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Pässe der Elbsandsteingebirge

Alle Pässe | Sachsen | Ústecký kraj/Region Ústi | Elbsandsteingebirge

Regionsbeschreibung

Von Droopy

Geografie

Deutschlands schönste Schweiz: was Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und Ludwig Richter einst ins Schwärmen kommen ließ, löst auch heute noch Staunen aus. Stark zerklüftet durch Tafelberge, Felsen, Schluchten ist die Landschaft in Europa einzigartig. Der Formenreichtum ist mannigfaltig, dank des Sandsteins, dem das Elbsandsteingebirge seinen Namen und seine Bekanntheit verdankt. Höchster Berg des Elbsandsteingebirges ist der Hohe Schneeberg mit 723 m. Flächenmäßig erstreckt es sich beiderseits der Elbe in Nord-Süd-Richtung vom sächsischen Pirna bis ins böhmische Decin (Tetschen-Bodenbach). Länderbezogen wird das Gebirge auf deutscher Seite in die Sächsische, und auf tschechischer Seite in die Böhmische Schweiz unterschieden. Die Übergänge zum Osterzgebirge im Westen, zum böhmischen Mittelgebirge im Süden und dem Lausitzer Bergland im Osten sind fließend, auf Grund der spezifischen Gesteinsform aber gut sichtbar.

Sehenswürdigkeiten

Die vielen Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges erschließen sich am besten zu Fuß. Touristenmagnete sind die Bastei, eine Felsformation mit Aussichtsplattformen Richtung Elbe, die Festung Königstein, eine der größten Bergfestungen Europas oder die Kurorte Bad Schandau, Wehlen und Rathen. Heimliches Wahrzeichen der Sächsischen ist die Barbarine, eine von der Erosion gefährdete Felsnadel am Pfaffenstein. Abseits dieser Zentren wird es ruhiger. Unzählige Felsen und Gipfel laden zu Wander- und Klettertouren ein. Das Wahrzeichen auf böhmischer Seite ist das Prebischtor, die größte natürliche Sandsteinfelsbrücke in Europa. Bekannt sind außerdem das Felslabyrinth Tyssaer Wände sowie die Felsschluchten Edmundsklamm und Stille Klamm bei Herrnskretschen (Hrensko). Diese lassen sich per Kahn befahren.

Rennradspezifisches

Sportart Nummer eins im Elbsandsteingebirge ist das Felsklettern. Aber auch für den ambitionierten Radfahrer erschließt sich ein wahrer Klettergarten. Auf einer 100-km-Schleife kommen schnell 1500–1800 Hm zusammen. Da aber die Zahl der asphaltierten Straßen und Wege überschaubar ist, sollte man für ungestörte Fahrten – zumindest auf deutscher Seite – am Wochenende zu Hause bleiben. Wer allerdings die touristischen Hotspots und die Bundesstraße 172 umgeht, der findet schöne Strecken. Flach rollt es dabei eigentlich nur auf dem Elbradweg. Er ist ein guter Zubringer für Fahrten aus Dresden und durchgängig asphaltiert bis Decin (Tetschen-Bodenbach). Die Elbaufstiege in Bad Schandau (Kirnitzschtal), Pirna (Mockethal), Krippen (Krippenbach) oder Königstein (Bielatal) sind sanft, verlaufen aber oft in einem kühlen Grund. Am schönsten rollt es im Kirnitzschtal. Auf halber Strecke rumpelt hier noch eine rund 100 Jahre alte Straßenbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Jenseits dieser Routen geht es hart und direkt zur Sache. Spitzenreiter mit kurzen Rampen jenseits der 20 %-Marke sind der Anstieg nach Goßdorf und die letzten Meter zum Hohen Schneeberg. Die meisten anderen Anstiege liegen zwischen den in vielen Mittelgebirgen üblichen 10–14 %. Wer es ruhig mag, fährt in die Gegend von Sebnitz oder gleich auf die böhmische Seite. Vom Grenzort Herrnskretschen (Hrensko) geht es entweder kurz und schmerzlos direkt hinauf nach Jonsdorf (Janov), oder auf einer wunderschönen Route mit mehreren Anstiegen nach Dittersbach (Jetrichovice) und von dort weiter bis Kreibitz (Chribska) und weiter in den Schluckenauer Zipfel. Der längste Anstieg wartet direkt am Ende des Elbradweges in Tetschen mit dem Aufstieg zum Hohen Schneeberg.
Die Straßenqualität ist unterschiedlich. Von sehr gut bis zum Rubbelasphalt wird alles geboten. Im Böhmischen sollte man bei Abfahrten aufgrund von nicht beseitigten Schlaglöchern aufpassen. Gute Verpflegungsmöglichkeiten sind durch den Tourismus mehr als ausreichend gegeben. Das Preisniveau ist gemäßigt. Leider ist das Gebirge nicht sehr groß. Mit ein, zwei Runden auf jeder Landesseite dürfte man das Elbsandsteingebirge schnell erradelt haben. Zwischendurch sollte man ein kleines Regenerationstraining einlegen und Wandern.
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Zum Beispiel Erzgebirge & Stoneman Miriquidi vom 19.-22.08.2021