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Mont Ventoux (1909 m)

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Club der Verrückten (Mont Ventoux)

  • Thomas Schirdewahn, 15.08.2014, 17:02 Uhr
    habe mir für nächstes Jahr die Dreifachbesteigung des Ventoux vorgenommen. Gibt es eine Seite in deutsch, wo man sich dafür anmelden kann? Oder gibt es nur die Seite www.clubcinglesventoux.org in den Sprachen engl.,franz.,span.,nedl.?
  • V12Roadster, 15.08.2014, 22:46 Uhr
    Es existiert keine deutsche Seite. Die offizielle Seite hast Du bereits verlinkt. Wenn Du ein Problem mit der Seite hast kann ich Dir gerne helfen. Erst letzte Woche habe ich mir meine Stempelkarte für Ende August online gebucht und über paypal bezahlt. Wenn ich aus Meran zurückkomme (momentan Familienurlaub ohne Rennrad, d.h. sozialer Druck auf allerhöchstem Niveau :-) ), düften die benötigten Unterlagen im Briefkasten liegen.

    Grüße Gereon

    PS. Ab Sonntag soll das hiesige Wetter ein wenig besser werden und wie der Zufall es will habe ich heute ein paar Rennradklamotten im Auto gefunden, die zudem auch noch passtauglich sind :-)
  • majortom, 18.08.2014, 14:54 Uhr auf V12Roadster
    Es ist übrigens überhaupt schon als (für französische Verhältnisse) sehr fortschrittlich anzusehen, dass man per Paypal zahlen kann. Das Land steckt nämlich eigentlich noch im Scheck-Zeitalter fest... ;-)
    Schönen Gruß, Tom

    Um auch noch was sinnvolles beizutragen: hier gibts auch eine deutsche Seite, und viel einfacher als der Ventoux ist der Grand Colombier auch nicht...
  • Cinelli09, 19.08.2014, 13:15 Uhr auf majortom
    "Deutsch",na ja

    <<<<Sie traumen davon, einen der schurerigsten Passe Frankreichs zu bezuringen...>>>>

    Aber immer noch besser als mein französisch ;-)

    Gruß
  • majortom, 19.08.2014, 13:42 Uhr auf Cinelli09
    Wieso, das Kauderwelsch könnte doch schon fast als bayerisch durchgehen... ;-)
  • Uwe, 19.08.2014, 16:46 Uhr auf majortom
    Hee, der ist so weit ich weiß Jurist...
  • V12Roadster, 23.09.2014, 11:12 Uhr auf V12Roadster
  • V12Roadster, 23.09.2014, 11:15 Uhr auf V12Roadster
    Nach der Absolvierung des Cinglés du Mont Ventoux habe ich heute die eingesendeten Unterlagen geprüft, mit der offiziellen Plastik-Clubplakette (Nr. 7020) versehen und einem kleinen Glückwunschschreiben zurückerhalten. Eigentlich ist das erforderliche Prozedere ganz einfach.

    Fehlt nur noch der Eintrag in die Internet-Liste der Cinglés du Mont-Ventoux . Irgendwann erfolgt auch dort automatisch noch das "mis à jour".

    Dank Shanks als Zugpferd und hervorragenden Wetterbedingungen hat die Herausforderung des Cinglés du Mont-Ventoux einen riesigen Spass gemacht.

    Schöne Grüße

    Gereon

    geprüfte Unterlagen und Plastikmedaille für den Partykeller.






  • V12Roadster, 23.09.2014, 11:16 Uhr auf V12Roadster
    bitte löschen
  • V12Roadster, 23.09.2014, 11:17 Uhr auf V12Roadster
    bitte löschen
  • mulinaro, 06.04.2016, 11:32 Uhr
    Hi zusammen,

    die Befahrung des Mont Ventoux gehört sicherlich zu den "besondersten" Dingen, die ein Rennradfahrer in seinem Leben mal machen kann. Manni ist Mitte 40 und hat den Mont Ventoux dreimal an einem Tag (Club des Cinglés du Mont-Ventoux) befahren – und bei mir auf dem Blog drüber berichtet: http://www.speed-ville.de/mont-ventoux-fuer-verrueckte-mit-rennrad/

    Wer demnächst ein ähnlich verrücktes Abenteuer plant und vor allem durchführt, darf sich gerne bei mir melden.. Ich würde sehr gerne drüber berichten!!

    Beste Grüße,
    Daniel
  • euphrasine, 18.10.2016, 21:35 Uhr
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Meine ersten Passerfahrungen

