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Vorder Höhi (1537 m) Amdener Höhe

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Straßenzustand?

  • majortom, 14.06.2016, 10:49 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich bin auf der Suche nach möglichst aktuellen Infos zum Straßenzustand der Vorder Höhi. Wie ist das mit den Betonplatten auf der Nordseite? Kann man da guten Gewissens abfahren, wenn man es entsprechend vorsichtig angeht, oder ist das ein Glückspiel?
    Dankbar für jede Rückmeldung grüßt
    Tom
  • Renko, 14.06.2016, 14:23 Uhr
    Hallo Major

    Hier ein Foto aus 2015:
    http://cycloclimbing.com/tour2015/images/219vorderhohi.jpg
    Grüsse
    Der Admiral.
  • Grimpeur, 14.06.2016, 18:18 Uhr
    Hallo!

    Ist zwar schon 'ne Weile her, aber ich würde meine Tour so planen, dass ich nach Süden abfahre.

    Viel Spaß
    Grimpeur
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Tourbericht

  • colin, 05.08.2011, 21:48 Uhr 23.10.2012, 23:09 Uhr
    Bin heute Vorder Höhi gefahren, eine schöne und nicht leichte Auffahrt. Über 1100Hm sprechen ja auch eine deutliche Sprache. Im ersten Drittel
    von Weesen bis Amden hat man schon bei 4.5km 480Hm in den Beinen. Zwar ist der Asphalt bestens, allerdings sinkt der Steigungsmesser kaum einmal
    in den einstelligen Bereich, 10-12% sind die Norm. Ist Amden erreicht schnauft man verdientermassen einmal durch, und geniesst bei 0-5% die kaum
    vorhandene weiterführende Steigung.
    Zweigt man von der Hauptstrasse ab, bleibt der Schweregrad weiterhin unter 10% und man denkt, wenn es so bis obenhin weitergeht, dann wird es noch eine gemütliche Sache. Doch dem soll nicht so sein. Kontinuierlich beginnt es wieder zu steigen bis in den 2-stelligen Bereich und die Schwerstarbeit nimmt wieder Formen an. Bis zu 15%-Stücke sind nun keine Seltenheit, kurz vor dem
    Häuschen des Skiclubs Altschen kommt dann das härteste Stück, welches bis zu 19% hochschnellt. Zick-Zack und Wiegetritt oder umkippen!
    Hat man diese böse Rampe bezwungen offenbart sich sozusagen als Nackenschlag der Blick nach ganz oben zum Ziel, welches noch ziemlich weit entfernt liegt. Dafür helfen einem aber die nicht mehr ganz so schweren Abschnitte diese
    letzten 150Hm noch zu schaffen.

  • Henry_K, 23.10.2012, 20:57 Uhr 23.10.2012, 23:09 Uhr
    Ich bin Anfang Oktober 2012 auch über Amden hochgefahren. Sehr schön da. Für mich als Flachlandtiroler allerdings eine harte Prüfung. Bei der einen richtig steilen Rampe musste ich tatsächlich kurz absteigen. Da war mit meiner minimal Übersetzung von 39-26, kein Blumentopf zu gewinnen.
    Wer ein paar bewegte Bilder von diesem Anstieg und der folgenden Abfahrt sehen mag, der kann sich mein Youtube_video ansehen: Vorder Höhi
    Leider ist das Bild etwas milchig. War vorher bei Regen unterwegs...
  • Herr_, 23.10.2012, 23:09 Uhr
    Ich bin ihn letztes Jahr erstmals gefahren. Bei der ganzen Anstrengung fällt es fast schwer den Blick für die Landschaft zu behalten.
    Vor allem der Abschnitt ab Amden ist landschaftlich wirklich sehr schön und ja vor allem auch für den Autoverkehr gesperrt. Die Rampen im oberen Teil sind aber wirklich recht steil. Vor allem, da man schon ein paar Hundert hm bis und ab Amden in den Beinen hat.
    Der Ausblick von der Höhi ist die Anstrengung bei gutem Wetter aber absolut wert.

    Für den quäldich Kurztrip im nächsten September in Feldkirch ist der Anstieg auch eingeplant. In der Gruppe fährt sich so etwas oftmals auch leichter.
    Gruss, L.
  • Hans Schreck, 26.09.2013, 21:45 Uhr auf Herr_
    Ich bin vor wenigen Tagen die Vorder Höhi auch nochmals gefahren. Für mich ist die ja mittlerweile zur reinen Genuss-Auffahrt geworden, da ich mich oben jeweils gegen Ende September dort an den Heidelbeeren vergreiffe.

