Naturerlebnisse in der Tarentaise
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DLRF: 2
Erlebnisbericht: Naturerlebnisse in der Tarentaise
Erlebnisbericht von paelzman (weitere...)
4 Tage / 232 km / 6583 Hm
Vorwort:Wer in dieser Beschreibung sportliche Höchstleistungen oder Abenteuer mit Grenzerfahrung sucht wird bitter enttäuscht werden. Es geht hier lediglich um einen kurzen Trip in die französischen Alpen, von dem ich meine beeindruckenden Erlebnisse schildern möchte.
Der Anfang:
Für 2009 hatte ich ursprünglich keine Tour in eine der klassische Alpen-Regionen geplant, da ich diese in den Jahren zuvor bereits ausführlich genießen durfte, und ich noch weitere Gegenden kennen lernen wollte. Aber ihr wisst ja sicher alle wie das ist so von wegen Sucht und vor allem Sehnsucht…ich konnte es dann doch nicht lassen. Zwei Wochen Urlaub standen im Juli ohne besondere Pläne vor der Tür, und es hat mich dann doch wieder gepackt.
Am vorletzten Arbeitstag hatte ich eine langweilige Telefonkonferenz mit Kunden, bei der ich eh nichts beitragen konnte, und ich stattdessen etwas im Netz gesurft bin. Spontan hatte ich die Idee, mal nach dem Wetter in den Alpen zu schauen: Sehr gut gemeldet für die nächsten Tage! Daraufhin kurz nachgedacht, und innerhalb von 40 Minuten hatte ich mich für die Tarentaise (Region Albertville / Tal der Isére) entschieden, Touren rausgesucht und ein Hotel in Moutiers gebucht. Spontane Aktionen sind oft die besten!
Falls einer meiner Arbeitskollegen hier mitlesen sollte: Die Diskussion lief auch ohne mich sehr gut, und einmal hab ich sogar einen Beitrag geleistet!
Die Feinplanung sah dann noch vor, dass ich bei Verwandten in Freiburg Station machen wollte, um kürzere Anreise und damit mehr Zeit zum Radvergnügen zu haben. Dieser vorgezogene Stützpunkt im Südschwarzwald hatte sich schon oft bewährt, und mir einst auch die Möglichkeit gegeben, die schweizer Alpen per Tagestrip zu erkunden.
Einen kleinen Moment des Schreckens gab es noch am gleichen Abend. Ein Blick in die Programmzeitschrift verriet mir, dass die Tour de France just zu dieser Zeit ebenfalls dort Station macht! Das hatte ich im Eifer der Hektik natürlich vergessen. Das Problem wären dann gesperrte Straßen. Grundsätzlich ist die Tour ein großes sehenswertes Spektakel, dass ich schon mehrmals in Lothringen genießen durfte, und eine Bergetappe zu verfolgen hätte Charme. Ich wollte allerdings selbst fahren!
Ein Blick ins Internet zeigte aber, dass dies kein Problem war und ich quasi der Tour hinterher fuhr.
Somit stand dem Trip nichts mehr im Weg, nachdem auch das obligatorische Abmelden bei der Ehefrau erledigt war.








