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VAM-berg (48 m)

IMG 2765.

Auffahrten

Von Droopy – Für die Holländer ist es ein Berg, für alle anderen eine Müllhalde. Für so viel Enthusiasmus beim Fietsen gibt es zwei Sterne. Und auch die Aussicht ist einzigartig. Im Damen und Herrenprofirennen der Ronde van Drenthe kann der schmale Weg nach oben taktisch das Rennen mitentscheiden. Das Asphaltband ist schmal und eine vordere Position ist gefragt, außerdem geht es gleich mehrmals über die Kuppe.
Für die Touristenversion reicht eine Befahrung. Oben gibt es Bananen und eine schöne Aussicht. Eine Wegbeschreibung lohnt nicht wirklich, ein asphaltierter Weg führt einmal um die ganze Anlage und an seinem östlichsten Punkt zweigt der Weg nach oben ab. Interessanter ist ohnehin die Landschaft, die wir überblicken können. Die Provinz Drenthe ist immerhin die erste offizielle UCI-Bikeregion weltweit. Das Label Bikeregion ist nicht ganz unverdient, denn in der gesamten Provinz sind kilometerweit mustergültig Radpisten durch Wald und Flur angelegt, teilweise zweispurig.
Wer sich quälen will, findet zudem schöne Waldstrecken mit grobem Kopfsteinpflaster. Die so genannten Drentse Kasseien sind aller Ehren wert und teilweise bis zu drei, vier Kilometer am Stück lang. Und für „Mimimi“ gibt es meistens noch parallel einen holperfreien Weg. Auch ohne große Berge auf jeden Fall eine Fünf-Sterne-Gegend zum Radfahren. Dazu unbedingt probieren: Drentse bzw. Groninger Mosterdsoep, eine cremige Senfsuppe mit Speckeinlage.
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Dolce Vita
Von kletterkünstler – Fährt man auf das Gelände der Halde, so hält man an einer Kreuzung nicht voll auf die geradeaus führende Rampe zu, die Droopy bereits beschrieben hat, sondern biegt rechts ab. Nach ein paar flachen Metern beginnt die kurze Steigung dann eingangs einer 180 Grad beschreibenden Linkskurve. Im Anschluss geht es hochprozentig rechts herum und schließlich müssen wir uns entscheiden, ob wir auf dem einfachen Asphaltband bleiben oder links den kurzen, 15 % steilen kasseien-Weg hochquetschen, an dessen Ende zur Belohnung ein Passschild mit der Höhe 4800 cm (holländischer Flachlandtiroler-Humor) neben bunten Re-Cycling-Windrädchen wartet.
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Von kletterkünstler – Bei dieser Variante fahren wir an der oben erwähnten Kreuzung links weiter und nach wenigen Metern beginnt geradeaus die kurze Rampe. Zwei Rechtskurven, zwei Linkskurven, mehr als 12 % Steigung und das auf bestem Asphalt und einer breiten Fahrbahn, die im Gruppenbergsprint reichlich Raum für Attacken erlaubt.
An der T-Kreuzung angekommen fehlen dann nur noch wenige Meter. Die kann man sich auch sparen und gleich links in die einzige Abfahrt einbiegen. Im Bikepark gilt nämlich eine Einbahnstraßenregelung, sprich die beschriebenen Anstiege dürfen auch nur bergauf befahren werden und die südlichste Fahrbahn nur bergab.
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