  • Juppssohn, 09.05.2016, 10:16 Uhr
    Am Freitag, 06.05.2016, wollte ich zunächst von Suzette, unserer Ferienwohnung mitten in den Weinbergen, bei bestem Wetter eine kleine Runde am Fuß des Ventoux nur zum Anschnüffeln über Malaucène und Bédoin und wieder retour fahren. Als gezwungener Flachlandfahrer ("Anstiege" nur bei Autobahnbrücken über die A3 oder Hoch Elten hinter Emmerich) haben mich die Passfahrer immer besonders in den Bann gezogen. In Bédoin angekommen, hat mich die große Anzahl der dort in den Cafés und Restaurants versammelten Fahrer beeindruckt und ein unerwarteter Hormonschub (kommt bei 58-jährigen nicht mehr so oft vor) sowie der physisch zu fühlende Ventoux-Magnetismus trieben mich an. Ich war nun tatsächlich auf dem Weg nach oben. Infos hatte ich mir natürlich vorher auf dieser Seite angelesen, aber selbst die Erfahrung zu machen, das war das eigentliche Ziel. Zunächst hatte ich mir als Etappen-Stop das Chalet Reynard gesetzt, dort wollte ich entscheiden, ob ich die letzten 6 km bis zum Gipfel auch noch fahre (war natürlich blödsinnig, wenn du es bis dort geschafft hast, fährst du auch weiter). Aber bis zum Chalet musste ich mich doch extrem quälen; die langen, steilen Anstiege boten mir genügend Diskussionsstoff mit meinem inneren Schweinehund (ich hätte ihn erschlagen können). Was für ein herrliches Gefühl, wenn dann nach einer Kehre das Restaurant vor dir auftaucht, endlich mal eine kleine Pause und 2 schnelle Cola auf der sonnigen Terrasse trinken. Jetzt waren es nur noch 6 km bis nach oben, die kahle Geröllwüste vor dir, der Gipfelturm war in sichtbarer Reichtweite und alles nun keine Illusion mehr. Diese finale Etappe beginnt zunächst mit einer fast erholsamen Steigung, aber es dauert nicht lange, bis der "Quäl-Dich-Effekt" wieder einsetzt. Ich kontrollierte nun mehr meinen Kilometerzähler am garmin, um die noch zu fahrenden Meter herunterzuzählen. Zwischendurch überholten mich dann noch in unglaublichem Tempo diese jugendlichen Leichtgewichte, aber immer schön die Contenance bewahren und mit einem gequälten Grinsen die netten Anfeuerungen, bon courage!, beantworten. Dann endlich die letzte Kehre, natürlich stehend, und die letzten Meter bis hoch zum Gipfelplateau. Oben war es dann nicht so voll, wie vielleicht zu erwarten war, aber aus Jedem, der es geschafft hatte, erstrahlte eine zufriedene, angenehme Aura. Der Schweissgeruch tat sein Übriges. Das obligatorische Foto vor dem Passschild durfte dann natürlich auch nicht fehlen, eine nette französische Familie hat den Moment dokumentiert. Die Abfahrt nach Malaucène über eine gut asphaltierte Straße war flott und weniger beeindruckend, nur die Kälte kroch langsam in mein triefend nasses Trikot, einen Windbraker hatte ich natürlich zu Hause gelassen (war ja so nicht geplant). Also schnell nach unten, dort war es deutlich wärmer. Die letzten 10 km bis zur Wohnung habe ich mit einem besonderen Hochgefühl genossen. Ich werde diese Tour nie vergessen.
    Gestern, am 08.05.2016, habe ich dann eine geplante Tour von Suzette über Beaumes de Venise, Mormoiron, Gorge de la Nesque (phantastische, leichte Strecke im Nationalpark entlang der "Schlucht" mit eindrucksvollen Ausblicken), Sault, Ventoux und über Malaucène zurück unternommen. Der Anstieg über Sault bis zum Chalet Reynard ist deutlich einfacher als von Bédoin aus und vielleicht für Berganfänger wie mich eher zu empfehlen. Allerdings gab es gegen Mittag dann oben einen Wetterwechsel, zunächst noch angenehmer Rückenwind für den letzten Anstieg zum Gipfel, aber oben angekommen, hat es mich fast vom Rad geblasen. Dieser stürmische Wind ist also der Namenspatron vom "Heiligen Berg", das habe ich dann auch begriffen. Es begann nun leicht zu regnen und nachdem ich den Windbraker und Schal (diesmal geplant und nicht vergessen) übergezogen hatte, konnte ich gut gewärmt bei der Abfahrt nach Malaucène die Beine hängen lassen. Zu Hause wartete bereits meine Frau mit einem leckeren Essen auf mich, kann man glücklicher sein?

    Beste Grüße

    Ludger
  • Cinelli09, 09.05.2016, 16:24 Uhr
    Hallo Ludger,

    schöner Bericht.Mit 58 Lenzen den ersten Paß zu fahren - da hast Du Dir aber einen reichlichen zeitlichen Anlauf gegönnt ;-) (Darf ich sagen,da marginal älter).

    Jetzt die Frage : möchte man sich da nicht in den Hintern beißen und die Zeit um 30 oder besser 40 Jahre zurückdrehen ?

    Vielleicht schaffst Du in diesem Urlaub ja noch die Aufnahme in diesen exklusiven Club http://www.clubcinglesventoux.org/de/

    Gruß

    Günter
  • Juppssohn, 09.05.2016, 18:18 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    meinen "Anlauf" hatte ich von Jugend an mit Badminton bis 2010, davon ca. 20 Jahre lang als Leistungssportler. Das waren auch tolle Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. 2012 habe ich dann wegen schwerer Arthrose im rechten Knie eine Komplettprothese implantiert bekommen. Seit 2013 sitze ich nun auf dem Rennrad, zunächst nur, um meine angefressenen Frustpfunde loszuwerden, aber dann mit rasch steigender Leistung und Verlust von 15 Kilo ergaben sich über den neuen Sport viele nette Kontakte und Ideen für gemeinsame Touren, z.B. im letzen Jahr die Vätternrundan in Schweden, die mein Nachbar und ich dieses Jahr Mitte Juni erneut angehen wollen.
    Vom Club habe ich natürlich bereits gehört und Einiges gelesen. Um diesen Leistungsstress zu meistern, müsste ich aber mindestens 10 Jahre jünger sein oder meine Rente vorziehen, um meinen Lebensmittelpunkt mit Frau und Hund zwecks Intensivtraining hierher zu verlegen. Dann könnte es klappen, aber zunächst verschwende ich daran keinen ernsthaften Gedanken. Vielmehr interessieren mich weitere Pässe, z.B. Col de Galibier oder geniale Strecken wie Gorges de l'Ardèche in der Region. Mal sehen, was sich bis zum 20. Mai hier noch so ergibt. Gott sei Dank unterstützt mich meine Frau und nervt nicht wegen dringend notweniger Marktbesuche, etc. Alles zu seiner Zeit!

    Gruß

    Ludger
  • Cinelli09, 09.05.2016, 20:44 Uhr auf Juppssohn
    Hallo Ludger,

    na ja,vor diesem sportlichen background ist die "Rennrad - Altersfrage" selbsterklärend....

    Richtig ist,daß die Lebenszeit mordende Radelei familiären support benötigt.Da scheiterten schon Ehen oder Partnerschaften,wenn im Angesicht des Mont Ventoux die Jungs magisch mit dem Renner hoch wollten,die Ex-Verlobte hingegen in diametralem Gegensatz hierzu einen meditativen Töpferkurs mit anschließendem Lavendel-Geruchs-Happening aufsuchen wollte ;-)

    Bis zum 20. Mai in der Provence ? Ich würde das schon als vorgezogene Frührente bezeichnen ;-).In der Gegend gibts ja noch genügend Anstiege und Spielplätze für den Rennradler.Schöne Zeit dort noch und v.a. gutes Wetter !

    Gruß

    Günter
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25.1.16 - top Bedigungen

  • chogori, 25.01.2016, 22:04 Uhr
    trockne Straße, blauer Himmel, ganz wenige Autos, oben gesperrt aber Straße Schnee frei, 38°C! in der Sonne oben, kein Wind. Nur der 2er Kinderwagen war etwas nervig :). Wetter bleibt gut. VG Peter
  • majortom, 26.01.2016, 15:40 Uhr
    38 Grad?
  • Cinelli09, 26.01.2016, 17:00 Uhr auf majortom
    Die jungen Leut ham halt die Hitz `n ;-)

    Mong Vengtu um diese Jahreszeit is aber schon stark (Neid).Ich guck auch schon dauernd Richtung Tessin, Südtirol oder Lago (von Ligurien ganz zu schweigen),Null Schnee,angenehme Temperaturen,Superwetter - eigentlich spräche nix dagegen,den Winter zu beenden...

