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Mattertal (1970 m) Zmutt, Zermatt

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Nebenstrecken Mattertal und Fluhalp

  • ArminHuber, 07.08.2019, 22:01 Uhr
    Auf der Hauptstraße ist sicher einiges an motorisertem Verkehr, aber man muss ja nicht die ganze Strecke auf dieser fahren.
    Zunächst die schon von Manfred beschriebene alte Steige von Neubrück bis Ortsmitte Stalden, die sicher auch landschaftlich schöner ist. Wenn dann die im Bau befindliche Umgehungsstraße von Stalden fertig ist, wird es auch von der Ortsmitte bis zum Kreisverkehr, wo sich die Strecken Saastal und Mattertal trennen noch deutlich ruhiger werden.
    Kurz danach hat man durch den von Hans Schreck beschriebenen Stägjitschuggen-Tunnel seine Ruhe und nach knapp 4 km auf der Hauptstraße kann man am Kreisverkehr am Anfang von St. Niklaus in den Ort hinein fahren und auf der MTB-Route 150 (https://www.schweizmobil.ch/de/mountainbikeland/routen/route-0150.html) weiter asphaltiert bis Mattsand. In Randa kann man ebenfalls durch den Ort fahren und danach ist noch auf der linken Seite der Hauptstraße ein asphaltierter Radweg.

    Von Zermatt aus war mein Ziel die Besteigung des Oberrothorns und dabei möglichst viel der Strecke mit dem Rad zu fahren. Auf dem Riedweg aus dem Ort hinaus (bis ca. 1750m asphaltiert) und über Ried und Tufternalp war es bis auf ca. 2260m direkt unterhalb der Bergbahnstation Sunnega mit Trekkingrad und Gepäck absolut problemlos fahrbar.
    Die nächsten 300 Hm bis zur Station Blauherd waren für mich bei ungleichmäßiger Durchschnittsteigung von etwa 20% nur noch teilweise fahrbar (mit E-MTB schien es kein Problem zu sein). Die weitere Strecke am Stellisee vorbei bis zum Bergrestaurant Fluhalp konnte ich dann wieder komplett fahren.
    Meine Abfahrtsstrecke vorbei an Grindjesee, Mossjesee und Findeln mit stellenweise gröberem Schotter und langem Singletrail war auch deutlich anspruchsvoller als die Strecke bis Sunnega.
    Zur Riffelalp hinüber sah es gut fahrbar aus, aber dort scheint auch die weitere Strecke nach unten anspruchsvoller zu sein (laut Karte bis zum Asphalt bei Furi etwa 400 Hm mit 20% auf Schotter)
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Das Nikolaital - ein spezieller Genuss

  • Hans Schreck, 20.10.2011, 21:45 Uhr
    Seit Ende 2008 entlastet der Stägjitschuggen-Tunnel über 2.3 km kurz nach dem Kreisel ob Stalden Richtung Sankt Niklaus die alte Strasse am Steilhang nach Zermatt hoch.

    In der Tat ist der Strassenverkehr auf dem Weg hoch nach Zermatt recht intensiv.
    - Morgens und Abends sind es die Pendler, welche entweder ins Tal runter zur Arbeit müssen, oder diejenigen Pendler, welche hoch zur, für so ein kleines Tal doch ansehnlich grossem Industriebetrieb, Scintilla AG (Bosch), oder Zermatt selbst müssen.
    - Tagsüber sind es neben den vielen Auto-Touristen aus aller Welt, hunderte von Handwerkern, Lieferanten mit LkW's, Lieferwagen, Ski-Nationalkader-Service-, oder Ski-Marken-Agenten und dgl. Um z.B. im Disneyland Zermatt einen kleinen Event im richtig grossartigen Licht erscheinen zu lassen, ist es völlig normal ein Audio-Visionstechniker mit seinem Equipment von Basel her quer durch die ganze Schweiz nach Täsch inkl. Umladen nach Zermatt hoch zu beordern. Zwei Tage später darf er dann nochmals antraben, um es abzubauen. Geld spielt da keine Rolle.

    Der neue Stägjitschuggen-Tunnel lässt den Radfahrer die ersten Kilometer in Ruhe hoch fahren. Gerade die Sicht auf die wohl trockensten Hänge der Schweiz und dem spektakulär in den Hang gebautem naturbelassenen Bergdorf Embd ist ein Genuss (auch mit Luftseilbahn ab Bahnhof Kalpetran erreichbar und weiterführender offener Holzkisten-Seilbahn nach Schalb 1900m, ähnlich der Selun-Bahn wie bei Passbeschrieb Vorder-Höhi).

