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Pässe Schwäbisch-Fränkischer Wald

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Regionsbeschreibung

Von hage – Etwa 40 km nordöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, einer von insgesamt sieben in Baden-Württemberg. Mit einer Fläche von ca. 900 km² umfasst er den Raum zwischen den Städten Backnang, Heilbronn, Öhringen, Schwäbisch Hall, Gaildorf, Lorch und Schorndorf.

Der Park umfasst 5 Naturräume: Welzheimer Wald im Süden, Murrhardter und Mainhardter Wald im Zentrum sowie Löwensteiner und Waldenburger Berge im Norden.

Die Höhenlage reicht von 200 m im Sulmtal bis auf 586 m bei Gschwend und Großerlach. Am westlichen und nordwestlichen Rand, wie beispielsweise bei Winnenden-Bürg bestimmen steile Weinberganlagen am Keuperstufenrand das Landschaftsbild. Mildes Weinbauklima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 9°C und 800 mm Jahresniederschlag wechselt mit kühlfeuchten Reizklima (7,5°C, 1100 mm) in den Hochlagen.

Weite Hochebenen, langgestreckte Tallagen und bewaldete Steilhänge bestimmen das Landschaftsbild im inneren des Naturparkes. Auf einem westlichen Ausläufer des Welzheimer Waldes liegt die Flächengemeinde Berglen, deren Teilgemeinden Ausgangspunkt und/oder Ziel mehrerer beschriebener Anstiege ist.

Die Spuren menschlicher Besiedelungen lassen sich bis 300.000 Jahre zurückverfolgen, als der Steinheimer Mensch an der Murr lebte. Erste bedeutende Siedlungen entstanden 150 bis 250 n. Chr. im Schutze des Limes. Reste dieses obergermanischen Limes, wie Holzpalisade, Wall, Graben und Wachturmfundamente sind heute noch entlang des Limeswanderweges zu sehen. Die heute noch vorherrschenden Mundarten schwäbisch im Süden und fränkisch im Norden spiegeln die um 500 n. Chr. entstandene Stammesgrenze auf dem südlichen Höhenrücken parallel zum Murrtal zwischen Schwaben (Alemannen) und Franken wider. Neben einer großen Anzahl historischer Mühlen befinden sich weitere Kleinode, wie Burgen, Kirchen, Schlösser und Fachwerkhäuser im Schwäbisch-Fränkischen Wald (Quelle: naturpark-sfw.de).

Für Radfahrer ist der Schwäbisch-Fränkische Wald geradezu ein Paradies, das von vielen kleinen Straßen und Wegen durchzogen und mit wenigen Ausnahmen recht verkehrsarm ist, da abgesehen von den oben aufgeführten Orten kaum größere Städte vorhanden sind.

Die Höhenunterschiede zwischen den Tallagen und den Hochebenen betragen meistens zwischen 200 und 250 Hm, zudem gibt es einige Auffahrten mit Steigungen von bis zu 20 %, die auch immer wieder gerne von einigen RTFs besucht werden, wie z.B. der Drei-Wälder-Rundfahrt des RSV Schwaikheim, die traditionell am 1. Mai stattfindet, oder der meist im Juni ausgetragenen Kreisrundfahrt Rems-Murr vom RV Fellbach.

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