    Gruß

    (Der Laser bräuchte auch Frischluft ;-))
  • Siegmund, 26.01.2016, 17:25 Uhr
    Bin dabei, beenden wir den Winter!!
  • majortom, 26.01.2016, 17:56 Uhr auf Cinelli09
    Das stimmt, allerdings steht der gerade 800 km weit weg im Keller.
    Für einen Ausflug zum 38 Grad heißen Ventoux müsste also das alte Aspin herhalten. Was angesichts von ca. 3 Stunden Anfahrt und Wetterprognose fürs Wochenende tatsächlich verlockend ist.
  • Uwe, 26.01.2016, 17:59 Uhr auf Siegmund
    Habe fertig ;-)
    Bin gestern Nachmittag auch ne kleine Runde im windigen NRW gefahren, nachdem der Bock zuletzt an Neujahr an der Luft war. Dummerweise war nach gut 3 Wochen Standzeit das Hinterrad fest (trotz Reinigung nach Neujahr) und der Reservesatz musste einspringen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.01.2016, 18:13 Uhr auf majortom
    ...o.k.,dann nimm halt das Aspeng,Rad ist Rad und treten muß man so oder so,erst recht bei derzeit fast 40 Grad im Schatten;-) . 3 Std. zum Ventoux-das wärs.Von hier weg leider 12 Stunden und damit momentan unrealistisch

    Gruß

    (800km zum Laser ! Es ist Deiner nicht würdig !)
  • Cinelli09, 27.01.2016, 15:38 Uhr auf Uwe
    Hinterrad fest ????? Da muß aber ein ganz schön großer NRW-Misthaufen in Nabe und/oder Freilauf stecken . Oder solltest Du ein Stand-Angstbremser sein ;-)

    Gruß
    G.
  • Uwe, 27.01.2016, 16:04 Uhr auf Cinelli09
    Hehe ;-)
    War zuletzt an Silvester und Neujahr damit unterwegs, war aber trotz 100% Asphalt furchtbar dreckig. Danach sofort abgespritzt, getrocknet und in den Keller verfrachtet und am Montag rausgeholt und fest war es :-(
    Konnte zwar inzwischen mit etwas liebevoller Behandlung das Ding wieder drehen, aber recht schwergängig. Deshalb geht das Rad zurück (erst 1400 km gelaufen seit September) und habe die alten Fulcrums wieder eingebaut, die noch als Reservisten in der Ecke liegen. Die Fulcrums laufen aber noch superfein, nur der Freilauf hat etwas Spiel.
    An sich kann da Neujahr auch kein Salz im Spiel gewesen sein, da es im Dezember durchgehend warm war.
    Naja, sind mal wieder offtopic ;-)
    Viele Grüße aus Drecks-NRW, Uwe (jetzt muss ich aber endlich mal den slowakischen Winterstreudreck aus dem Auto entfernen, bevor da auch noch die Räder festgammeln)
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Härtester Anstieg ab Bedoin

  • roger2, 14.09.2015, 19:45 Uhr
    Gegenüber Start in Malaucene sind die Hohenmeter ab Bedoin ungleichmäßiger verteilt. Auf den ersten 5,8km macht man nur 240m - entspricht 4,1%. Auf den nächsten 5 km sind es dann fast 500m mit deutlich steileren Spitzen. Und kurz vor Erreichen des Gipfel Rampen mit 13 bis 15%. Wer das noch nie gemacht hat, sollte lieber ab Malaucene fahren.
    Roger
  • Renko, 14.09.2015, 22:30 Uhr
    Das sehe ich ein wenig anders. Es gibt auf der Südseite einfach ein ganz langes Stück mit rund 10% Steigung, da holt man schon sehr viele Höhenmeter aufs Mal. Der Chalet Reynard bedeutet eine kurze Erholungsphase bevor der "Windtunnel" beginnt.
    Vom Norden her fand ich zumindest, die Sache unregelmässiger als die Südseite. Dafür fahrerisch interessanter...hier greift der Mistral auch schon bis ganz unten, auf der Südseite ist man zumindest bis zum Chalet dank des Walds geschützt...
  • roger2, 17.09.2015, 14:35 Uhr auf Renko
    Ja und nein. Die Einschätzung hängt stark vom Trainingszustand ab. Wer die Auffahrt in 1:20h fährt, der freut sich über die schnellen Höhenmeter im 2. Abschnitt.
    Ich gehöre aber zu denen, die dafür min. 2h brauchen. Bei einer 34x28 Übersetzung kann man unterhalb 9km/h nicht mehr rund treten. Mit 9km/h muss ich aber die 500Hm bei 10% in 33min zurücklegen bzw. eine Steigleistung von 900Hm/h realisieren. Das kann nicht jeder. Und ich habe noch nie so viele Radfahrer absteigen sehen wie auf dieser Anfahrt. Deshalb mein Hinweis "wer das noch nie gemacht hat ..." Nachdem ich das Höhenprofil studiert hatte, bin ich mit 30x32 gefahren.
    Das mit dem Wind ist korrekt. Da ich mehrere Tage in der Nähe war, habe ich gewartet, bis es im Tal windstill ist. Dann ist der Wind auf dem Gipfel auch erträglich. Ein weiterer Tipp für diejenigen, die mit den Kräften haushalten müssen.
    Gruß Roger
  • V12Roadster, 01.10.2015, 11:08 Uhr auf roger2
    Noch einfach geht es ab Sault, auf diesen Aufstieg freut man sich insbesondere dann, wenn man die beiden anderen Auffahrten gerade absolviert hat.

    Die Zahl der gefahrenen Schlangenlinien unterhalb des Sommet des Mont Ventoux wächst proportional mit der im Tagesverlauf voranschreitenden Uhrzeit :-) .

