Turracherhöhe (1763 m)

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quäldich-Rennradreise zur Turracherhöhe
quäldich.de bietet eine Rennradreise an der Turracherhöhe an. Hauptsache bergauf!
Zum Beispiel Monumente der Ostalpen vom 16.08. bis 23.08.2025
Auffahrten
Direkt an Ortsausgang steht dann das erwartete „max. 12 %”-Steigungsschild. Nun steigt es deutlich an, und die Steigung lässt dann auch nicht mehr locker. Die Straße ist wenig spektakulär und besitzt nur ganz am Ende der Steigung zwei weite Kehren. Ansonsten gibt es lange Geradeausstrecken, die wenig bis keine Abwechselung bieten.
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Falls man sich entscheidet, weiterzufahren, beginnt jetzt die Arbeit für die Beinmuskulatur. Mit ca. 10–12 % geht es jetzt bergauf. Nach ca. 2 km wird es wieder etwas flacher, und man kann sich jetzt noch etwas erholen, denn nach einer leichten Rechts-Links-Kurve sieht man dann die Wand vor sich. Langsam steigen die Prozentzahlen von meinem HAC4 von 10 %, 15 %, 20 % und tatsächlich bis auf 23 %. Man sollte die ca. 500 m lange steile Passage im Wiegetritt bewältigen. Bei meinem Versuch, das ganze im im Sitzen zu tun, wollte das Vorderrad immer in Richtung Himmel aufsteigen. An der steilsten Stelle kommt von rechts oben ein kleiner Bach, der unter der Straße durchführt. Dort ist auch eine Leitplanke, wo man sich zu Not festhalten kann, wenn man nicht mehr aus den Klickpedalen kommt und dennoch eine Pause machen will. Genau so eignet sich die Stelle auch wieder zum losfahren. Festhalten, einklicken, weiterfahren. Ich beschreibe die Stelle deswegen so detailliert, weil man von dort das Ende des Steilstückes nicht einsehen kann, aber von dieser Stelle sind es nur noch ca. 50 m, und wer hier noch genug Reserven hat, kann sich die paar Meter auch noch etwas quälen und man hat es nonstop geschafft.
Danach legt sich die Trasse merklich zurück (8 %), es geht aber weiter bergauf. Jetzt kann man auch entspannt die schönen Zirbenbäume und den schönen Ausblick genießen. Nach einer Kehre kommt dann mit einer ca. 1 km langen und ca. 12 % steilen Rampe die letzte erwähnenswerte Anstrengung. Danach gibt es keine Probleme mehr.
Es folgt noch ein Parkplatz auf der rechten Seite, von wo man den Nocky Flitzer sehen kann. Jetzt sind es nur noch wenige hundert Meter bis zur Passhöhe. Wer das Passschild mit der Seehöhe sucht, muss bis zum Ende des Ortes vorbei am Turrachersee weiter fahren, wo das Schild auf ein Foto wartet.
Noch eine kleine Info: wer die 23 % wirklich fahren will, sollte dies noch vor 2010 machen. Ein Einheimischer hat uns erzählt, dass das letzte Steilstück (früher waren es drei Passagen) bis dahin auch noch entschärft werden soll (diese Aussage ist aber ohne Gewähr).
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