    Bei der Gelegenheit möcht ich noch zum Pässebeschrieb nachtragen, dass man vom Süd-Anstieg aus, bei einigermassen klarer Sicht 3200 Höhenmeter Berglandschaft in einem und demselben Blickfeld hat. Das gibt es so schnell nicht überall in den Alpen, mit einem rechten See im Blickfeld schon gar nicht!
    Der Walensee liegt auf 419 müM, der massiv Gletscher behangene Tödi, ca. 40 km weiter hinten im Gebirgsschlitz, hat 3619 Meter. Für Leute welche an beiden Orten schon mal waren, sind diese 3200 Höhenmeter auf's Mal, einfach nur eine überwältigende Höhen-Dynamik.

    Das Strässchen runter nach Starkenbach ist mittlerweile wirklich in einem guten Zustand. Rütteln ist aber nach wie vor über längere Distanz angesagt. Wie uns ein Gast mitgeteilt hat, kann schneller runter gerast werden, was die Abfahrt mit seinen Zahlreichen Windungen so richtig spassig werden lässt (Verzögerungsweg richtig einschätzen, Rillenpiste hat nicht den gleichen Gripp wie Asphalt).
    Wie üblich im Spätsommer/Frühherbst (Laub hängt noch an den Bäumen, Wind kommt noch nicht durch) ist es im unteren Bereich schon sehr frisch und die Strasse mag auch nach einigen regenfreien Tagen nicht mehr abtrocknen. Zusammen mit den Restanzen vom Alm-/Alp-Abzug der Kühe, stellen die längeren feuchten Abschnitte eine etwas erhöhte Anforderung betreffend der Haftung an die Reifen.

    Ach ja, die mehrjährige, ewige Baustelle in den Gallerien (nach Fly) sollten nun endlich E.Oktober/A.November beendet sein.

    Bei der von muskulus angesprochene MTB-Strecke, handelt es sich um die Panorama-Bike 2 (455 km/ 13700 HM), nach der Alpin-Bike 1 (665 km/ 21000 HM), eine der eindruckvollsten Bike-Routen von Schweiz-Mobil.

    Wintersperre Vorder Höhi: 2. November - 31. Mai (gemäss ständiger Beschilderung), also ganze 7 Monate im Jahr!
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zur Geschichte und anderen lustigen Sachen

  • Hans Schreck, 20.05.2011, 22:56 Uhr
    Die erwähnte Notstrasse aus Betonplatten wurde im Herbst 1973 in Rekordzeit durch die Armee erbaut.

    Weiteres hier:
    http://www.tagblatt.ch/papierkorb/marktplaetze/immobilien/Der-Foedle-Platz;art126,1592430

    Fast schon sprichwörtlich passend für den Pass:
    «Velofahrer, wenn du weiterfährst, bist du bald am Arsch und kannst wandern.»

    In der Tat, ich habe auf einer alten 1:25'000 Karte nachgeschaut (Pass-Strasse nach Starkenbach fehlt da noch!).
    Die Alp Arsch 1420 müM mit dem darunter liegenden Arschwald existiert da und müsste vom Chrüz Pt. 1496 kurz nach der Passhöhe einsehbar sein.
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Abzweig auf der Südrampe

  • muskulus, 01.09.2008, 12:21 Uhr
    Ich habe den Abzweig von der Straße verpasst, er ist allerdings gut als MTB-Strecke beschildert. Bin weitergefahren nach Arvenbühl. Dort hört die Straße auf, es geht noch kurz asphaltiert weiter bis zu einem Wasserbehälter. Von dort ca. 500 m Schiebestrecke durch den Wald. Dann kann man wieder über Wiesenweg und guten Schotterweg fahren. Nach kurzer Abfahrt trifft man an einer bewirtschafteten Alm wieder auf die asphaltierte Strecke.
    Die Abfahrt nach Starkenbach ist in sehr gutem Zustand, die Betonplatten sind sauber verfugt und es gibt immer wieder Abschnitte mit neuem Asphalt. Nur bei einem Weiderost muss man langsam fahren.
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Vorder Höhi: Betonpiste repariert!!

  • Gast, 18.07.2008, 20:17 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr
    Wer sich über die Südrampe hochgequält hat, die Flaschen gefüllt, und sich in die Abfahrt stürzt, wird jauchzen: Die Rillen in der Panzerpiste sind samt und sonders mit Teer gefüllt, einzelne Passagen gar ganz neu geteert, und auch das 20-Meter Kies"loch" existiert nicht mehr: Alles asphaltiert¨
    Damit lässt sich das Durchschnittstempo in der Abfahrt um mindestens 3 km/h steigern - sagen wir, so etwa von 35 auf 38 km/h...
  • Kletterkönig120, 18.07.2008, 23:07 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr
    Ich hoffe, dass es nicht wirklich Teer sondern Aspahlt sein möge. Oh, etwas weiter steht es ja. Alles klar. Aber Teer ist nicht gleich Asphalt ...
  • Renko, 19.07.2008, 06:52 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr auf Kletterkönig120
    Hmm...was ist denn der Unterschied?
  • helmverweigerer, 19.07.2008, 09:27 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr auf Renko
    Renko,
    Empfehlung: mach mal ein Jurarunde mit Befahrung des Val de Travers, dann dort die stillgelegte Asphaltmine besuchen. Sehr interessant. Den Absinthe den es zum Abschluss der Führung gab habe ich dann jedoch zu den Blumen gekippt ...
  • Kletterkönig120, 19.07.2008, 12:49 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr auf Renko
    Hallo Renko,