    Schöne Grüße
    Gereon
  • Blechroller, 08.10.2015, 14:58 Uhr
    Ich finde die Auffahrt von Bedoin aus "schöner". Welche Auffahrt jetzt schwieriger ist, kann ich nicht sagen, da ich die Auffahrt von Malaucene aus bisher nur mit der Vorplättung der Bedoin-Auffahrt in den Beinen gefahren bin. Jedenfalls lässt sich die Bedoin-Seite homogener fahren; die stark wechselnden Steigungen auf der Malaucene-Seite sind für einen weniger Trainierten vielleicht etwas besser zu fahren, weil man sich in den Flachstücken etwas erholen kann. Wenn man aber versucht, die Auffahrten etwas beschleunigter zu fahren, halte ich die Malaucene-Seite auch nicht für einfacher. Im Sommer ist außerdem ab so 10 Uhr die Malaucene-Seite fast durchgehend in der Sonne.
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Im Pässelexikon 100Hm zu viel ab Malaucene angegeben

  • roger2, 11.09.2015, 22:14 Uhr
    Hallo zusammen
    bin gestern den Vetoux hoch gefahren und war überrascht wie schnell das geht. Und dass der Hohenmesser viel weniger anzeigt. Im TP sind ab Malaucene nur 1576 statt 1679HM angegeben. Und Malaucene mit 334m. Am oberen Ende des Parkplatz an Kreuzung zu Vetoux steht Höhe 337m. Ich würde Kreuzung mit 330m ansetzen. Gipfel steht in Überschrift Pässelexikon mit 1909m, im Text 1912m. Dann wären es 1582Hm. TP passt, bitte Lexikon korrigieren. DANKE
    Roger
  • tobsi, 12.09.2015, 17:34 Uhr
    Die Höhenmeter sind angepasst, allerdings passt im Text die Höhe von 1912, denn der Text bezieht sich auf die Höhe des Gipfels, nicht auf die Höhe der Straße.

  • roger2, 12.09.2015, 21:04 Uhr auf tobsi
    Danke für die schnelle Reaktion.
    Bitte auch Hm ab Bedoin prüfen. Da sind im TP nur 1578Hm angegeben.
    Danke.
    Roger
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Brunnen am Chalet Reynard

  • nudelpups, 01.09.2015, 21:42 Uhr
    Der Brunnen ist 2015 zwar noch vorhanden, aber es kommt kein Wasser. Dafür gibt es einen Brunnen in einer der nächsten Linkskurven ein paar hundert Meter weiter Richtung Gipfel.
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Herrliche Theateraufführung!

  • Hase1, 07.11.2014, 15:06 Uhr
    In Bedoin in einer Bar sitzen, Pastis schlürfen und die
    Jungs in ihrem Gehabe zu beobachten wenn sie sich auf
    den Weg zum Ventoux machen-herrlich.Die Strasse ist die Bühne
    und ich sitz in der ersten Reihe.
    Okay, einmal muß man oben gewesen sein, doch der eigentliche
    radlerische Leckerbissen und die wahre Herausforderung, ist eine Umrundung des Massivs.
    Bedoin - Flassan - Nesque Schlucht - Sault - Aurel- Brantes - Malaucen - Suzette -
    Beaume de Venise- Caromb - Bedoin.
    Hinterher hausgemachte Nudeln im Lokal "Pasta e Basta " - großartig!
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Ventoux-Artikel auf Spiegel Online

  • majortom, 10.07.2013, 09:39 Uhr
    Siehe hier.
    Ganz nett zu lesen, wie ich finde. Außerdem schön, dass die Tour de France auch mal als Plattform benutzt wird, um über das Pässefahren abseits des ganzen durchinszenierten Profi-Gedöns zu berichten.
    Der Autor hat übrigens auch schon von quaeldich-Events berichtet.
    Schöne Grüße, Tom
  • Renko, 10.07.2013, 21:55 Uhr
    Der scheint ja einen guten Tag erwischt zu haben...
    Was in der Hitze und Sturm über den Berg manchmal vergessen geht ist, wie auch einfach die Aufstiege sein können - da kann man m.E. im übersichtlichen Gebiet des Bergs Höhenmeter einsammeln so einfach wie auf kaum einer klassischen Pass-Strasse, wenn Wind und Hitze ausfallen.
    Halt der Gegensatz zwischen den stillen milden Tagen und dem Sturm oder der Hitze ist so extrem, gar verängstigend.
  • PeterK, 12.07.2013, 22:25 Uhr auf Renko
    Naja, ich hatte im Mai die Gelegenheit, über den Ventoux zu quetschen, von Malaucene aus die Nordauffahrt und über Sault zurück.
    Ist auch nur ein Berg, der Rest ist Verbalismus..
    Hab schon viele schönere Auffahrten erlebt mit weniger Touritamtam :-)

    Gruss aus dem Schwabenland

    Peter
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video: Mt Ventoux 4* innerhalb eines Tages (191km + 6126m)

  • gyorgyigabor, 01.04.2013, 16:06 Uhr
    Hello !
    (sorry, that I wrote in English, but my German is very poor).
    There is a challenge about cycling the legendary Mont Ventoux: Club des Cinglés du Mont Ventoux (http://www.clubcinglesventoux.org/ ) . If you cycle up to the top 3 times in a day from 3 different directions (Bedoin, Malaucene, Sault) you can be the member of this club and reach the level of Cinglés. If you cycle 4 times from 4 differenc direction (the 4th one is from Bedoin but using the forestry road) you can get the level of Galerien.
    This is about 6000 m heightdifference. In a day in the year of 2010 I cycled this one and recorded for video. From the camp I measured 191 km + 6126 m heightdifference. I took music in the background to make it better
    I think, watching this video, it will motivates cyclists to cycle up; this is a challenging and beautiful mountain
    I love it and I had to note: this is the Mekka of the cyclists. I met with a lot of cyclists there without any event there.
    The video can be found here:
    http://www.youtube.com/watch?v=pkO_3fklHdg

    Have a good time & best regards,
    Gábor
    (The list of my climbs above 2000 m with youtube video links:
    http://www.gyorgyigabor.hu/GYG_osszes_hago.php )
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Der gefährlichste Berg Europas: 5-10 Bergtote p.a

  • Martin1973, 05.05.2011, 12:12 Uhr 05.05.2011, 14:23 Uhr
    ...am Ventoux meldete kürzlich die FAZ im Reiseteil-mehr dürfte es bei den Kletterern am Matterhorn und anderen prominenten Bergriesen der Alpen auch nicht geben...
    Zum Vergleich:
    seit Beginn des Alpinismus sind es an der Höfats,
    dem gefährlichsten Allgäuer (Gras-)Berg, literarisch geadelt in Buchheims-U-Boot-Epos, knapp 80 gewesen.
    Bei ähnlich hohen Opferzahlen würde man wohl glatt über eine Sperrung nachdenken....
  • Martin1973, 05.05.2011, 12:13 Uhr 05.05.2011, 14:23 Uhr
    Eine Sperrung der Höfats, meinte ich.
  • Renko, 05.05.2011, 14:23 Uhr
    Hallo Martin
    das kann man sich gut vorstellen . Einmal wurde eine Frau oben getötet, weil der Mistral so stark war das er ganze Steine transportierte.
    Fast seltsamer ist, wie harmlos und zahm der Mont sein kann, wenn der Mistral abflaut. Eindeutig die Gefahr des Unterschätzens!
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Mistral am Ventoux

