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Pässe der Prättigau

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Regionsbeschreibung

Von stb72 – Das Tal liegt grob gesagt zwischen dem Montafon in Österreich und den Bergen um Arosa und verbindet das Rheintal mit Davos. Bestimmend im Tal ist folglich auch die Hauptstraße von Landquart über Klosters nach Davos und hier herrscht entsprechend viel Verkehr. Daher empfiehlt es sich, die ausgewiesenen Radwege bzw. Nebenstraßen zu benutzen, da das Radfahren auf der Hauptstraße zum Teil sogar verboten ist. Sobald man sich jedoch einige Meter abseits befindet, bekommt man von dem Verkehr nichts mehr mit und kann in herrlicher Landschaft die zahlreichen Anstiege hier genießen.

Das Tal, dessen Eingang durch ein enges Felstor im Rheintal bei Landquart beginnt, zieht sich über etwa 40 km über Klosters bis zum Wolfgangpass kurz vor Davos. Die Straße bis Klosters hinauf ist seit dem Bau eines langen Umfahrungstunnels zum Befahren wieder deutlich angenehmer.
Das Prättigau ist in erster Linie als Wander- und Bergsteigergebiet bekannt und natürlich zum Skifahren und Mountainbiken. Kein Wunder, wird es im Norden von den Bergen des Rätikon begrenzt mit der Schesaplana als Höchstem und bekannten Kletterbergen wie Drusenfluh oder Sulzfluh. Weit im Osten über dem Flüelapass thront der Piz Linard mit stolzen 3411 m Höhe als Teil der Silvrettagruppe.

Für Rennradler gibt es hier zwar keinen einzigen Pass und genau das macht den Reiz dieses Tales aus. Einige Seitentäler wie das bekanntere Tal nach St. Antönien und zahlreiche Stichstraßen hinauf in Dörfer und Chalets gilt es zu entdecken. Und diese Straßen haben es in sich, sind meist völlig einsam und mit knackigen Prozenten häufig jenseits der 10 % Marke versehen – flache Berge zum lockeren Berghochfahren muss man hier schon suchen. Schöne Beispiele hierfür sind die Anstiege, die mit –berg enden: der Stelserberg, der Furnerberg oder der Heuberg. Auch so Schmankerl wie die spektakulären und steilen Serpentinen hinauf nach Schuders oder die 23 % auf 2 Betonspuren im Gafiental – das bekommt man an einem Pass wohl kaum einmal geboten.
Möchte man nicht nur Sackgassen befahren, so empfiehlt sich speziell im unteren Prättigau die Fahrt über die Dörfer des Hanges als Alternative zu den Radwegen entlang der Straße (z.B: Grüsch–Fanas–Schiers–Buchen–Küblis), so kann man schon ein paar deftige Höhenmeter in die Tour einbauen. Alle 17 Pässe der Region ansehen