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Randenüberfahrt : Toller Pass - wird total unterschätzt!

  • Michael B, 04.04.2021, 17:51 Uhr
    Es gibt wohl keinen schöneren verkehrsarmen Pass im Mittelland. Nun ist die Straße auf der Nordseite neu asphaltiert - toller Anstieg und dann rollt man direkt zum Rheinfall. Jetzt zu Ostern gefahren. Vollkommen unverständlich, dass ich einen einzigen Rennradfahrer auf der ganzen Strecke getroffen habe.
  • Jan, 05.04.2021, 20:05 Uhr
    Das heißt, der ist mit drei Sternen unterbewertet?

    Kannst du gleich mal bewerten, um gegen zu steuern.

    Herzliche Grüße, Jan
  • alltagsfahrer, 06.04.2021, 22:33 Uhr
    Hallo Jan und Michael,

    wenn ich die Beschreibung durchlese, dann hat es auf der Südseite immer noch 2km Schotter - ist das immer noch so ?

    Wenn ja, dann fehlt da der "Schotter" Tag. In dem Fall ist dies auch der Grund, warum da nur ein einziger Rennradfahrer sichtbar war. Für Schotter empfihlt sich ein Crosser - nur, den hat nicht jeder.

    Viele Grüsse aus Zug,

    Fritz, der lieber eine weisse Weste hat, als ein weisses Zug ;-)
  • Michael B, 14.04.2021, 17:15 Uhr 14.04.2021, 17:47 Uhr
    Jan, mit der Bewertung ist es so ein Ding. Wenn ein Stilfserjoch ***** bekommt, dann kann ich dem nicht ein **** geben. Auf der anderen Seite, werden die meisten Pässe viel zu hoch bewertet - also so ein typischer Mittelland-Pass müsste standardmässig ein * oder ** bekommen.

    Fritz, ja technisch "Schotter", aber eigentlich ist es eine nahezu flache, hartgepresste Piste. Warum das im "Asphaltland" Schweiz ist, wo zu jedem hinterletzten Bauernhof oder Berggasthof eine Asphaltstrasse führt, entzieht sich meinen Kenntnissen. Vielleicht, weil sie eben ihre "Naturregion" Schaffhausen promoten wollen, obwohl sie ihre UNESCO-Sehenswürdigkeit Rheinfall ja ziemlich mit Industriegebäuden gleich nebenan verschandelt haben.
  • Uwe, 14.04.2021, 17:41 Uhr auf Michael B
    Hallo Michael!

    Das mit der Sterne-Bewertung ist nicht global, sondern regional zu sehen. Das heißt, du bewertest einen Pass im Vergelich zu seinen "Konkurrenten" in der Region. Du kannst also dem schwersten und schönsten Hügel einer Region getrost jeweils 5 Sterne geben, oder wenn dir das zu "peinlich" ist, weil du anderswo schwerere und schönere Hügel kennst, dann macht du eben 4 Sterne. Aber nicht für den schwersten und schönsten Berg einer Gegend nur je einen Stern, weil er nicht mit dem Stelvio oder anderen Großkalibern mithält.

    Viele Grüße, Uwe
  • kletterkünstler, 14.04.2021, 17:44 Uhr auf Michael B
    Die Schönheits- und Härtebewertung erfolgt im regionalen Kontext/Vergleich. Man kann ja schlecht einen Cauberg mit einem Zoncolan vergleichen, dann läge der Cauberg bei -20 o. so ;-)
  • Michael B, 14.04.2021, 17:45 Uhr
    Hallo Uwe

    Ja, dann ist es natürlich eine andere Geschichte. Habe entsprechend meine Bewertung angepasst ABER: wenn das wirklich so ist, hoffe ich, dass die Mehrheit der Leser sich dem bewusst ist.


    Jan: Auf jeden Fall sollte das auch in der Box, wo man die Bewertung vornimmt, angezeigt werden.

    Michael
  • Uwe, 14.04.2021, 20:27 Uhr auf Michael B
    Hallo Michael!

