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Independence Pass (3687 m)

independence16.

Auffahrten

Von chang_sf – Die Anfahrt aus Osten gilt gemeinhin als die leichtere. Falls man mit dem Auto über die IS-70 anreist, fährt man durch Leadville kommend auf der US 24 in Richtung Süden und biegt dann rechts auf den State Highway 82 ab. Nach ca. 6 Meilen (10 km) erreicht man den Ort Twin Lakes. Dort gibt es Parkmöglichkeiten, von wo aus der Pass in Angriff genommen werden kann. Twin Lakes liegt auf einer Höhe von ca. 9300 Fuß (2834 m). Man fängt also bereits in einer Höhe an, die über den Passhöhen sämtlicher Alpenpässe liegt. Die Entfernung von Twin Lakes bis zur Passhöhe beträgt ca. 17 Meilen (28 km). Insgesamt werden dabei ca. 910 Hm überwunden.
Die Steigung der Straße aus Osten ist moderat und liegt zwischen 2 % und 6,5 %. Am Anfang durchfährt man eine Hochgebirgslandschaft mit längeren Nadelwaldabschnitten, die mit steigender Höhe oberhalb der Baumgrenze in eine hochalpine Tundra übergeht. Auf den ersten 12 Meilen ist die Straße kurvig, aber es gibt keine Spitzkehren. Auf den letzten 5 Meilen wird es steiler und ein paar Spitzkehren werden durchfahren.

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Von chang_sf – Die Anfahrt aus Westen ist etwas anspruchsvoller. Aspen liegt auf ca. 7900 Fuß (2408 m) Meereshöhe. Bis zur Passhöhe erstrampelt man sich auf ca. 19 Meilen (31 km) ungefähr 1280 Hm. Die maximale Steigung liegt bei ca. 8 %. Aus der Stadt fährt man auf dem Colorado State Highway 82 Richtung Osten. In Aspen selbst und entlang der 82 nach Verlassen der Stadt gibt es einige Parkmöglichkeiten, wenn man mit dem Auto zum Startpunkt anreisen möchte. In Aspen gibt es auch jede Menge fantastische Bikeläden, in denen man Rennräder und Mountainbikes vom Feinsten mieten kann.
Auf den ersten 4 Meilen bis zum Difficult Campground rollt man recht entspannt am Fork River entlang. Von Meile 4 bis Meile 8 zieht die Steigung an und liegt zwischen 5 und 7 %. Ab Meile 8 liegt die Steigung auf einer Länge von 2,5 Meilen zwischen 5 % und 6 %. Danach flacht die Straße bis zu Meile 16 auf etwa 4 % Steigung ab. Die letzten 3 Meilen werden dann wieder härter mit Steigungen bis zu 8 %.
Insgesamt durchfährt man eine traumhafte und abwechslungsreiche Berglandschaft. Am Anfang geht die Fahrt vorbei an Wiesen und teilweise durch Nadelwald. Im mittleren Teil wird die Straße zum Teil recht eng und kurvig, und man fährt teilweise dicht am Fels entlang, hat grandiose Aussichten ins Tal und auf die Berge und passiert wilde Flussläufe. In diesem mittleren Teil ist erhöhte Vorsicht geboten. Man muss bedenken, dass Radfahrer im Straßenbild der USA insgesamt doch seltener sind als bei uns. Viele amerikanische Autofahrer sind daher nicht unbedingt darauf eingestellt, vor allem wenn sie nicht aus Colorado kommen. Etwa zu Beginn des Schlussanstiegs fährt man aus einem Nadelwaldstück heraus und erblickt auf der rechten Seite eine Geisterstadt in einem Hochtal. Der Schlussanstieg verwöhnt mit harten Steigungen, Fahrten an steilen Felsklippen entlang und insgesamt absolut grandiosen Aussichten.

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