  • ArneW, 18.08.2007, 21:58 Uhr 27.04.2011, 03:41 Uhr
    Bevor man die Südrampe in Angriff nimmt sollte man sich mal den Wetterbericht ansehen. An dem Tag als ich hochgefahren bin standen in der Zeitung Mistral-Böen zwischen 40 und 70 km/h.
    Dieser Nordwind hat mir auf den letzten zwei bis drei Kilometern am Ventoux wirklich die Socken ausgezogen. Der Berg hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Auch wenn es dort "nur" 8% Steigung sind (s. Beschreibung) musste ich bis auf die letzte Rille das Motto dieser Seite erfüllen um irgendwie hochzukommen.
    Dazu kommt noch, dass es mit den Böen, die man auf der Abfahrt nach Malaucène dann teilweise von der Seite abbekommt, gefährlich wird.
  • ednett, 23.08.2007, 23:23 Uhr 27.04.2011, 03:41 Uhr
    so ähnlich hab ich das auch mal erlebt - ich war mit Gepäck unterwegs und stand zwischenzeitlich öfter quer auf der Strasse, ohne irgendwie bewusst gelenkt zu haben. Vor mir hat's einen dürren Rennradler vom Rad geweht und von oben kamen diverse Fahrer nur im Schritttempo oder gar zu Fuß runter- ein irrer Wind, dieser "Mist"ral......
  • Quicky, 19.07.2010, 19:04 Uhr 27.04.2011, 03:41 Uhr
    Der Mistral ist wirklich der schwerste Gegner am Berg. Mich hat es auch mehrmals vom Rad geblasen, als ich im oberen Teil von der windgeschützten Seite um die Kurve fuhr. Ansonsten ikann ich nur sagen, dass man diesen Berg unbedingt mal fahren sollte. Ein wirklich tolles Erlebnis
  • Gast, 30.08.2010, 21:23 Uhr 27.04.2011, 03:41 Uhr auf Quicky
    Hallo
    Ich kann auch nur empfehlen, den Wetterbericht vorher zu lesen. Von Bedoin kommend bin ich zweimal vom Rad geweht worden und die ersten 4km der Abfahrt nach Malaucene waren kein Vergnügen (30.08, 5 Grad auf dem Gipfel und Windstärke 6 gemeldet)
  • Gast, 27.04.2011, 03:37 Uhr 27.04.2011, 03:41 Uhr auf
    Den Spaß hatte ich auch im Sommer 2010. War leider mein letzter Tag während meines Trainingslagers und der Mont Ventoux stand auf dem Programm. Der Wetterdienst am Abend davor hatte ausdrücklich vor dem Mistral am nächsten Tag gewarnt, der wohl ständig mit 70-5 km/h wehen sollte. Aber da es für mich der letzte Tag im Urlaub war, wollte ich den Ventoux dennoch ein zweites Mal (nach 2007) wieder von bedoin aus bezwingen. Bis 2km vor dem Chalet Reynard lief es ganz gut, aber dann dreht die Straße ja erst Richtung Nord und dann Nord-Ost. Somit waren die letzten 8km eine Tortour. Bin mehrmals fast vom Rad geflogen und speziell die letzten Rampen vor dem Col des Tempêtes waren kein Spaß mehr. Der Mistral wehte mir bei 9-10% Steigung beständig mit 75 Km/h ins Gesicht. Ich hatte irgendwie das Gefühl bergab zu rollen :D Am Ende war die Zeit für den Arsch :D 1:50 Std...
  • Sportstudi, 27.04.2011, 03:41 Uhr auf
    Sorry, nun unter meinem richtigen Nick.
    Ein paar Tippfehler:

    - Zum einen dreht die Straße beim Chalet Reynard auf Nord-West
    - Der Mistral wehte ständig zwischen 70-85km/h

    Aber dennoch, es war einfach nur geil :D


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Mt. Ventoux - meine ersten km mit dem RR in Frankreich

  • Hans Schreck, 15.06.2009, 22:44 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr
    Vorneweg: Ich musste letzte Woche kurz eine Fahrt nach Südfrankreich unternehmen und entdeckte im letzten Augenblick, dass dieser mythische Berg ganz in der Nähe lag, zudem stand eine Bergankunft des Radrennens "Le Dauphiné" gleichzeitig auch noch an diesem Mt-Ventoux an. Die springende Idee das Rennrad mitzunehmen war schnell umgesetzt. Die Idee die 20km von Sault her, ich war von der hinteren Seite angereist, schnell d.h. bedeutend unter einer Stunde, hoch zum Le Chalet Reynard zu düsen, war aber eher schhlecht. Mit den nach stundenlang im Auto unbewegten Beinen, dem rauhen Belag der Strasse und dem Gegenwind aus Norden (Mistral) zu überwinden war doch eher eine happig Sache. Also aussteigen, Fahrrad zusammenstellen, Radhose und Trikot anziehen und direkt von 0 auf 100% -- guten Morgen! Was man nicht alles so macht, wenn man unter Zeitnot die von Ärzten und Therapeuthen gut umsorgten Heroen der Landstrasse beim Hochfahren auf einen mythischen Berg beklatschen möchte!

    Zusatz-Informationen zur Wegbeschreibung:
    Von Sault aus (Parkplatz oberhalb des grossen Dorfplatzes, mit Bäumen und den Aussichts-Restaurants, je nach Karte 765-776müM), geht es erst mal auf der D164 abwärts in die kleinere Hochebene auf etwa 700-710müM (Ich mag mich allerdings an einen KM-Stein erinnern, welcher noch eine 6 hatte, also 680, 690müM oder so ähnlich). Von dort aus beginnt die Steigung allmählich und verwöhnt den Radler beim Wind des Mistrals mit dem betörenden Geruch der Lavendel-Felder. Man hat das Gefühl mitten in einem riesigen Duftkissen zu sitzen und dies ganz kostenlos. Weiter oben wechselt der Geruch dann auf feines Nadelholz. Insgesamt ist der Grossteil der gut 700HM (insgesamt bis ganz hoch: 1220HM) bis zum Chalet Reynard kurvenreich im Wald angelegt, so dass man absolut nicht einschätzen kann, wo man gerade ist und wie steil es ist. Einzig die gelb-weissen Kilometer-Steine geben an, wo man gerade steht, inkl. Höhenangabe auf den Meter genau. Die eigentliche Steigung (um 6%) liegt im unteren bis mittleren Wald-Bereich. Dank der guten Zunahme der Höhenmeter, welche aus den KM-Markierungen ersichtlich ist, war der anfängliche Frust über die geringe Fahr-Geschwindigkeit bald verflogen. Die letzten 6-7km sind etwas flacher (davon die letzten 2.5-3km fast ganz flach), so dass man mit einer tollen Geschwindigkeit die Kreuzung um das Chalet Reynard erreicht.

