quäldich – hauptsache bergauf mit dem Rennrad!
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Pässe – hauptsache bergauf mit dem Rennrad
quäldich – Rennrad-Lebensziele!
quäldich zeigt dir die monumentalsten, interessantesten, lohnendsten, höchsten und schönsten Pässe: die quäldich-Lebensziele!
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Alpen, Ortler-Alpen, Südtirol, Trentino - Südtirol
26.11.2024,
flatsucks:
Der Zufrittkamm ist der nordöstliche Ausläufer des Ortler-Hauptkamms, der auf Höhe von Naturns das Etsch- vom Ultental trennt. In dessen Nordflanke linkt die Naturnser Alm auf 1.922m Höhe unterhalb des Nörderbergs. Von der Alm hat man nicht nur eine herrliche Aussicht auf die Ötztaler Alpen im Norden, sie ist allein wegen ihrer Küche die lange Anfahrt wert. Diese startet an der Etschbrücke in Naturns und zieht sich über lange Serpentinen bergan. Bis zum Parklpatz Kreuzbrünnl auf 1.580m Höhe ist die Strasse asphaltiert, die letzten knapp 350 Höhenmeter erfolgen dann auf bestem Forst- bzw. Feldweg, der zumindest mit breiter Bereifung problemlos zu befahren ist. Wer mit dem Gravelbike unterwegs ist, kann auf halbem Weg zurück ostwärts nach Birchberg und Aschbach abbiegen, allen anderen sei nördlich von Naturns der knackige Anstieg zum Schnatzhof zu empfehlen. Und wer dann noch immer Kraft und Ausdauer hat, für den gibt es zwischen Meran und Glurns mehr als ein Dutzend teils giftiger Anstiege.
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Alpen, Ostschweizer Voralpen, St. Gallen
24.11.2024,
Flugrad:
Plona dürfte in einem Wettbewerb um das am verstecktesten liegende Dorf der sanktgallischen Rheintalseite ein heißer Kandidat für den Spitzenplatz sein. Sein Name geht wohl auf das Rätoromanische zurück, wenn man Wiki Glauben schenkt. Das kleine, zu Lienz und damit als Exklave zur Gemeinde Altstätten gehörende Dorf mit Kirche und heute noch betriebenem Dorfgasthaus ("Alpenrose") befindet sich etwa auf etw 2/3 des Weges von Rüthi zur Passhöhe, am Fallbach, welcher wiederum an der Flanke des Kamor entspringt.
Und schon sind wir bei einem der beiden mächtigen und überragenden Nachbarn. Die Auffahrt zu diesem beginnt bekanntlich gleichfalls in Rüthi, die ersten m kann man sogar gemeinsam fahren. Sollte also der Kamor noch oder schon in eine weiße Pracht gehüllt sein, empfiehlt es sich unbedingt, einer Rheintal-Radtour den Schlenker über Plona zu gönnen. Auf der oberhalb des Dorfes liegenden Passhöhe kann man halsverrenkend nahezu senkrecht oberhalb sowohl Kamor als auch den anderen Nachbarn, den Hohen Kasten ehrfurchtsvoll bewundern.
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22.11.2024,
Jan:
Unsere Reise Seealpen – Rund um Nizza steht kurz vor der Ausbuchung. Wir haben nur noch ein ganzes Doppelzimmer und einen Platz für einen Mann im Doppelzimmer verfügbar, so dass du bei Interesse nun zügig buchen solltest.
Zwischen null und 1600 Metern. In die Seealpen im Hinterland von Nizza. Lange Anstiege, traumhafte Aussichten, stets in Sichtweite der mondänden Côte d'Azur. Dein Bergtraining in Südfrankreich.
Dein Bergtraining in Südfrankreich!
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Gargano, Apulien
22.11.2024,
SchorschHuebner:
Der Valico del Lupo ist der Hochpunkt der "Garganica", wie die Staatsstraßenverbindung SS89 zwischen Mattinata im Südwesten und Vieste am Ostende des Stiefelsporns Gargano heißt.
