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Zolerhof (1235 m) Oberschnauders

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Auffahrten

Von galopper67 – Unmittelbar am Feldthurnser Schloss (auf ca. 850 Metern Höhe) nimmt man von der Dorfstraße (SP 74) den Abzweig in Richtung Schnauders, und schnell ist sichtbar, was einen erwartet. Die Straße steigt den Hang angehend sofort an, zunächst noch einigermaßen moderat, doch nach rund hundert gefahrenen Metern macht einem ein Schild mit dem Hinweis auf 15 % Steigung klar, dass einen keine Spazierfahrt erwartet.
Spätestens in Höhe eines alten Ansitzes geht die Steigung in den zweistelligen Bereich über, um dann nur wenig später in einem deutlichen Rechtsknick die 15 %-Marke deutlich zu erreichen bzw. im Innenbereich noch genauso deutlich zu übertreffen. Die Straße führt nun gut 400 Meter den Hang entlang und flacht nach zunächst noch gut zweistelligen Prozentgraden bis zu einer Linkskehre auf unter 10 % ab, was einem doch vielleicht einen ersten Blick auf das Panorama talwärts ermöglicht.
Nach der Kehre dann pendelt sich die Strecke für rund 250 Meter auf friedliche 8 Prozent ein, ehe dann ab einer Rechtskehre die Steigung noch einmal hart an die in Feldthurns unten angekündigten 15% geht. Nach einer weiteren Linkskehre geht es dann mit immer noch zweistelligen Prozentgraden bis hinein in das freundliche Dörfchen Schnauders.
Dort hat man dann auf 1,4 Kilometern bereits 160 Höhenmeter hinter sich gebracht; wer da schon eine Stärkung benötigt, findet rechter Hand ein Gasthaus mit Außengastronomie vor. Ansonsten geht es nun zunächst fast eben weiter durch Schnauders hindurch. Nach ca. 450 Metern markiert eine Bushaltestelle hinter dem Ortsausgang das Ende der Erholungsphase: Ein 14 %-Schild gibt ab nun eigentlich weniger die Steigungsspitze als den Steigungsdurchschnitt an.
Auf die nächste vorausliegende Steilrampe, die sich bereits deutlich vorher sichtbar nach einer Rechtskehre anschließt, empfiehlt es sich gangtechnisch rechtzeitig einzustellen, um nicht in wilde Schaltvorgänge zu geraten. Befindet man sich nun auf der Rampe selbst, die sich in der Regel zwischen 15 und 16 Prozent bewegt, muss man (zumal im Sommer in voller Sonne) ordentlich Schweiß lassen, kann aber auch, wenn einem der Sinn danach steht, eine wirklich phänomenale Aussicht genießen (eine Fotopause kann ja auch einmal eine Ausrede sein für eine kurze Erholungspause).
Man passiert den Obermoserhof, und nach einer Linkskurve wird es kurzfristig etwas flacher. Hier ist nun rund um eine Kapelle herumgelegt die Endhaltestelle mit Wendehammer für den sporadisch verkehrenden Linienbus. Man befindet sich nun schon in der Streusiedlung Oberschnauders auf über 1100 Metern Höhe und könnte rechts eine friedliche und gut asphaltierte Abzweigung nehmen, die teils eben, teils in moderater Steigung über Almflächen und durch Wald bis auf etwa 1200 Meter Höhe zu den Bauernhöfen von Stilums führt.
Will man aber den höchsten Punkt der asphaltierten Strecke erreichen, muss man sich stattdessen links halten, um auf rauhem, aber gut fahrbarem Belag auf nun deutlich schmalerem Weg schlagartig wieder Steigungswerte von zwischen 14 und 16 Prozent zu erreichen. Diese verlassen einen auf den weiteren gut hundert Höhenmetern bis zum Hochpunkt am Zolerhof nun auch nicht mehr entscheidend. Dort erwartet uns eine phantastische Aussicht auf das Eisacktal und die gegenüberliegenden Dolomiten.

Die asphaltierte Strecke führt nun theoretisch noch wenige Meter weiter in den Wald hinein. Das mag zwar noch fünf bis zehn Höhenmeter bringen, doch geht die Aussicht schlagartig verloren, und der Belag ist am Ende so von Schotter bedeckt, dass es schon schwierig wird, kontrolliert zu wenden.

Die Abfahrt vom Zolerhof hingegen ist, da sie entweder direkt auf das gegenüberliegende Panorama zuführt oder seitwärts entsprechende Blicke ermöglicht, der pure Aussichtgenuss, doch sollte man es trotz des guten Belags aufgrund des starken Gefälles nicht an Aufmerksamkeit fehlen lassen. Als Erweiterung empfiehlt es sich durchaus auch, den oben erwähnten Abzweig nach Stilums noch mitzunehmen, zumal sich von dort aus auch neue Ausblicke Richtung Norden und Zentralalpen auftun.
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