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Col du Lein: Befahrung des nicht asphaltierten Abschnitts ohne Probleme

  • Cinelli09, 21.06.2020, 19:50 Uhr
    Tagesaktueller Update : der direkte Paßübergang hat noch immer ca. 2,5km Naturstraße,allerdings in den Fahrspuren total glatt gefahren und damit auch mit Straßenrad keine Probleme.
    Die Auffahrt von Saxon ist allerdings ein zäher Hammer und fordert einige Demut vorm Herrn.Klein ketten ist das Gebot der Stunde.
  • artie_1970, 22.06.2020, 20:05 Uhr
    Günter, was macht ein Halbitaliener im Wallis? Gut so, Zeit wurd's! Allerdings ist mir der Lein als Kammstrassenfahrt von Martigny lieber, aus dem Rhonetal ist dann der Croix de Coeur erste Wahl. Beziehungsweise Buitonnaz und der Sanetsch. Und, und, und ...

    Axel
  • Cinelli09, 23.06.2020, 17:01 Uhr auf artie_1970
    Axel,Mission erledigt.Komme soeben von Sanetsch plus Deborence,macht 2.863 Hm auf 75 Längenkm (dh. inkl.Abfahrt Sanetsch/Erde , aber ohne Abfahrt Deborence Conthey,dann 95km).
    Bis einschl Sa die restlichen Monster hier in der Sion/Sierre/Martigny Ecke.Grandioses Westalpen Wetter,geniales Westalpen Cinemascope.

    Sanetsch war ich jetzt aber nicht sooo geflasht.Wird m.E. getoppt von Kaunertaler oder sogar Rettenbachferner.Deborence aber genial

    Bonjour (nicht Ciao ;-))

    Günter
  • artie_1970, 23.06.2020, 22:25 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    Rionda ruft! Und Buitonnaz, nicht so elend flach wie die Zillertaler Hoehenstrasse. Da kannst du auf 84 km everesten. Wir fanden den Sanetsch VIEL besser als den Derborence, der ist zu niedrig. Du bist am Sanetsch noch ueber die Scheitelhoehe bis fine asfalto weitergefahren? Bei Kaunertal und Sanetsch bin ich ausnahmsweise nicht mit Denzel einverstanden: Sanetsch fuer mich 3 Sterne, Kaunertal 2, nicht umgekehrt. An der Gabel zwischen Retten- und Tiefenbachferner stand ich im Nebel und bin umgekehrt, kann ich nicht beurteilen.

    Viel Spass noch in der meiner Meinung nach schoensten Ecke der Alpen!

    Axel
  • velles, 29.06.2020, 19:35 Uhr
    Hallo,

    ich überlege auch auf unserer diesjährigen Tour vom Wallis Richtung Gr. St. Bernhard nicht über Martigny wie letztes Jahr zu fahren - sondern eben über einen der Pässe vorher.
    Wie ist es vom Croix de Coeur dem Höhenzug entlang zum Lein, Tronc, Planches...?

    Danke

    Grüße

    Markus
  • artie_1970, 29.06.2020, 20:38 Uhr auf velles
    Servus Markus,

    vom Croix de Coeur musst du runter ins Rhone-Tal oder ins Val des Bagnes, bevor du den Lein in Angriff nehmen kannst. Die Kammstrasse geht dann bis Martigny, es gibt keine Verbindung auf dem Kamm vom Croix der Coeur zum Lein. Siehst du im QD-Tourenplaner.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 29.06.2020, 21:55 Uhr auf velles
    Sehr schön ist auch von Martigny auf der Bernhard - Route die paar km bis Bovernier,dann rechts ab über den Champex nach Orsieres und dann weiter auf der normalen Route.
    Oder von Martigny auf den Planches und von dort runter nach Sembrancher. Oder Erweiterung vom Planches auf Schotter über den Tronc zum Lein und von dort runter nach Etiez/Sembrancher.Vom Tronc geht aber auch direkt eine Schotterstraße (ohne den Lein mitzunehmen) nach Levron runter.