Die Route verdient die Aufnahme in QD, weil es eine unglaublich schöne Strecke in völliger Verkehrsruhe (am 22.6.22 drei überholende Fahrzeuge auf 20 km Bergauf-Fahrt) bei auf der Südwestauffahrt durchgehend perfekter Straßenqualität ist: die Straße windet sich über die gesamte Strecke mit Steigungsprozenten zwischen 2 % und maximal 8 % vom Ort Mattinata an der Südostküste des Gargano erst in Küstennähe hoch, wo sich herrliche Ausblicke über die Steilküste aufs türkisblaue Meer bieten. Ab etwa der Hälfte taucht man in immer dichter werdenden Eichenwald ein, was bei Sommerhitze richtig kühlend wirkt. Den Hochpunkt markiert eine Kurve, an der auf einer Lichtung zwei riesige Eichenbäume mit einem verfallenen Bauernhof stehen.
Die Abfahrt nach Vieste ähnelt der Auffahrt, allerdings endet etwa bei der Hälfte der Super-Asphalt.
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Äolische Inseln, Sizilien
20.11.2024,
Reinhard:
Dieses Observatorium zur Beobachtung vulkanischer Aktivitäten im südlichen Tyrrhenischen Meer befindet sich an der Südspitze Liparis. Der Standort ist nicht umsonst so gewählt, denn er bietet eine herausragende Rundumsicht zu allen anderen Äolischen Inseln sowie dem Ätna auf Sizilien. Allerdings scheint es, dass das Observatorium (Stand 2024) nicht mehr in Betrieb ist, so dass man schließlich vor verschlossener Tür steht.
Sicher ist die Strecke von Lipari zum Observatorium nicht die erste Wahl, wenn man die Möglichkeit einer Erkundung der Insel auf zwei Rädern hat. Dafür ist die Inselrunde über den Lipari-Pass zu schön und die Endhöhe mit knapp über 200 Metern zu unbedeutsam. Die Anfahrt ist allerdings aufgrund eines richtig steilen Abschnitts eine sportliche Herausforderung und der fantastische Blick (wenn er nicht wie während der Befahrung des Autors vom Sahara-Staub getrübt wird) sowieso über alle Zweifel erhaben.
Eine Rundtour ist ohne Wanderschuhe leider nicht möglich, aber für den längeren ersten Abschnitt ab Lipari gibt es zwei Varianten der Anfahrt, die einen alternativen Rückweg ermöglichen.
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Alpen, Cottische Alpen, Piemont
18.11.2024,
nirone:
Verna ist ein kleines Bergdörfchen auf 901 m, das südlich vom Val Sangone zwischen Giaveno und Cumiana liegt. Es liegt auf dem Grat oberhalb der Colletta di Cumiana, von der sich der Ort in einer weit gefassten Schleife erfahren lässt, die ebenfalls zum südlichen Fußpunkt Cumiana führt. Wer also die Colletta di Cumiana fährt, sollte diesen einsamen Aufstieg durch die Wildnis in Erwägung ziehen.
Wie in vielen Orten rund um Turin lädt uns im Zentrum von Cumiana ein "Punto acqua" - also eine Art "Wasserhäuschen" - dazu ein, unsere Fahrradflaschen für einen kleinen Preis mit frischem Quellwasser aus der Region aufzufüllen. Für alle kürzeren und längeren Rennradeskapaden rund um Cumiana sehr zu empfehlen.
Von der Colletta di Cumiana aus liegt bis zum höchsten Punkt an der Kirche von Verna noch eine Kletterpartie von ca. 270 Höhenmetern vor einem. Das Sträßchen verläuft in mehreren Serpentinen am Hang entlang durch ein Dickicht aus Walnuss- und Kastanienbäumen, Sträuchern und Farnen.
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Cordillera Cantábrica, Asturien
16.11.2024,
speedypat:
Der Gamoniteiro erhebt sich majestätisch über dem Ort Ponte de Lena. Die Straße führt von Pola de Lena bis auf eine Höhe von 1771 Metern und endet bei einem Gebäude mit einer Sendeanlage. Der Gipfel des Gamoniteiro liegt unwesentlich höher. Damit ist der Gamoniteiro der höchste Punkt, welcher in Asturien mit dem Rennrad befahren werden kann. Aufgrund seiner Steilheit - im Schnitt 9,7 % mit einer Maximalsteigung von 17 % - der Länge von 14,7 km, der zu erklimmenden Höhendifferenz von 1465 Hm sowie der Schönheit kann der Gamoniteiro als der echte König der asturischen Aufstiege bezeichnet werden. 8 seiner fast 15 km weisen durchschnittliche Steigungsprozente von über 11 % auf, auf den letzten 2 km vor dem Gipfel bewegt sich die Steigung permanent im Rahmen von 12 bis 17 %.