    Diese Regionalbewertung hatten wir hier schon öfter in der Diskussion. Es ist für jemand, der einerseits dicke Sachen in den Alpen und anderen Hochgebirgen fährt und anderseits Reviere befährt, wo es im Vergleich dazu nur Hügelchen hat, nicht so trivial. Für eine Bewertung der Härte von Anstiegen, gibt es die QDH (QuaelDichHärte), die rein mathematisch aus einem Höhenprofil berechnet wird. Damit kannst du Hügel vergleichen, egal ob der Beschreiberling sich daran ausgekotzt hat oder mit Kette rechts und Rückenwind drübergerollt ist.

    Viele Grüße, Uwe
  • alltagsfahrer, 14.04.2021, 22:01 Uhr
    Hallo Michael,

    Schotter ist nicht immer gleich. Der Unterschied von superpuer befahrbar bis Schützengräben sind keine 5 Minuten. Ein kurzer Wolkenbruch reicht.

    Und wenn man auch über die Carbonfelgenfahrer lästern mag: Das ist etwas, dass man erst versteht, wenn man einmal wirklich gute laufräder gefahren ist. Es sind Welten. Du mussst lernen, dass man bergauf bremsen muss !

    Strassenunterführung - wärend diejenigen vor Dir alle raufschalten, wie wild in die Pedale treten, dann wieder runterschlten und immer noch in die Pedale treten wie wenn des Teufels Grosmutter hinter ihnen dran wäre - macht Du nichts, lässt es einfach rollen - und trotzdem musst du bergauf bremsen !!

    Das sind Laufräder, die das Prädikat Gut verdient haben. Die sind nicht berade billig. Und man hält zu so etwas auch mehr Sorge. Da ist es verständlich, dass man die Dinger nicht mit Schotter überstrapazieren will.

    Wo es Schotter hat gehört auch Schotter hin.

    Viele Grüsse aus Zug,

    Fritz
  • Flugrad, 15.04.2021, 11:10 Uhr
    Hallo Fritz,

    das ist ja auch das Problem, das einem häufig im Schwarzwald und vor allem auf der Alb begegnet. Da gibt es herrliche Wald- oder Feldwege als Alternativen zu Hauptstraßen oder auch für landschaftliche Leckerbissen, die allerfeinst geschottert sind und sehr gut zu fahren. Dann waren einmal die Holzfäller drin, und aus der Abkürzung wird für Jahre eine Schiebestrecke. So hatte wir bei der Rigi auch anscheinend großes Glück, dass die Schotterpassagen allesamt in gutem Zustand gewesen sind. Trotzdem landen wir infolge krankhafter Neugier bei fast jeder Ausfahrt mal auf solchen Abschnitten...vor allem, wenn sie auch noch den Namen unserer lieben Freundin tragen, der Route Barrée.

    Im nördlichen Bodensee-Hinterland wird bisweilen auch schon mal eine bisher asphalierte Verbindungsstraße als Ablasshandel für eine woanders neu hingeklotzte Schnellstraße "renaturiert", indem man den Asphalt entfernt und - oft auch noch groben - Schotter hinterlässt, die Radwegebeschilderung aber beibehält...

    Viele Grüße

    Ulrich
  • Jan, 15.04.2021, 11:38 Uhr auf Michael B
    Hi Michael,

    ja, da hast du Recht. Ich habe es jetzt hier mit aufgenommen:

    https://www.quaeldich.de/blog/qualitaetskriterien-des-quaeldich-paesselexikons/

    und werde es in der Box auch noch mit einem grünen Button verlinken.

    Schöne Grüße, Jan
  • alltagsfahrer, 15.04.2021, 21:30 Uhr
    hallo Ulrich,

    Also Rigischotter ist schon übel. Tief und schwer, wenn er nass ist und pickelhart und mit einr feinen Puderschicht überzogen, wenn es lange trocken ist. Und trotzdem werde ich wieder dort hinauf fahren.

    Viele Grüsse aus Zug,

    Fritz
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