kehren später befindet man sich also schon am oberen Ende der Trollleiter auf 700 m Höhe und hat die Möglichkeit, sich am Touristenzentrum vorbei und durch Menschenmassen hindurch auf den kurzen, künstlich befestigten Pfad zu den Aussichtsplattformen zu schlagen – nach Möglichkeit das Fahrrad schiebend bzw. an den Stufen tragend.
Zurück auf der Straße (oder auch ohne den Fotospot-Abstecher) sind es zur tatsächlichen Passhöhe noch 2,6 km und 150 Hm auf nur noch leicht kurviger Strecke. Zur Belohnung für die Zusatzmühen nimmt hier aber der Verkehr merklich ab und die Natur gewinnt zumindest wieder ein wenig ihrer norwegischen Idylle und Ruhe zurück.

Für die ursprüngliche Beschreibung danken wir drcaipi75.

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Schnellste Zeit
00:34:20 | 28.07.2009
drcaipi75
Mittlere Zeit
00:53:00 | 13.07.2015
Miguell
Dolce Vita
01:12:00 | 12.07.2011
der alte kolumbianer
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