Der Gigant in der Sierra del Aramo blieb für die breite Öffentlichkeit lange unbekannt. Der Gamoniteiro wurde im Rahmen der Vuelta a España im Jahre 2021 zum ersten Mal befahren. Die 18. Etappe mit Start in Salas, über 3 Anstiege sowie dem Schlussanstieg auf den Gamoniteiro, war wahrlich die Königsetappe der Vuelta 2021.
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Skandinavisches Gebirge / Skanden, Vestland
14.11.2024,
IbanMayo:
Der Gaularfjellet ist eine Panoramastrasse, welche Vetlefjorden am berühmten Sognefjord mit Viksdalen verbindet. Auf der Ostseite kommt dank der Kehren Alpenpässefeeling auf und man wird oben mit einer schönen Aussichtsplatform "Utsikten" belohnt. Auf der Westseite sollte man unbedingt einen Zwischenhalt am beeindruckenden Likholefossen einlegen. In nördlicher Richtung ist Rørvikfjellet die logische Fortsetzung für Rennradler. Am Sognefjord stehen einem ab Dragsvik oder Balestrand per Fähre alle Möglichkeiten offen.
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Alpen, Lavanttaler Alpen, Steiermark
12.11.2024,
AndiH:
St. Pongratzen oder Sveti Pankracij ist eine 1377 erstmals urkundlich erwähnte Wallfahrtskirche, die genau auf der Grenze zwischen Österreich und Slowenien auf 900 m Höhe auf dem Grat zwischen dem slowenischen Drautal und dem steirischen Saggautal liegt. Wie die nicht weit entfernte Kirche in Sveti Duh na Ostrem Vrhu erstreckte sich ihr Einzugsgebiet auf beide Teile der Steiermark (heute Slowenien und Österreich). Nach dem zweiten Weltkrieg war die Grenze lange hermetisch geschlossen, in den 60-iger Jahren entspannte sich die Lage und die Kirche wurde eine wesentlicher Kontaktpunkt zwischen den Menschen an beiden Seiten der Grenze. Noch heute gibt es hier jährliche eine gemeinsame Messe der Bischöfe aus Maribor und Graz.
Der Glockenturm wurde mit EU-Mitteln zu einem Aussichtsturm umgebaut, der einen wunderbaren Blick auf die Gebiete beiderseits der Grenze bietet. Nach Norden reicht der Blick über einen Großteil der Steiermark und weit über Graz hinweg.
Der hier beschriebene Hochpunkt Pongratzen liegt auf steirischem Boden ca.
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11.11.2024,
Jan:
quäldich ist die umfangreichste Wissensbasis zum Pässefahren, die einzige redaktionell gepflegte Datensammlung und die die Informationsquelle Nummer 1 zum Thema. Der Ansatz des Pässelexikon ist informativ und enzyklopädisch, eine Meinungsäußerung findet bisher fast nicht statt. Nur in den Lebenszielen haben wir zugkräftige Inspirationsquellen formuliert, allen voran natürlich im Club 2K, dem Lebensziel aller 2000er-Alpenpässe.
Diese Inspirationskraft werden wir nun auf die Regionen herunterbrechen. Was sind die Highlights in deiner Urlaubs-Region? Was sind die Highlights in deiner Nähe? Dieses Wissen besteht im Redaktionsteam und im quäldich-Schwarm, und dieses Wissen werden wir in den nächsten Monaten mit deiner Hilfe zusammentragen und als quäldich-Highlights veröffentlichen. Die quäldich-Highlights schließen die Lücke von der Information zur Inspiration.
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11.11.2024,
Jan:
Auch unser Rennradfrühling an der Algarve steht nun kurz vor der Ausbuchung. Wir können hier nur noch eine Frau im Doppelzimmer und eine Person im Einzelzimmer mitnehmen. Wenn du noch mitmöchtest, buche deinen Rennradfrühling bitte zeitnah.
Wenn die wilde Atlantikküste ganz im Süden Portugals auf die einsamen Straßen in den Gebirgen des HInterlandes trifft... Eine erlebnisreiche Rennrad-Frühlingswoche an der Algarve, garniert mit der einen oder anderen Klassiker-Rampe.
