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Corona-Pandemie und die quäldich-Reisen: Es geht wieder los!

Datvisjvarisghele (2676 m)

Datvisjvarisghele mit Blick auf den Kistanistavi (3047 m)

Auffahrten

Von mtieligogo – Eigentlich muss man für diese Strecke zwei Startpunkte angeben. Der logische gemäß den quäldich-Regeln liegt natürlich an der Abzweigung von der Russischen Heerstraße kurz vor dem Zhinvali Reservoir. Doch schon kurz nach dem Ort wird die Straße sehr unangenehm: extrem staubig, löchrig, kiesig. Wenn man dem Arm des Zhinvali Reservoirs, der vom Pshavi Aragvi gespeist wird, weiter folgt, beginnt irgendwann wieder ein asphaltierter Abschnitt.
In der Nähe von Gudrikhi liegt das Aragvi Adventure Center, das eine gute Übernachtungsmöglichkeit bietet. (Einfache Hütten oder Zeltübernachtung, Ausrüstung kann gemietet werden) Wer hier essen möchte (typisch regionale Küche, sehr zu empfehlen), sollte sich vorher anmelden.
Der zweite Startpunkt ist Barisakho, die größte Siedlung Khevsuretis, mit ca. 200 Einwohnern. Barisakho wird von denjenigen als Startpunkt gewählt, die an einem Tag bis nach Shatili fahren möchten, dem eigentlichen Ziel, wenn man den Datvisjvarighele erklimmt. Zwischen Barisakho und Shatili gibt es keine Versorgungsmöglichkeit und auch keine offizielle Unterkunft. Überhaupt empfiehlt es sich bei einer Fahrt im Mai oder September vorab mit einem der Gästehäuser Kontakt aufzunehmen, um sicher zu gehen, dass Shatili schon bzw. noch besiedelt ist.
Hat man den Pass überquert und nach der ersten Abfahrt den kurzen Anstieg erklommen, ist Vorsicht geboten! Hinter dieser Kuppe hält sich meistens eine Schafherde auf. Unbedingt erst das Gelände scannen und warten wie der Hirte reagiert! Diese Herde wird von sehr scharfen Hunden begleitet!!
Entlang des Arghuni ist die Straße an manchen Stellen sehr schottrig, bedingt durch die vielen Steinschläge. Ein weiterer Punkt, der zur Vorsicht gemahnt: Auf dem Abschnitt nach dem Pass sind mir etliche Ottern unter gekommen. Die sind zwar lange nicht so giftig wie die andernorts in Georgien vorkommende Levante Viper, ein Biss ist aber trotzdem sehr schmerzhaft.
Das Ziel dieser Passüberquerung, Shatili, ist eine zwischen dem 7 und 13. Jahrhundert gebaute Agglomeration mehrerer ineinander verschachtelter Wehrwohntürme. Das eigentliche Dorf sieht aus wie eine Festung. Die Khevsuren haben sich zwar mittlerweile kleine Häuser in der Nachbarschaft gebaut, die Türme werden jedoch nach und nach restauriert und wieder nutzbar gemacht. Nur drei Kilometer entfernt, liegt die Grenze zu Tschetschenien.
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