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Albrechtsplatz (738 m)

Albrechtsplatz, Blick von der Nordwestanfahrt ins Sauerland

Auffahrten

Von Uwe – Ausgangspunkt unserer Strecke ist die Abzweigung Girkhausen an der B480 von Bad Berleburg nach Winterberg. Wir folgen auf der Bundesstraße 480, die aber nicht allzu viel Verkehrsaufkommen hat, einfach der Beschilderung Winterberg. Die Strecke führt immer am Hang entlang bergauf, zuerst relativ gerade, weiter oben etwas kurviger mit ganz gleichmäßiger Steigung.
Der Kulminationspunkt der Strecke ist an der Abzweigung B236/B480 erreicht, wo auch ein Schild „Albrechtsplatz” steht.
Die Fahrbahn wurde in weiten Teilen erst 2007 neu asphaltiert und ist breit genug, um dem motorisierten Verkehr ein gefahrloses Überholen zu ermöglichen, aber doch schmal genug, dass es nicht allzu langweilig wird. Landschaftlich ist es hier zwar schön, aber bergauf ist die Strecke kein Highlight. Hier bergab zu fahren ist dagegen ein Genuss, wenn auch die erreichbaren Maximalgeschwindigkeiten nicht allzu hoch sind. Immerhin rollt es sich auf dem neuen Belag super.
Schade, dass die nach Kenntnisstand des Autors höchste befestigte Fahrbahn in der Region Wittgenstein eine der seltenen Bundesstraßen der Gegend ist.

43 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:14:12 | 18.08.2023
Kraxler326
Mittlere Zeit
00:19:12 | 14.04.2012
Huegelreiter
Dolce Vita
00:29:02 | 08.08.2021
WernerH
Von Uwe

Wenn man aus dem Lennetal kommt, befindet man sich sowieso schon auf der B236 Richtung Winterberg.
Am Ortsende von Oberkirchen, einem typischen Sauerländer Vorzeige-Fachwerkdorf (supergepflegt und touristisch bekannt, jetzt mit neu gestalteter Ortsdurchfahrt) beginnt der Anstieg zum Albrechtsplatz. Ganz gleichmäßig ansteigende, 7 Kilometer mit gut 300 Höhenmetern erwarten uns auf perfekter neuer Fahrbahndecke. 2006 und 2007 war die Strecke wegen Neubau und Kyrill jeweils ein halbes Jahr lang total gesperrt. Letztgenannter Orkan hat uns auch eine großartige Aussicht beschert, da von dem Wald auf dieser Seite des Rothaarhauptkamms fast nichts übrig geblieben ist. Des einen Leid, des anderen Freud?!
Die gesamte Streckenführung ist sehr abwechslungsreich, und so ist es nicht allzu schlimm, dass es sich um eine Bundesstraße handelt. Wenn man keine ungünstige Tageszeit wählt, ist auch der Verkehr überschaubar und nicht zu störend. Sogar zwei richtige Kehren gibt es.
An der Abzweigung B480 Richtung Bad Berleburg ist dann die Passhöhe erreicht. Rechts nach Bad Berleburg erwartet uns eine nette Abfahrt auf (leider schon wieder ehemals) super Fahrbahnbelag und geradeaus geht es flach weiter nach Winterberg und seinen Ortsteilen.

Seit einigen Jahren besteht zumindest im Sommerhalbjahr bergauf ein Motorradfahrverbot an Samstag, Sonntagen und Feiertagen, da es immer wieder zu fatalen Unfällen gekommen ist und auch die Anwohner der angrenzenden Ortschaften einfach die Nase (und noch mehr die Ohren) voll haben.


34 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:17:07 | 03.10.2011
jackbauer1909
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:24:15 | 09.09.2014
bjw
Von Uwe – Nur der Vollständigkeit zu erwähnen ist diese Strecke, da es sich um knapp zwei Kilometer fast flacher, gerader Bundesstraße handelt. Hier und da hat man gute Fernsicht über die Sauerländer und Wittgensteiner Hügel.

22 Befahrungen Entjagbart. Warum? Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:06:08 | 19.09.2015
eisenar
Mittlere Zeit
00:06:18 | 24.07.2022
Roadmachine
Dolce Vita
00:08:00 | 20.05.2022
Indianerhorst
Von Uwe

Diese mit Abstand ruhigste und sportlichste Anfahrt zum Albrechtsplatz starten wir in Westfeld, einem Ortsteil von Schmallenberg im Hochsauerlandkreis an der Kirche. Wir verlassen an der Kirche die Landstraße L 640 (Winterberger Straße) nach Süden und überqueren zunächst die Lenne, um dann rechts und sofort halblinks (Zum Hebel, einspurige Anliegerstraße) weiter zu fahren. Jetzt quellen für eine kurze Strecke die Augen aus dem Kopf infolge der bösartigen Steilheit. Die Strecke ist zu kurz, als dass man es im Track / Profil wahrnehmen würde. Gefühlt handelt es sich aber allemal um 20 % oder sogar mehr. Danach kommt man an eine Querstraße, die etwas weniger steil nach rechts weiter führt.

Wem die bisherige Strecke zu steil erscheint, der kann auch von der Hauptstraße kommend eine Brücke weiter flussaufwärts die Lenne queren und danach halbrechts weniger steil auffahren und auch diese Einmündung erreichen. Besonders bei Nässe und mangels Verkehr kann das Steilstück auch rutschig sein und besonders bergab ist es dann sinnlos, hier durch zu fahren.

Ungefähr 400 m beschreibt unser Weg einen Linksbogen aus der Bebauung heraus und mündet dann in einen anderen Weg, der hier eine Kehre macht und auch aus dem Ort heraufsteigt. Weiter geht es rechts den Berg aufwärts teilweise durch Wald, sofern er die Käferattacken überstanden hat. Weiter oben befinden sich auch Weihnachtsbaumplantagen, wie man sie häufig im Sauerland findet. Bald erreicht man eine Kuppe (Ennest) mit einem Funkmast auf der rechten Seite. Danach führt unser Weg ein kurzes Stück bergab und verliert bis zur Bundesstraße B 236 am Wanderparkplatz Ennest noch einmal ca. 30 m Höhe.

Hier an der Bundesstraße fahren wir links weiter bergauf und haben damit den oberen Teil der Nordwestauffahrt von Oberkirchen unter den Rädern. Diese restlichen ca. 1,6 km sind nur noch ungefähr 5 % steil. Leider ist dieser Teil an Wochentagen besonders gegen Abend eine Mopedraserstrecke und es gab in der Vergangenheit schon viele fatale Unfälle durch und mit dieser Klientel. Aber erfreulicherweise ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zumindest im Sommerhalbjahr bergauf ein Mopedfahrverbot auf dieser Strecke.

Etwas unterhalb der Passhöhe gibt es seit dem Orkan Kyrill (Januar 2007) eine Parkbucht mit netter Aussicht ins Sauerland.

Dass unsere Auffahrt von Westfeld bis Parkplatz Ennest quasi verkehrsfrei ist (kein Durchgangsverkehr), muss man noch extra erwähnen?

Leider hatten wir bei unserer Auffahrt an Ostern 2023 eingeschränktes Wetter und keine besonderen Sichtverhältnisse, so dass wir die Erzeugung von ordentlichen Fotos auf eine spätere Befahrung verschieben mussten. Laut User Wenigfahrer ist auf unserer Strecke ein sehr schöner Blick über Westfeld und das obere Lennetal zu erhaschen, sofern man nicht nur stur auf die Straße oder die Bordelektronik glotzt.


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