    Was die Steigung zu 6% etwas schwerer macht ist allerdings der rauhe Belag mit der ruppigen Fahrbahnoberfläche. Mit 20mm und 9 Bar Druck nicht ganz ideal. Weich gepumpte 23, besser 25mm wäre da bequemer, dies erhöht aber unweigerlich den Rollwiderstand. Da die Ausrichtung der Strasse dazu im steilsten Bereich Nord-Nord-Ost ist und es die Ost-Flanke des Hügels ist, bläst der Mistral trotz der Bewaldung dem Radler immer wieder schön fies entgegen!

    Richtig lustig war ja dann später die Abfahrt über die ruppige Fahrbahn der gleichen Strecke. Das Überholen von Wohnmobilen ist aus Übersichtsgründen nicht immer ungefährlich und die krassen Lichtwechsel und Belagsmuster-Wechsel lassen ein Erkennen von starken Bodenwellen fast nicht zu. Einhändiges Steuern und Wasser trinken ist da schlichtweg nur ein Horror! Mein Fahrradcomputer liegt nun auch irgendwo dort oben im Wald rum, der wurde mir wohl bei 50/60 km/h abgeschüttelt und die Fahrradpumpe konnte ich gerade im letzen Augenblick vor dem Abfallen und Einfädeln ins Hinter-Rad noch fassen! Also, alles was nicht niet- und nagelfest ist, sollte man lieber in die Trikot-Tasche einstecken. Nächstes Mal fahr ich nur noch mit meinem Full-Suspension-RR da durch!

    Le Chalet Reynard - Gipfel Mt-Ventoux
    Der hier beschriebene Brunnen beim Le Chalet Reynard konnte ich leider nicht auffinden. Dafür kann man sich bei Bedarf beim Souvenir- und Sport-Shop gleich zwischen dem Skilift-Häuschen und dem Restaurant, mit einem neuen Trikot und Radhose eindecken -- ideal für Alle, welche nicht mit völlig verschwitzten und miefend Klamoten dem Gipfel die Ehre erweisen wollen. Eine Wasserstelle folgt aber etwa 1 km später gut ersichtlich in einer Links-Kurve am rechten Strassenrand. Die Strasse, welche nun einen um Welten besseren Belag aufweist, ist beidseitig mit einem Radstreifen markiert. Der Mistral, welcher bis zum Gipfel hoch immer wieder, je nach Ausrichtung der Strasse, deftig dem Radler ins Gesicht blässt, ist schon luftig -- da werden die "neuen Kleider" bestimmt nicht mehr muffig. Selbst in der Triathlon-Position fährt man nicht wirklich viel schneller hoch.
    Die Gute Aussicht, bei einem Wolkenlosen Himmel und hervorragender Fernsicht, in die noch hochweisen Alpen der Savoy und dem Gebirgszug rund um la Grande Motte, war natürlich sensationell!

    Die Abfahrt bei Wind, ist wie schon beschrieben worden ist, zienlich heimtückisch. Die Windböen schütteln bei 50-60 km/h doch sehr kräftig mit und man weiss nie ob man demnächst abhebt und als "Delta-Segler" den Weg nach unten nehmen wird. Wer sein Rad nicht gut beherscht, sollte da wirklich langsam runter fahren!

    Criterium Dauphiné Libéré
    Nein, nicht die Tour de France war da, aber die Leute standen dennoch unterbruchslos am Rande der Strasse, bis hinauf zum Gipfel hoch. Friedliche Polizei an jeder Ecke. Haufenweise Wohnmobile und auch mobilen Shops, zwecks Verkaufs der neusten Trikots von Profi-Mannschaften und zusätzlichem Schnick-Schnack-Zeugs -- ich wusste gar nicht, was man für's RR-fahren so alles benötigt.
    Was da an Menschen-Masse an einem Wochentag hoch pilgerte, kann sich eine Schweizer-Rundfahrt (Tour-de-Suisse) an einem Schönwetter-Sonntag einer Königsetappe nur erträumen! Dem entsprechend war aber danach auch der Stau Talwärts reichlich lange. Unter einer Stunde waren wohl die wenigen Kilometer nur schon zum Chalet Reynard runter mit dem Auto nicht zu machen -- mit dem RR aber in wenigen Minuten. Wer noch einen defekten Fahrrad-Schlauch vorrätig hatte, hängte, oder legte ihn beim Denkmal des Tom Simpson hin -- sowas hab ich auch noch nie gesehen!
    Doping hin oder her, Radsport bewegt nach wie vor die Massen, wenn auch mit dem Auto die Berge hoch!

    Insgesamt ist der Mont-Ventoux ein toller und erlebnisreicher Berg um hoch zu fahren. Ich kann es mir heute nicht mehr vorstellen, unten zu stehen und nicht mit dem Rad hoch zu fahren. Der Mythos Mt-Ventoux zieht mich wie ein Magnet, ganz automatisch nach oben!

