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Pässe der Costa Blanca

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Regionsbeschreibung

Von – Costa Blanca nennt man in Spanien seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die Küste zwischen Dénia im Norden und Pilar de la Horadada im Süden, also praktisch die gesamte Küste der Provinz Alicante. Berühmt-berüchtigt ist die Costa Blanca vor allem wegen dem Städtchen Benidorm und seinem feucht-fröhlichen Hochhaustourismus. Wir nehmen die Costa Blanca ins Regionenlexikon auf, nicht weil wir die Radrecken zum Saufen animieren möchten, sondern weil die Provinz Alicante mit einer abwechslungsreichen Topographie versehen ist. Besonders die Region zwischen dem Cap de la Nau und Alcoi im Hinterland, sprich der „Sporn” südlich von Valencía, ist durchzogen von niedrigen Bergketten, die den östlichen Ausläufer der Betischen Kordillere darstellen. Höchster Berg der Region ist der 1558 m hohe Aitana in der gleichnamigen Serra, auf dessen Gipfel man mit dem Rennrad fahren kann, insofern man nach einer Genehmigung des spanischen Militärs fragt (oben liegt ein Heeresstützpunkt, der Weg ist gesperrt). Bekannte Pässe sind u.a. der steile Alt de Xorret de Catí in der Serra del Maigmó, der Port de Tudons in der Serra d’Aitana und der Coll de Rates nordwestlich von Calpe.
Die Costa Blanca ist mit einem warmen Klima gesegnet. Im Hochwinter ist im westlichen Mittelmeeraum höchstens noch die Küste um Malaga etwas milder. Deswegen ist die Costa Blanca ein beliebtes Wintertrainingsgebiet für spanische Radprofis. Als Beispiel sei Miguel Indurain genannt, der sich die Grundlage seiner Tour-de-France-Siege im Hinterland von Benidorm erarbeitete.
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