San Marino (650 m)

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San Marino (650 m)
Monte Titano

Apennin, Mittlerer Apennin.
.10.02 San Marino 03.
San Marino dürfte den meisten als einer der kleinsten Staaten der Erde bekannt sein. Aktuell (2011) ist es mit 60,57 Quadratkilometern die Nr. 10.
Der vollständig von Italien umschlossene Kleinstaat mit seinen neun Gemeinden hat eine umfassende und interessante Geschichte. Die Gründung erfolgte bereits im 4. Jahrhundert n. Chr., der Legende nach im Rahmen der Christenverfolgung, als der christliche Steinmetz Marino vor der Verfolgung durch Kaiser Diokletian aus Dalmatien hierher kam. Im Laufe der Jahre enstand eine Republik, welche als älteste noch bestehende Republik der Welt gilt. Die Fortschrittlichkeit ist aber wie immer einer genaueren Betrachtung zu unterziehen... beispielsweise wurde das aktive und das passive Wahlrecht für Frauen erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeführt.

Haupteinnahmequelle von San Marino ist der Tourismus, und auf genau das sollte man sich bei einem Ausflug hierher auch einstellen. Es geht zu wie im Taubenschlag, und busseweise wird das Volk herangekarrt, selbst bei dem Besuch des Autors im Oktober; was im Sommer los ist, mag man sich besser nicht vorstellen. Möglicherweise ist es gegen abend – wenn die Massen entfernt wurden und die Kitschstände abgebaut sind – sehr viel angenehmer in den malerischen Gässchen.

Der 756 m hohe Monte Titano ist die höchste Erhebung des Landes und gleichzeitig der Ort des historischen Zentrums San Marinos, so dass die Namensgebung dieses „Passes“ identisch mit dem Staatsnamen ist. Drei Burgen wachen auf dem Berg über das Land. Als „Passhöhe“ definieren wir den Platz bzw. den Eingang bei der Porta San Francesco, dem Zugang zum historischen Zentrum. Man kommt asphaltiert aber noch ein wenig höher zu weiteren Parkplätzen.
Es führen mehrere Straßen mit noch mehr Varianten hier nach oben, so dass keine Langeweile aufkommen dürfte. Und die angrenzende Apenninlandschaft der Emilia-Romagna und der Marken ringsum ist ebenfalls nicht zu verachten und im Gegensatz zu San Marino wesentlich einsamer, sofern man denn die Küste meidet.

Für alle zahlreichen weiterführenden Informationen verweisen wir auf den offiziellen Webauftritt bzw. auf Wikipedia .

Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von Torello9,2 km543 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Nordwestanfahrt von Torello  9,2 km / 543 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Torello
Dies ist die Hauptanfahrt, wenn man sich San Marino von Nordwesten nähert, sozusagen aus dem Gebiet des bekannten Nove-Colli Radmarathons.
Der Anstieg beginnt an der SP258 in Torello, welche vom Passo di Viamaggio durch das Valle del Marecchia bis nach Rimini führt, wohin man sich aber besser nicht verirrt. Der Anstieg erfolgt auf gut ausgebauter zweispuriger Straße, im oberen Teil sogar auf vier Spuren. Bis auf wenige Teilstücke ist man permanent in bebautem Gebiet, die Industriebauten des Beginns werden aber dann von den Wohnvierteln abgelöst. Für pure Naturfreunde ist dies also nicht der geeignete Anstieg.
Der erste Kilometer bis Gualdicciolo ist noch locker, bevor dann zwei deutlich steilere Kilometer bis nach Aquaviva folgen. Hiervon kann man sich dann aber beim folgenden langen Flachstück erholen, bevor kurz vor Borgo Maggiore die Straße wieder ansteigt.
Im Ort kommt dann zuerst eine Variante von Norden an, bevor bei Kilometer 6,2 am großen Kreisel die vierspurige Stadtautobahn von Rimini kommend einmündet. Ab hier darf man dann einen Kilometer bis zum nächsten Kreisel die vier Spuren samt des darauf befindlichen Verkehrs bewundern.
Die letzten drei Kilometer bis zum historischen Zentrum begnügen sich dann durch einige Kehren wieder mit zwei Spuren, bevor uns das Grande Finale an zahlreichen Parkplätzen vorbei bis zur Porta San Francesco am großen Busparkplatz führt.
Eine Tour per pedes durch die Altstadt ist nun eigentlich Pflicht, ansonsten wählt man doch besser ein anderes Ziel der Region. Da es hier viele Straßen gibt, sollte man besser auf eine kleinere Nebenstrecke ausweichen, jedoch auch diese Route ist durchaus eine Befahrung wert. Die ansteigenden Teile bewegen sich meist um die 7–8 %, teilweise auch ein wenig darüber. Es sind aber immer wieder flachere Stücke zum Durchschnaufen dazwischen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit05.10.2002
marlene Mail an Absenderohne Zeit14.04.2011
jjp Mail an Absenderohne Zeit12.04.2011
Jo il falcone Mail an Absenderohne Zeit17.04.2004
bolo Mail an Absenderohne Zeit30.04.2009
the grip Mail an Absenderohne Zeit17.04.2003
getri Mail an Absenderohne Zeit05.04.2002