    Profile auch hier:
    http://www.lemontventoux.net/ascension-bedoin.htm
    http://www.lemontventoux.net/ascension-sault.htm
    http://www.lemontventoux.net/ascension-malaucene.htm
  • somon, 15.06.2009, 23:49 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr
    Hallo Hans,
    es ist ein Gott sei dank endlich eindeutig widerlegtes Märchen, dass breitere Reifen automatisch einen höheren Rollwiderstand bedeuten. Gerade bei rauen Belägen ist das Gegenteil der Fall. Mit 25 mm und ca. 7-8 bar ist der Rollwiderstand bei schlechten Belägen auf jeden Fall geringer als mit 20 mm und 9 bar. Die Kurvenhaftung und Komfort ist sowieso deutlich besser bei breiteren Reifen, außerdem fährt man ermüdungsfreier. Nur bei sehr glatten Oberflächen kann ein schmaler sehr harter Reifen gewisse Vorteile haben.
    Gruss,

    Till
  • Hase1, 16.06.2009, 08:14 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr
    Hi, Hans,
    Du sprichst vom mythischen Berg, Dein technokratischer Bericht kommt bei mir aber total entmythisiert rüber. Schnell mal runterkariolen nach Südfrankreich, und quasi ent passant diesen Berg bezwingen, sich Gedanken um den Rollwiderstand machen,rein ins Auto und weiter..ach ja, vorher noch die gedopten Junkies bewundern....
    Ich finde, der Mythos dieses einsamen Berges erschließt sich einem erst, wenn man ihn erstmal umrundet und dann als Höhepunkt hinauffährt.
    Mein Tip: Von Sault aus entgegen dem Uhrzeigersinn umfahren und dann die Auffahrt ab Malaucene nehmen - und oben die phantastische Aussicht auf sich wirken lassen!
  • ursfreulerfan, 16.06.2009, 10:34 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf Hase1
    ...der Ventoux muss zu einem Rummelplatz des Tourismus geworden sein. Da steht oben ein Fotograf, der die Recken ablichtet und dann die Bilder erwerblich ins Internet stellt. Ich bin so froh, dass ich schon 1987* dort oben war, heute fahren ja ganze Chüeche** hoch.

    *«ursfreuler»-Galerie, 2. Bild

    *Chüeche, Kuchen, plural = Pelotons, Felder, Gruppen

    Man kann den Berg verschieden erfahren, die Recken sind ja auch verschieden.

    Die schönste Bergfahrt ist eigentlich die von Sault aus nach dem Chalet Reynard. Sault ist auch einmalig zum übernachten, inmitten der Lavendeldüfte. Sehrwahrscheinlich hat sich dort auch vieles zum unguten gewendet, Frankreich ist auch nicht mehr, was es einmal war, die EU wirkt gerade für ländliche Gegenden zerstörerisch. In Italien ist das auch zu beobachten.

    Übrigens zu empfehlen auch noch im Osten der Bruder des Ventoux, der Montagne de Lure, den kaum jemand kennt.

    Die Dauphiné führte letzte Woche auf den Ventoux. Bei herrlichen Verhältnissen.

    Vive le Ventoux, meine einzige Kathedrale, die Kathedrale die direkt in den Himmel führt. Und im Südosten der Wald des St. Lambert, mein Namensvetter. Dahinter dann die beiden Wale Luberon, der grosse und der kleine, Reckenherz was willst du mehr?

    Guss aus dem bedeckten, aber sommerlichen Zürich (der See hat erst 18° C) von René.






  • Früher war alles besser, 16.06.2009, 11:02 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf ursfreulerfan
    Ne Rene, Deine Kathetrale ist das QD Forum. Dort predigst Du ohne Unterlass als Endlosschleife. Und früher war alles besser.
  • Hase1, 16.06.2009, 11:42 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf ursfreulerfan
    .....ob die EU zerstörerisch wirkt, sei dahingestellt. Als Eidgenosse siehst Du das natürlich anders. Was aber zerstörerisch wirkt ist der brutale Leistungszwang eines irrsinnigen Wirtschaftssystems. Leistungsdenken frisst sich aus der Arbeitswelt hinein in die private Sphäre, die Fähigkeit zum Genuß, die Zeit für Vorspiel ind Nachspiel wird den Interessen des Marktes geopfert. Mt. Ventoux abgehakt - wo gehts zum nächsten Gipfel?
  • immerrauf, 16.06.2009, 13:43 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf ursfreulerfan
    Zit.:"Man kann den Berg verschieden erfahren, die Recken sind ja auch verschieden." Herzlichen Glückwunsch zu dieser Erkenntnis! Hat ja lange genug gedauert. Denn bis gestern hieß es in fast jedem Deiner langatmigen Beiträgen: "Der Recke tut dies und jenes ... (nicht)".
    Was mal wieder beweißt, der Ventoux ist der Berg der Erkenntnis! Und das ist sein wahrer Mythos!
    Bei soviel mystischer Erkenntnis sei es dann auch gegönnt, wehmutsvoll von gestern zu schwadronieren.
    Aber wieso dauerte es 22 lange Jahre vom Empfang dieser mystischen Erkenntnis 1987 auf dem Berg bis soeben, als sie sich endlich durchsetzen konnte?
    Wenn Du jetzt noch erkennst, dass nicht nur Recken, sondern alle Menschen -ob mit und ohne Rad- verschieden sind, ist auch die Schweiz reif für einen EU-Beitritt.
    Eine erneute Fahrt auf den Ventoux könnte dazu hilfreich sein. Aber ob die Schweiz danach 22 Jahre Zeit für den EU-Beitritt hat ...

    Gruß
    Winfried
  • helmverweigerer, 16.06.2009, 14:21 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf immerrauf
    Naja Winfried,

    man kann diese Beobachtung über die Auswirkungen der EU ja machen, egal ob man nun pro oder contra EU ist, und es hat absolut keinen Zusammenhang mit einem allfälligen Beitritt der Schweiz. Das muss man ja nicht gerade als "Eidgenossen poltern über EU ..." sehen.

    Abgesehen davon würde ich die Politik tendenziell aus dem Forum raushalten, dazu gibt es zweifelsohne genug Foren wo es wüst zu und her geht, gepflegte Streitkultur liegt ja allgemein nicht mehr so im Trend.

    Gruss von einem komunalpolitisch aktiven EU- und Globalisierungsverweigerer
  • HASE 1, 16.06.2009, 14:49 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf helmverweigerer
    helmverweigerer, ich denke es ist mal an der Zeit
    den Begriff Streitkultur zu definieren. Hier die Wikipedia-Variante:
    Streitkultur zu besitzen bedeutet, den eigenen Standpunkt vertreten zu können, ohne den Anderen abzusprechen, dass er auch einen abweichenden Standpunkt besitzt und besitzen darf.
    Sie schließt ferner die Überzeugung mit ein, dass der Streit grundsätzlich Positives hervorbringen kann.......
  • helmverweigerer, 16.06.2009, 15:08 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf HASE 1
    und?
    Finde ich gut. Ich kann weiterhin hinter meinem Beitrag stehen. Sag mir doch weshalb nicht.

    l.
  • Hase1, 16.06.2009, 15:50 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf HASE 1
    Ich habe Deinen Beitrag als Leitplanke verstanden,
    die einer Verwüstung des Forums entgegenwirken will. Daher nur zur Ergänzung mein Stichwort.
    Grüsse aus Bayern!
  • helmverweigerer, 16.06.2009, 16:01 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf Hase1
    Hehe, schön geschrieben.