Rennradfrühling zwischen Klippen und Bergen!
Alle Infos zur quäldich-Reise Algarve-Rennradfrühling
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Mallorca, Serres de Llevant, Balearische Inseln
10.11.2024,
Da Reverend:
Die beiden Hochpunkte Coll des Racó und Coll de sa Paret befinden sich im Massis d'Artà, und zwar auf der Stichstraße, welche von der Kleinstadt Artà aus in nordöstliche Richtung zu der beliebten Badebucht Cala Torta führt. Die beiden Hochpunkte sind 2,5 Kilometer voneinander entfernt; zwischen beiden verläuft die Straße durch eine leichte Senke. Der Coll de sa Paret ist wohl wenige Meter höher als der Coll des Racó. Für die Passmarke wurde trotzdem der Coll des Racó gewählt - diesen erreicht man aus dem Binnenland kommend als erstes, und hier wurde vor Ort eine offizielle Passhöhentafel aufgestellt. (Die Position des Coll de sa Paret hingegen ist nicht eindeutig - von der in diversen Karten markierten Stelle steigt die Straße nach minimalem Gefälle noch etwas weiter an.)
Der Abstecher bietet sich aus Sicht des Autors an, wenn man ohnehin in der Gegend ist - für sich genommen ist eine Befahrung der Stichstraße kein herausragendes Erlebnis.
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Kreta, Lefka Ori
08.11.2024,
Reiseradler42:
Der Pass von Drakona befindet sich oberhalb des namensgebenden Dorfes Drakona auf Kreta, Griechenland. Die schmale Straße, in gutem Zustand, befindet sich an der Nordflanke des Lefka-Ori-Gebirges im Hinterland von Chania. Startet man dort, lässt der Verkehr sehr schnell nach, sobald man die Stadt verlassen hat, und man kann sich auf eine feine Klettertour freuen.
Von Chania kommend lässt sich der Pass von Drakona sehr gut in verschiedener Weise kombinieren. Entweder man rollt ähnlich wie bei Theriso-Meskla entspannt durch die Schlucht des Theriso und biegt dann aber links nach Drakona ab. Oder aber man wählt die sportlich etwas anspruchsvollere Variante von Nordosten. Im Ort Drakona selbst gibt es eine sehr gute Taverne, wo man seine von den kretischen Steigungen ausgezehrten Energiereserven wieder auffüllen kann.
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Cordillera Cantábrica, Picos de Europa, Kantabrien, Kastilien-León
04.11.2024,
jansahnerfan:
Einer der wenigen Pässe des Kantabrischen Gebirges, der über 1600 Meter hinausreicht, ist der Puerto de San Glorio. Unseres Kenntnisstandes nach ist es nach dem Puerto de las Señales der zweithöchste Pass des Gebirges, der mit einem Rennrad überquert werden kann. Außerdem dürfte die Ostseite mit über 1300 m Höhenunterschied einer der größten Anstiege in Nordspanien sein. Auf einer Bucket List des Kantabrischen Gebirges sollte der Pass also auf keinen Fall fehlen. Wer im Kantabrischen Gebirge noch höhere Pässe sucht, die Stand 2024 nur einseitig befahrbar sind, der sollte es mit dem Puerto de la Cubilla oder dem Alto de la Farrapona versuchen.
Wo genau befindet sich der San Glorio? Seine Passhöhe liegt am Südrand der Picos de Europa. Wie viele andere Übergänge im Kantabrischen Gebirge stellt er eine Verbindung zwischen dem Südrand des Gebirges und der iberischen Meseta dar. Genauer: die Paßstraße endet nicht direkt auf der Meseta, sondern in den Vorgebirgen der Picos de Europa, die zur Meseta hin abflachen.
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Äolische Inseln, Sizilien
02.11.2024,
Reinhard:
Mit 594 Metern ist der Monte Sant'Angelo der kleinere von zwei Vulkanen, von denen die Insel Lipari dominiert wird. Rund zwei Kilometer nördlich ist der Monte Chirica zwar mit 602 Metern die höchste Erhebung der Insel, allerdings längst nicht die höchste der Äolischen Inselgruppe. Hier haben Salina (962 m), Stromboli, Filicudi und Alicudi (in dieser Reihenfolge) mit ihren Vulkanen die Nase vorn. Wer das Archipel jedoch auf zwei Rädern erkunden möchte, findet die am weitesten in die Höhe führende Straße auf Lipari am Südrand des Monte Sant' Angelo.
