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Alp Laubenzug (1398 m) Valzeina

Verstreut liegende Alphütten und grüne Wiesen

Auffahrten

Von Uwe – Von der Veloroute Nr. 21 aus dem Prättigau kommend orientieren wir uns am besten an der Beschilderung Richtung Valzeina an der Hauptstraße, die hier in unmittelbarer Nähe der Radroute liegt. Eine weitere Orientierungshilfe sind die dort ansässigen Industriebetriebe „Georg Fischer/GF” und „Trumpf”.
Falsch wäre es, wenn man von Grüsch der Beschilderung „Überlandquart” folgt, denn diese Straße hat nach Kenntnisstand des Autors keine Verbindung zur anderen Talseite, auch wenn die Wanderwegbeschilderung unter anderem „Valzeina” anzeigt. Vielleicht wäre es aber einmal interessant, diese Sackgasse zu erforschen.
Wir überqueren also die Hauptstraße, und die einspurige kleine Straße beginnt unmittelbar kräftig anzusteigen. Zuerst fahren wir durch Schatten spendenden Wald mit Steigungen um die 12–13 %. Nach etwa zwei Kilometern verlassen wir den Wald und fahren an einzelnen Häusern vorbei durch eine Wiesenlandschaft. Bei 4,8 km ab der Hauptstraße erreichen wir dann bereits das winzige Dorf Valzeina auf 1126 m Höhe, wo es auch eine sehr kleine Gastwirtschaft gibt etwas versteckt am Ortsende rechts: Ramonas Beiz.
Radfahrer mit Schotterallergie können ab hier nur noch ca. 2 km weiter fahren, wobei die Straße zum Ende hin kräftig bergab in einen Tobel führt. Hier beginnt dann die erste Schotterpassage mit einer Länge von gut 2 km und Steigungen bis ca. 12 %. Der Weg war für diesen Fahrer noch erträglich zu befahren (obwohl kein Schotterspezialist und Steuerkünstler), da die Fahrspuren relativ fest und nicht zu grob geschottert sind, wobei der Zustand eines solchen Weges sehr stark von der Wetterlage der letzten Tage abhängt und auch von der Nutzung in der letzten Zeit.
Schön ist es hier trotz Schotter, da der Weg durch einen Bergwald und durch einen Tobel führt. Danach folgt wieder ein Kilometer auf asphaltierter Straße in abwechslungsreicher Landschaft mit einzelnen Hütten, Bergwiesen und lichten Waldstücken. Noch mal knapp 200 m Schotter und etwa ein Kilometer Asphalt folgen, bis wir die Alp Laubenzug erreichen, wo man einige Naturprodukte wie Käse, Milch und Butter bekommen kann. Wie weit die folgende Schotterpiste noch befahrbar ist, und welches Ziel sie hat wurde nicht erforscht, für den Autor war hier die Tour zu Ende.
In der Abfahrt kann man keine nennenswerten Geschwindigkeiten erreichen, da man einige Weideroste und Wasserrinnen zu queren hat und auch die Fahrbahnbreite zu knapp ist, den wenigen Autos dort allzu flott zu begegnen. Insgesamt kann man sagen, dass eine Fahrt nach Valzeina und weiter zur Alp Laubenzug ein lohnendes Ziel für Freunde einsamer Natur ist, wenn man auch dafür etwas Schotterpiste in Kauf nehmen muss.

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