    Gruss, Lukas
  • Theo, 17.06.2009, 10:17 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf Hase1
    "...Schnell mal runterkariolen nach Südfrankreich, und quasi ent passant diesen Berg bezwingen, sich Gedanken um den Rollwiderstand machen,rein ins Auto und weiter..ach ja, vorher noch die gedopten Junkies bewundern...."

    Und ich bemerke mal en passant, ist das jetzt der Kommentar von Moralapostel Lapin Ier in der Rolle des "donneur de leçon".

    Im erwähnten, ausgezeichneten Link von Hans (http://www.lemontventoux.net) wird er sicher auch bemerkt haben, welche anderen tollen Touren in der Umgebung des Mont Chauve noch vor ihm liegen. Dann in den Ferien natürlich, nicht anlässlich eines Geschäftstermins in Südfrankreich, wo's ihn gejuckt hat.

    Aber wehe, der Hans schaut sich dann wieder die Dauphiné Libéré an, dann ist er endgültig verbannt.

    Ciao ...Theo
  • immerrauf, 17.06.2009, 12:32 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf helmverweigerer
    Stimmt, Lukas!
    Die Poltitk sollte draußen vor bleiben oder da bleiben wo sie hingehört. Sie richtet schon so genug Unheil an.
    Gruss von einem nicht mehr so aktiven EU- und Globalisierungskritiker
  • helmverweigerer, 17.06.2009, 12:34 Uhr 17.06.2009, 15:09 Uhr auf immerrauf
    Vielleicht könne wir ja mal auf dem Rad drüber debattieren ...

    Mahlzeit, l.
  • Moralapostel (Ex Hase1), 17.06.2009, 15:09 Uhr auf Theo
    Ein´ hab ich noch.
    Wer Fahrradschläuche oder versiffte Trinkflaschen an Gedenksteinen ablegt sollte mal seine Wertewelt überprüfen!
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Sch...kalt aber ein Supererlebnis

  • Pedimaus, 19.07.2008, 15:53 Uhr 07.02.2009, 03:23 Uhr
    Hallo, dies war der erste Pass, den ich gefahren bin und im Nachgang kann ich jedem nur die Runde von Maulaucène empfehlen. Wir sind beim Camping Municipal direkt an der Groseau-Quelle gestartet und nach 57 Kilometern auch wieder dort gelandet (10,60 € die Übernachtung f. 2 Personen, Zelt, Pkw). Ich bin nicht besonders gut trainiert. Aber irgendwie bin ich dann doch oben angekommen. Und es war ein tolles Erfolgserlebnis, für das sich die Quälerei definitiv gelohnt hat. Allerdings hat es oben gestürmt und uns hat nicht einmal die heisse Schokolade im Restaurant so wirklich aufgewärmt. Bei Fragen zu dieser Runde meldet Euch gern bei mir. Pedi
  • Theo, 19.07.2008, 17:54 Uhr 07.02.2009, 03:23 Uhr
    Pedi,

    Gratulation. Aber "Runde von Maulaucène" kann im Uhr- odr Gegenuhrzeigersinn gehen. Ich rate mal, ihr wolltet den "klassischen" Auftsieg von Bédoin hochfahren. Also Malaucène-Bédoin-Ventoux-Malaucène.

    Wenn ich aber lese "Allerdings hat es oben gestürmt", denke ich an die letzten etwa 1.5 km beim Aufstieg von Malaucène. Da bin ich mal in einen Horrorsturm geraten, den ich nicht so schnell vergesse.


    Ciao ...Theo
  • Pedimaus, 19.07.2008, 18:51 Uhr 07.02.2009, 03:23 Uhr auf Theo
    Hi Theo,

    wir sind den Aufstieg im Uhrzeigersinn (M V B M) gefahren.
    Und uns ging es wie Dir; wir wären fast vom Rad geweht worden.

    Gruss Pedi
  • Bergziegenmutant, 07.02.2009, 03:19 Uhr 07.02.2009, 03:23 Uhr auf Bergziegenmutant
    Servus,
    bin mit meinem Kumpel Flugrad 2007 von Malaucene hoch auf den Berg der Winde. Oben auch so ein toller Wahnsinnssturm bei schönstem Sonnenschein. Mein Kumpel heist deshalb Flugrad weil er oben auf dem Ventoux sein voll bepacktes Tourenrad (ca 30kg) direkt vor der Mauer abgestellt hat und kurz darauf war es weg - vom Wind über die Mauer geweht in den Abhang. Der Lenker war gebrochen, sonst glücklicherweise nix kaputt. Aber die Abfahrt danach nach Sault zur nächsten Werkstatt mit gebrochenen Lenker im Wind war ein Abenteuer für sich.
    Grüße Jürgen aus dem Allgäu
  • Bergziegenmutant, 07.02.2009, 03:23 Uhr
    Mythos Mount Ventoux
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Mont Ventoux

  • Micha, 07.07.2007, 21:50 Uhr 08.09.2008, 17:16 Uhr
  • Rudi81, 08.07.2007, 21:05 Uhr 08.09.2008, 17:16 Uhr
    Hallo Micha/
    Als ich war am descent 5 July so um 1145 sahe ich einer am steigen in Queldich trikot. War du das oder nichts bemerkt nur pain.Rudiger aus chicago
  • Gast, 09.07.2008, 00:35 Uhr 08.09.2008, 17:16 Uhr
  • Gast, 02.08.2008, 19:55 Uhr 08.09.2008, 17:16 Uhr
  • Gast, 08.09.2008, 17:16 Uhr
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Korrektur zur Westrampe Mont Ventoux

  • Teetrinker, 08.05.2007, 21:06 Uhr 14.03.2008, 16:08 Uhr
    Kleine Korrektur zur Beschreibung: Die Westrampe kreuzt nirgendwo die Anfahrt von Sault. Der Abzweig (auf ca. 1430 m Höhe) am Kreisel ca. 6 km unterhalb des Gipfels führt zum Mt. Serein (Skistation), dahinter steht das beschriebene Restaurant (Chalet Liotard).
  • Jan, 09.05.2007, 13:42 Uhr 14.03.2008, 16:08 Uhr
    ...ich habe ihn eingearbeitet.<br>
    Schönen Gruß, Jan
  • Gast, 14.03.2008, 16:08 Uhr
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