    Aber das sind bis auf den Champex schon ziemliche sidekicks wenn der Große St. Bernhard im Vordergrund der Routenführung steht.Mehr als den großen Pass und dann noch allenfalls die Abfahrt bis St. Rhemy oder Etroubles sollte man sich dann an diesem Fahrtag nicht mehr vornehmen (außer >40er Schnitt am Berg ;-)
  • velles, 01.07.2020, 17:10 Uhr
    Hallo,

    danke für die Antworten
    Wir hatten letztes Jahr am Vortag Oberalp und Furka gemacht (ab Sedrun) und am nächsten Tag dann von Ritzingen im Wallis bis Orsieres über Martigny. Am Tag drauf den Gr. St. Bernhard.
    Daher die Überlegung heuer nach dem Furka noch ein Stück weiter als Ritzingen und am Tag danach etwas früher aus dem windigen Wallis über einen der Pässe gen Süden Richtung Orsieres. Daher also die Überlegung in Riddes über Croix de Coeur oder Saxon über den Lein (und da eventuell noch Tronc und Planches mitzunehmen).

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 01.07.2020, 18:03 Uhr auf velles
    Aber Vorsicht,die Geschichte einteilen, der Croix de Coeur ist ein ganz dickes Brett,den kann man nicht mal so schnell (vor dem Gr. St. Bernhard) "mitnehmen"

    Und der Lein von Saxon hoch ist ebenfalls ein brutaler Zieher,der läßt nie auch nur einen mm nach,den auf alle Fälle sehr früh fahren,bei Hitze von Talgrund weg stirbt man da sonst 1000 Tode.Ist ab Mittag komplett sonnenausgesetzt.

    Meine Infos/Erinnerungen sind frisch,war letzte Woche vor Ort.
  • velles, 01.07.2020, 20:47 Uhr
    Hallo,

    danke, also beide nix für den Nachmittag?

    Grüße

    Markus
  • sugu, 01.07.2020, 20:59 Uhr
    Bei Talwind schon. Da ist der nicht so frustrierend, wie unten im Tal. Aber es stimmt: Der Croix de Coeur hat wenig Wald und liegt auf der Südseite des Wallis.
  • artie_1970, 01.07.2020, 21:40 Uhr auf sugu
    Wenn ich mich nicht sehr irre, ist die Auffahrt vom Norden aus dem Rhonetal zum Croix de Coeur relativ waldig und sowieso der Nordhang. Die Abfahrt ueber Verbier ist sicher kahler und sonnig, aber da rauscht man ja runter.
  • Cinelli09, 02.07.2020, 15:38 Uhr
    Hier übrigens mal interessante Analyse der Entstehung des Talwindes im Wallis

    https://www.meteoschweiz.admin.ch/home.subpage.html/de/data/blogs/2020/6/zuerst-trueb--dann-freundlicher.html

    ("Trockener Westwind im Zentralwallis")

    Die Ausführungen erklären wohl auch das Phänomen,daß das Wallis ab Martigny aufgrund der Fallwinde aus Savoyen (Föhneffekte) zu den privilegierten Schönwetterecken zu zählen sein dürfte.
  • sugu, 03.07.2020, 10:17 Uhr
    Ich habe noch mal nachgeschaut: Ich bin tatsächlich nicht von Riddes hoch, sondern schon kurz hinter Sion am Berg entlang und über Les Condémines und Isérables hoch. Da stand die Sonne um 10 Uhr schon hoch genug und der Wind kam gegen Mittag.
  • velles, 03.07.2020, 21:57 Uhr
    Hallo Sugu,

    und wie war die Strecke? Zu empfehlen?