    Teer ist ein Abfallprodukt aus der Verkokung von Steinkohle. Die Verwendung im Straßenbau ist in Deutschland seit Mitte der 80er Jahre verboten, nachdem dessen Umwelt- und Gesundheitsrisiken bekannt wurden.

    Heutzutage wird hauptsächlich Asphalt in verschiedenen Ausführungen eingebaut, der ein Gemisch aus Bitumen und Gesteinskörnungen ist.
  • Renko, 19.07.2008, 14:17 Uhr 19.07.2008, 15:41 Uhr auf Kletterkönig120
    Hallo Marc, danke für die Erklärung. Also, bei der nächsten Beschreiubng einer Staubpiste schreibe ich "nicht asphaltiert" anstelle von "nicht geteert". Mein "Rad-Schriftdeutsch" verbessert sich von Tag zu Tag...;-)
    Grüsse aus Zürich, Renko.
  • Kletterkönig120, 19.07.2008, 15:41 Uhr auf Renko
    Darfst aber auch einfach "Schotterpiste" schreiben :-)) Wobei ja "nicht geteert" im eigentlichen Sinne auch richtig ist, wenn kein fester Belag drauf ist.
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Nordanfahrt: Strass

  • Briz, 14.10.2007, 18:38 Uhr 14.04.2008, 10:00 Uhr
    Ich komme gerade von der Amdener Höhi. Ich bin von Starkenbach aus gefahren. Die Strasse ist ab Starkenbach bis auf die Passhöhe generalüberholt. Alle Ritzen sind frisch verfugt, ein Teil der Betonplatten mit richtig gutrollendem Teer ersetzt. Steil bleibt's, aber es geht jetzt gut hinauf.
  • Stephane, 15.10.2007, 20:23 Uhr 14.04.2008, 10:00 Uhr
    Wie würdest du den Zustand den Straße zum Hinunterfahren beurteilen?
  • Briz, 14.04.2008, 09:56 Uhr 14.04.2008, 10:00 Uhr auf Stephane
    Die Abfahrt Richtung Amden ist vom Belag her kein Problem. Das Problem sind eher die zahllosen Wanderer, mit denen man die recht schmale Strasse teilt. Ich war an einem Sonntag unterwegs, das war etwas mühsam.
  • Briz, 14.04.2008, 10:00 Uhr auf Stephane
    Oder meinst du: hinunter nach Starkenbach? Auch das kein Problem, es sollte einfach trocken sein, sonst wird's rutschig. Und so oder so hockst du die meiste Zeit auf der Bremse.
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Anfahrt von Norden

  • Gletscherpilot, 04.05.2007, 23:06 Uhr 02.09.2007, 18:14 Uhr
    Achtung bei der Abzweigung in Starkenbach! Nicht die Langenegg rauf sondern erst über die Brücke und dem Strässchen folgen, sonst geht es euch wie mir; erst zwei Kilometer raufkotzen um dann zu merken, dass man erstens falsch liegt und es zweitens einfacher hätte haben können. Ansonsten schöne Variante und bedeutend einfacher als von Weesen her.
  • roger2, 02.09.2007, 13:49 Uhr 02.09.2007, 18:14 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich will den Pass morgen fahren. Wo und wie finde ich den Einstieg von Norden? Steht da irgend ein Schild?
    In meiner (Staßen-)Karte beginnt der Anstieg in Stein und nicht in Starkenbach. Ich wäre für einen Tipp dankbar.
  • thomasg, 02.09.2007, 18:14 Uhr auf roger2
    Hallo Roland,
    ich habe dir dazu eine Mail geschickt. Viel Spaß, Thomas
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Vorder Höhi

  • Andreas Rütti, 28.03.2004, 00:43 Uhr
    Die Vorder Höhi solltet ihr wegen des Strassenbelags unbedingt von Norden her befahren. Auch wenn der Aufstieg steiler ist und meist durch den Wald führt. Dafür ist das Erreichen der Passhöhe umso überwältigender und die Abfahrt nach Amden und Weesen absolut stark.
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