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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Zion – Mount Carmel Highway (1862 m)

weiter durch die Sandsteinwelten

Auffahrten

Von Reinhard – Der Beginn dieser reizvollen Auffahrt und Ausfahrt aus dem Zion-Nationalpark ist der Abzweig in den Zion Canyon (1239 m). Statt diesen in nördlicher Richtung zu befahren, geht es auf der UT-9 über sechs Kehren sukzessive auf den besagten Tunnel zu. Auf diesem ersten und steilsten Abschnitt von 5 km Länge werden etwa 240 Hm überwunden, die aufgrund der sensationellen Ausblicke auf die umgebenden, orange leuchtenden Felswände kein bisschen wehtun.
Am Zion – Mount Carmel Tunnel heißt es dann spätestens absteigen und nach dem Begleitfahrzeug oder einem mitnahmewilligen Pick-up Ausschau halten. Ein illegales Durchfahren per Rad wird nicht gelingen, da der Tunnel beidseitig von Park Rangern bewacht wird, die einem aber sicher auch weiterhelfen können und sich nicht zum ersten Mal mit Radfahrern konfrontiert sehen. Mit der Beförderung durch den Tunnel, der aus Sicherheitsgründen bei Durchfahrt größerer Fahrzeuge nur in einer Richtung geöffnet wird, entgehen uns knapp 2 km und 100 Hm, um deren Auslassen man angesichts der völligen Dunkelheit nicht allzu böse sein wird. Die Einweihung des Tunnels datiert auf den 4. Juli 1930. Der zu diesem Zeitpunkt in den USA längste Tunnel seiner Art wurde gebaut, um Zion mit den noch berühmteren Nationalparks Bryce Canyon und Grand Canyon zu verbinden.
Gleich hinter dem Tunnelausgang befindet sich ein kleiner Parkplatz, so dass es umgehend auf dem Rad weitergehen kann. Die Zeit der weiten Ausblicke ist hier vorbei, dafür geht es auf herrlich gewundener Strecke weiter zwischen spärlich von grünen Sträuchern und Nadelgehölzen besetzten Sandsteinfelsen hindurch. Ein weiterer, jedoch nur 150 m langer und gerader Tunnel wartet noch auf uns, stellt aber kein echtes Hindernis dar.
Mit Verlassen des Nationalparks stehen noch etwa sieben, fast geradlinige Kilometer bis zum höchsten Punkt an, und man möchte meinen, die Natur hat ihr Pulver an Schönheit verschossen. Weideland bestimmt schon bald das Landschaftsbild, bevor an der nicht gekennzeichneten Passhöhe der Blick zwangsläufig nach rechts hinunter in eine weitere Schlucht gelenkt wird, die angesichts der Eindrücke in Zion allerdings nur noch wenig beeindrucken kann.

Anmerkung: Obige Eckdaten dieser Auffahrt enthalten nicht den Tunnelabschnitt.

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Von Reinhard – Verhältnismäßig unspektakulär gestaltet sich die Ostauffahrt, die an der US-89 ihren Ausgangspunkt findet. Der Abzweig besteht im Wesentlichen aus Tankstellen, einem Golfplatz und einem (übrigens sehr empfehlenswerten) Motel der weltweit größten Hotelkooperation.
Ohne große Schnörkel, aber auch ohne nennenswerte Steigung führt die Straße durch menschenleere Prärie und verfolgt dabei einzig und allein das Ziel, den Zion-Nationalpark auf möglichst direkter Strecke zu erreichen. Wer hier hochradelt, tut es nicht der Auffahrt wegen, sondern um auf der langen Abfahrt genussvoll nach Zion einzurollen.

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