    Das Tal hoch bis nach Zermatt ist eine äusserst schöne und imposante Landschaft (abgesehen vom Strassenverkehr). Diese Strecke sucht sich betreffend Ausicht auf die höchsten Berge und Gletscherwelten Europas und den malerischen Dörfern und Häusern, begleitet von einer steiler den Hang hoch fahrender Eisenbahn, als es die Strasse vermag, wohl seines Gleichen. Wo sonst kann man von der Strasse aus, beflankt von urigen schwarzgebrannten Holzstadeln, direkt und so nah auf einen 3200 Höhenmeter höher liegenden Bergspitz (Weisshorn) schauen, welcher einem nur etwa 5.5 km vor der Nase steht, nicht mal in Chamonix. Stets die mächtige Eis- und schneebehangene Nordflanke des Breithorns vor Augen gibts auch nicht überall.
    Wer nicht zeitig unterwegs sein muss, nimmt alle die kleinen schmalen malerischen Dorf-Durchfahrten mit, welche in der Regel zu 100% des Verkehrs entlastet sind.

    Zwichen Täsch und Zermatt auf der schmalen Strasse ist der Autoverkehr wirklich nicht zu unterschätzen. Die Walliser Kantonspolizei erteilt mittlerweile ein bisschen zu viel der Fahrbewilligungen. Ich wurde von Jägern (mit Bewilligung und auch geschossener Gemse im offenen Kofferraum!) vor dieser Strecke gewarnt, da die autorisierten Fahrer oft etwas zügiger auf dem engen, kurvigen Strässchen unterwegs sind. Schliesslich geht es denen weniger darum die Berge aus dem Auto heraus zu geniessen, als möglichst schnell und ungehindert an ihr Ziel hoch oder runter zu gelangen.

    Ebenfalls ist ein Licht am Rad für die Hochfahrt nach Zermatt empfohlen. In den mehreren kurze Gallerien bemerken die nach den schönen Bergen schauenden Touristen den Fahrrad-Fahrer so eher. Insbesondere da sonst schon fast wie gar keine Rennrad-Fahrer auf den Walliser Strassen unterwegs sind.

    Besonderes: Zermatt ist ein echtes Fahrrad-Dorf. Da stehen wohl hunderte, wenn nicht tausende Fahrräder herum. Da nur Elektro-Karren zugelassen sind, ist da das Fahrrad das Hauptverkehrsmittel fürs Volk. Rennräder oder Citybikes sind allerdings Exoten. MtB's sind angesagt. Bergauf wird aber damit nicht selbst getreten, wofür gibt es denn die Elektro-Karren womit man sich hoch ziehen lassen kann, oft gleich paarweise hängen die Radler hinten dran! Als Selbst-Treter kam ich mich da vor wie ein Voll-Depp.

    P.S. Dieses Jahr wurden im August und September zwei Rekorde am Matterhorn erbracht:
    - von Zermatt 1616 müM aufs Matterhorn 4478 müM hoch in nur 2:57 Stunden
    - Bonatti-Route in der Matterhorn Nordwand erstmals an einem einzigen Tag:
    7 Stunden und 14 Minuten statt vorangehen 25 Stunden (durch Ueli Steck), oder 6 Tage an der Erstdurchschreitung!
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  • oto, 15.07.2010, 20:31 Uhr 16.07.2010, 12:41 Uhr
    Obwohl ich an einem Montag gefahren bin, war tatsächlich sehr viel Verkehr auf der Strecke.
    Auch ab Täsch hat dieser, auf der eigentlich gesperrten Straße, nicht sehr nachgelassen.
    Das Disneyland- Feeling in Zermatt muss man nicht wirklich haben.
    Wenn man aber am Bach entlang fährt, kann man das Ganze sehr gut umgehen.
  • cubeagree, 16.07.2010, 00:19 Uhr 16.07.2010, 12:41 Uhr
    Hallo Thorsten
    Kann es sein du mir letzt mal in Geislingen in der scharfen Kurve entgegen kamst und mich freundlich gegrüßt hast?
    Gruß Timo
  • Manfred, 16.07.2010, 11:09 Uhr 16.07.2010, 12:41 Uhr
  • Manfred, 16.07.2010, 11:16 Uhr 16.07.2010, 12:41 Uhr auf Manfred
    Sag ich doch. Meine mieseste Tour letzte Jahr war die Grossglockner Hochalpenstrasse. Unterwegs hab ich vom Neckarradweg geträumt, weils dort praktisch keinen Verkehr gibt.
  • helmverweigerer, 16.07.2010, 12:41 Uhr auf Manfred
    Hehe :-)
    ich mags auch lieber so

    Lukas
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  • Manfred, 10.02.2009, 20:15 Uhr
    Aufgrund des starken Verkehrs eigentlich nicht richtig zu empfehlen. Wenn es denn unbedingt sein soll, dann wenigstens ab Neubrück (wo die schöne alte Steinbrücke steht) die alte Steige bis Stalden fahren. Diese ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt und führt schön am Fels entlang hoch. Gruß Manfred
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