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Ganz tief im Süden der Republik liegt das Allgäu. Die landläufige Meinung, 'Allgäu' käme von Alpgau ist falsch, denn dann müßte es der Allgäu heißen, was den Einheimischen bitter aufstößt. Es muß das Allgäu heißen, was von den Alpen (=Hütten) und 'Geäu' kommt. Ein Geäu ist eine Ansammlung von Auen also von grünen Wiesen. Dass die Wiesen so schön grün sind hat einen - für viele Touristen eher unangenehmen - guten Grund: die Niederschlagsmengen von bis zu 2500 mm/Jahr. Die Rindviecher, die das Allgäu zur Landschaft mit der höchsten Kuhdichte machen, sehen das sicherlich anders. Dem Vieh ist es auch zu verdanken, dass das Allgäu ausgezeichnete Käsesorten zu bieten hat.
Den Tourismus ziehen aber 2 andere Faktoren ins Land:
Als Allgäu wird die Landschaft im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben genannt. Man unterscheidet dabei
Der Blick in eine Straßenkarte ist sehr ernüchternd: spektakuläre Pässe mit langen Anstiegen, wie in den anderen Alpenländern, sucht man vergeblich. Zwar findet man mit dem Riedbergpass im Allgäu die höchste deutsche Passstraße. Bei einer Höhe von 1420 m und einer Ausgangshöhe von fast 900 m bleiben jedoch "nur" ca. 535 Hm. Selbst am Feldberg im Taunus sind mehr Höhenmeter zu bewältigen. Zum Glück haben die Straßenbauer mit 16 % Steigung die Strecke doch noch recht anspruchsvoll gestaltet. Parallel dazu findet sich noch der Geheimtipp Rohrmoossattel - schön und einsam, da unbekannt.
Die Oberjochstraße windet sich auf der Karte recht spektakulär den Berg hinauf, aber knapp 300 Hm und eine maximale Steigung von ca. 7 % würden nur für 1 quaeldich.de Stern reichen.
Und das war's dann auch schon - auf der Straßenkarte! Man kann die Straßenkarten - auch bei M 1:200.000 - für die weitere Pass-Suche im Allgäu vergessen. Selbst Wanderkarten helfen kaum weiter, denn zwischen einer Schotterpiste und einem schön geteerten Weg wird meist nicht unterschieden. Was hilft ist:
Der Vorteil dieser Sträßchen ist, dass sie meist für den Kraftverkehr gesperrt sind. Nachteilig dagegen, dass auf der Rückfahrt Wanderer und Rindviecher die Fahrbahn blockieren können.
Wichtiger Hinweis
Es gibt noch einiges an Touren im Allgäu zu "entdecken". Was im letzten Jahr noch eine Schotterstrecke war, hat jetzt vielleicht den richtigen quaeldich-Belag. Deshalb: Mit auf die Suche gehen und die Strecken hier beschreiben!
Aus der Vielzahl interessanter Links über das Allgäu:
Allgäu
Info
Ganz tief im Süden der Republik liegt das Allgäu. Die landläufige Meinung, 'Allgäu' käme von Alpgau ist falsch, denn dann müßte es der Allgäu heißen, was den Einheimischen bitter aufstößt. Es muß das Allgäu heißen, was von den Alpen (=Hütten) und 'Geäu' kommt. Ein Geäu ist eine Ansammlung von Auen also von grünen Wiesen. Dass die Wiesen so schön grün sind hat einen - für viele Touristen eher unangenehmen - guten Grund: die Niederschlagsmengen von bis zu 2500 mm/Jahr. Die Rindviecher, die das Allgäu zur Landschaft mit der höchsten Kuhdichte machen, sehen das sicherlich anders. Dem Vieh ist es auch zu verdanken, dass das Allgäu ausgezeichnete Käsesorten zu bieten hat.
Den Tourismus ziehen aber 2 andere Faktoren ins Land:
- die wunderschöne Berglandschaft
- die Bauwut von Bayernkönig Ludwig II (Stichwort Neuschwanstein).
Als Allgäu wird die Landschaft im Süden des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben genannt. Man unterscheidet dabei
- Oberallgäu (die Allgäuer Alpen und deren unmittelbarem Vorland),
- Unterallgäu (das sich nördlich daran anschließende Hügelland).
- Ostallgäu
- Westallgäu
Radfahren im Allgäu
Das Allgäu bietet in den Tälern ein ausgezeichnet ausgebautes Radwegenetz für Touristen. Auch für Mountain-Biker ist es ein kleines Paradies. Aber ist es das auch für den ambitionierten quaeldich.de Fahrer mit dem Rennrad?Der Blick in eine Straßenkarte ist sehr ernüchternd: spektakuläre Pässe mit langen Anstiegen, wie in den anderen Alpenländern, sucht man vergeblich. Zwar findet man mit dem Riedbergpass im Allgäu die höchste deutsche Passstraße. Bei einer Höhe von 1420 m und einer Ausgangshöhe von fast 900 m bleiben jedoch "nur" ca. 535 Hm. Selbst am Feldberg im Taunus sind mehr Höhenmeter zu bewältigen. Zum Glück haben die Straßenbauer mit 16 % Steigung die Strecke doch noch recht anspruchsvoll gestaltet. Parallel dazu findet sich noch der Geheimtipp Rohrmoossattel - schön und einsam, da unbekannt.
Die Oberjochstraße windet sich auf der Karte recht spektakulär den Berg hinauf, aber knapp 300 Hm und eine maximale Steigung von ca. 7 % würden nur für 1 quaeldich.de Stern reichen.
Und das war's dann auch schon - auf der Straßenkarte! Man kann die Straßenkarten - auch bei M 1:200.000 - für die weitere Pass-Suche im Allgäu vergessen. Selbst Wanderkarten helfen kaum weiter, denn zwischen einer Schotterpiste und einem schön geteerten Weg wird meist nicht unterschieden. Was hilft ist:
- Mund-zu-Mund Propaganda
- Suchen im Internet
- Suchen vor Ort
Der Vorteil dieser Sträßchen ist, dass sie meist für den Kraftverkehr gesperrt sind. Nachteilig dagegen, dass auf der Rückfahrt Wanderer und Rindviecher die Fahrbahn blockieren können.
Wichtiger Hinweis
Es gibt noch einiges an Touren im Allgäu zu "entdecken". Was im letzten Jahr noch eine Schotterstrecke war, hat jetzt vielleicht den richtigen quaeldich-Belag. Deshalb: Mit auf die Suche gehen und die Strecken hier beschreiben!
Aus der Vielzahl interessanter Links über das Allgäu:
- Allgemeine Infos über das Allgäu (bei obadoba.de)
- Geschichte des Ostallgäu (bei typo3server.de)
- Weitere Tourentipps im Allgäu (bei Gerd Balsers alpenrennradtouren.de)
Für die Beschreibung danken wir quälix 