Zu erreichen ist dieser Punkt, der selbstredend mit fantastischer Aussicht in annähernd jede Himmmelsrichtung gesegnet ist, vom Lipari-Pass, genauer von dessen Südanfahrt auf rund 370 m Höhe. Da das Ziel außer Aussicht und Ruhm nicht viel zu bieten hat, ist die Ausschilderung zum Berg unauffälig und verblichen und die rumplige, enge Straße dorthin zwischen teils zerfallenen Gemäuern lässt das Ziel nicht erahnen. Von der Belagsqualität sollte man sich also nicht zu viel erhoffen, insbesondere gegen Ende der Auffahrt; die Steilheit der Straße wird allerdings nicht enttäuschen.
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Cordillera Cantábrica, Picos de Europa, Asturien
31.10.2024:
Unter dem Namen Jitu de Escarandi ist in Spanien ein Anstieg im Nordosten der Picos de Europa bekannt, ausgehend vom Dorf Poncebos in der Schlucht des Cares. Der Jitu gilt als eine der schönsten Strecken im Norden Spaniens, die man mit dem Rennrad machen kann. Das liegt schon allein an der Anfahrt von Arenas de Cabrales durch die wildromantische Cares-Schlucht zum Ausgangspunkt Poncebos, aber natürlich auch am Anstieg selbst, der erst durch bizarre Felsszenerien, dann durch eine liebliche Weidelandschaft, und zuletzt durch eine karge Hochgebirgskulisse führt. Es dürfte sich aber auch um eine der schwersten Strecken der Region handeln, wofür insbesondere die bis zu 20 % steilen Passage rund um das Dorf Sotres verantwortlich sind. Zu seiner halben Stunde Ruhm kam der Anstieg dann auch bei der Vuelta a España 2015, als der Alto la Caballa oberhalb von Sotres, wo die Steilrampe endet, Ziel einer von Joaquim Rodriguez gewonnenen Bergetappe war.
Wieso also fristet der Jitu de Escarandi ein Schattendasein?
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Schwändi Schwändi bei Schwanden
Alpen, Glarner Alpen, Glarus
29.10.2024,
IbanMayo:
Schwändi, welches auf der Abbruchmasse eines prähistotischen Bergsturzes am Fusse des Vorderglärnisch liegt, sollte jeder höhenmeterliebende Radfahrer auf seinem Weg durch das Glarnerland besuchen. Statt der vielbefahrenen Hauptstrasse von Schwanden nach Glarus warten knackige Steigungen auf ruhigen, schmalen Strassen. Die Südseite bietet prächtige Blicke auf den Tödi, den höchsten Berg der Glarner Alpen, der den Talschluss dominiert. Auf der Südauffahrt biegt kurz vor Schwändi eine asphaltierte Straße Richtung Leuggelenberg ab, wo ein nettes Restaurant als Belohnung wartet.
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Sauerland, Rothaargebirge, Nordrhein-Westfalen
27.10.2024,
Kurz und Flach:
Hengsiepen ist der Name eines Gehöfts am Westhang des 616 m hohen Somberg oberhalb von Altenilpe. Hengsiepen ist gleichzeitig der Name des oberhalb des Gehöfts entspringenden Quellbachs der Ilpe und einer Straße, die zu dem Gehöft führt.Beide Auffahrten beginnen im Tal der Ilpe, weswegen es sich bei Hengsiepen nicht um einen echten Pass handelt; befahrenswert ist die Straße dennoch, denn sie bietet aus sportlicher Sicht insbesondere auf der Westfahrt kurz vor dem Gehöft eine knackige zweistellige Rampe, zum anderen ist sie verkehrsfrei, da sich aus dem sowieso schon verkehrsarmen Altenilper Tal niemand auf diese Schleife verirrt.
Hengsiepen lässt sich gut in eine Erweiterung des Sauerlandrings einbauen, wenn man z.B. in Bremke die Schleife über den Lumberg, Landenbeck, Kirchilpe und Nierentrop nimmt, um dann über Altenilpe und Sellinghausen nach Mailar zur Bahntrasse/Sauerlandring zurückzukehren.
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