Spreewald
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Erlebnisbericht: Spreewald
Erlebnisbericht von Uwe (weitere...)
3 Tage / 251,3 km / 823 Hm
04.07.2011 - 08.07.20113 Rundfahrten im Spreewald, ausgehend von Königs Wusterhausen, südöstlich von Berlin
Anlässlich einer Seminarwoche zur beruflichen Fortbildung in Königs Wusterhausen ergab sich an 3 Tagen die Gelegenheit, das Rennrad aus dem Dienstfahrzeug zu holen, um eine kleine Runde durch die nähere Umgebung zu drehen.
Dank der langjährigen Vorarbeit einiger fleißiger GPS-Kollegen aus der Umgebung, ist der Tourenplaner gut mit angeblich befahrbaren Strecken gefüttert, und es ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, brauchbare Strecken zu erstellen. So hatte ich schon im Vorfeld, da der Termin für das Seminar schon längere Zeit bekannt war, einige Tourenvorschläge zusammengeklickt und in meinen Garmin geladen. Manche der Touren waren wiederum nur Variationen voneinander, so dass ich unterwegs auch kurzfristig eine Tour verkürzen (fand nicht statt) oder verlängern konnte (so bei Tour 3)
Durch die örtlich günstige Lage des Seminars direkt im Hotel, konnte ich nach Feierabend sofort in die Radklamotten steigen, die Trinkflaschen füllen, das Rad ausladen und starten.
Auch das Wetter war besser als sein Ruf, einmal davon abgesehen, dass es bei der ersten Runde die meiste Zeit leicht regnete.
Wer offenes Land mit starkem Wind fürchtet, ist hier im Spreewald gut aufgehoben, denn die Straßen führen zu großen Teilen durch Kiefernwald oder zumindest durch Alleen oder an Hecken entlang. So hat man kaum echte Windpassagen zu ertragen. Ebenso hat man auch nicht so viel direkte Sonne, da der Kiefernwald Schatten spendet.
Der Zustand der Straßen ist allgemein gut bis sehr gut, aber es gibt auch denkmalgeschützte uralte Pflasterstraßen, die mit dem Renner fast nicht befahrbar sind. So hatte ich am ersten Tag eine längere Passage bei Groß Köris zu überstehen. Ebenso traf ich unterwegs auf Sandwege und sogar auch einmal auf eine öffentliche Straße, die zwei Dörfer verbindet, die auch nur Sandbelag aufwies. Sand ist mit dem Rennrad nun mal sehr speziell, da man eben nicht einfach darüber hinweg brettern kann, sondern immer mal wieder mit dem Vorderrad einsackt und dann Flugversuche machen kann. Dann gibt es auch noch Betonplattenwege, die teilweise sehr übel zu fahren sind und auch Fahrradstraßen mit Fahrspuren aus meist ordentlich verlegtem Betonsteinverbundpflaster und Rasenlochsteinen zwischen den Fahrspuren. Letztere Wege sind in der Regel sehr gut zu befahren und führen teilweise total abseits durch die Landschaft.
Auch in Sachen Verkehrsbelastung kann man hier gut zurecht kommen, denn wenn man einmal Königs Wusterhausen und seine direkten Ortsteile verlassen hat, wird es selbst auf den Hauptstraßen ziemlich ruhig, da die Gegend nur dünn besiedelt ist und außerdem drum herum ein dichtes Autobahnnetz existiert. Bei meinen Fahrten kreuzte ich mehrmals die A13, die von Berlin nach Dresden führt.