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 04.07.2020, 08:56 Uhr auf velles
    Vorsicht,ich bin letzte Woche von Haute Nendaz kommend durch Iserables gefahren und mir ist (leider nur ungenau) in Erinnerung,daß da ein Gesperrtschild war bez. der Verbindung Les Condemines/Iserables.Ev. ist die Straßenverbindung sogar unterbrochen,so daß man auch mit dem Rad nicht durchkommt.
    Details googeln !
    Sicherer wäre,von Aproz noch die 8km auf Nebenstrasse bis Riddes zu fahren und von da den Croix de Coeur anzugehen.
  • velles, 04.07.2020, 21:05 Uhr
    Hallo,

    danke, habe gesehen, dass man ab Sion am Südufer der Rhone bis Riddes fahren kann - das dürfte ganz ok sein

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 04.07.2020, 21:22 Uhr auf velles
    Ja,in Sion muß man sich da erst bis zum Kreisverkehr durchhangeln,ab dem es nach Nendaz hochgeht (im Kreisverkehr ein großer Jaguar Händler).Aus dem Kreisverkehr heraus der blauen Beschilderung "Lausanne,Martigny" folgen,die Straße heißt da bereits Route de Riddes.Jetzt ca. 1,5 bis 2 km durch Gewerbegebiet,die Straße macht eine scharfe Rechtskurve bei einer Bogenbrücke über die Rhone.Hier ist etwas irreführend (für den Autoverkehr) rechts über die Brücke "Riddes/Aproz" beschildert.Dem NICHT folgen,also nicht über die Brücke fahren,sondern südseitig der Rhone der geradeaus weiterführenden,jetzt verkehrsarmen Straße bis Aproz und dort geradeaus weiter nach Riddes folgen.
    Schon von Sierre bis Sion kann man auf verkehrsarmer Straße südlich der Rhone fahren.
  • sugu, 05.07.2020, 00:51 Uhr
    Ich war mit dem Zug bis Sion und bin über die Rhone und auf der linken Seite über die "Route des Riddes" bis Aproz. Da geht es u.a. auch steil hoch nach Nendaz, aber ich bin am Hang entlang gleichmäßig steigend durch Fey, Les Condémines und Isérables auf die Straße, die von Riddes auf den Croix de Coeur geht. Das ganze Stück am Hang war ohne großen Verkehr. Vor Les Condémines ist eine Kraftwerksleitung, ab der ist kein LKW-Verkehr möglich. Zwischen Les Condémines und Isérables ist der Weg für den allgemeinen KFZ-Verkehr gesperrt. Dort wird dort ein Lawinen- oder Murenhang durch einen kurzen, schmalen Tunnel umgangen und Anlieger und Fahrräder können durch. Hinter Isérables gehen noch ein paar Höhenmeter verloren (deutlich weniger als 100 m), danach steigt es wieder und kurz vor der Kreuzung auf die Straße von Riddes ist noch mal ein kurzer Tunnel, aber der hat normale Straßenbreite.
  • velles, 05.07.2020, 08:31 Uhr
    Hallo,

    Danke für Eure Tipps,

    "Schon von Sierre bis Sion kann man auf verkehrsarmer Straße südlich der Rhone fahren."
    hab das mal auf Google Maps angeschaut - ist wahrscheinlich besser als der Radweg und Bundesstraße nördlich der Rhone, die wir letztes Jahr gefahren sind...

    Grüße

    Markus
  • Cinelli09, 06.07.2020, 12:45 Uhr auf velles
    Wobei das in Sierre auch so eine Wissenschaft ist,diese Nebenroute zu finden.Am besten nach Chippis halten,in diesen Ort reinfahren und dann mal scharf rechts Richtung Vercorin/Chalais/Grone.Man kommt letztendlich direkt am oben beschrieben Kreisverkehr in Sion raus,wos weiter geht.Ist aber ab Spätvormittag die brutale Rhonetal Taleinwind Gegenwind Route.

    NIE die alte Kantonal- , frühere (vor Autobahnbau) Hauptverkehrsstraße nehmen.
  • velles, 06.07.2020, 16:59 Uhr
    Hallo,

    letztes Jahr sind wir teilweise Radwege und Hauptstraßen gefahren, was wir so gefunden haben bzw. angeschrieben war. Wallis raus ist halt immer der Gegenwind...
    da muss man durch

    Grüße

    Markus
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