Beuren (420 m)
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Beuren (420 m)
Eifel, Moseltal, Südeifel, Rheinland-Pfalz.Beuren ist ein keiner Ort in der Eifel nahe der Mosel, über den es nichts besonderes zu berichten gibt, außer dass man beim Durchfahren das Gefühl hat, hier sei die Welt noch in Ordnung. Der Autor hat den Ort namensgebend für den hier beschriebenen Anstieg gewählt, da er sich weitaus besser anhört als „Hochpunkt-zwischen-Bremm-und-Beuren-da-irgendwo-wo-links-Wald-ist-und-rechts-Feld“.
Die beiden Anstiege nach Beuren sind charakteristisch für viele Auffahrten aus dem Moseltal. Von Bremm aus geht es spektakulär serpentinenartig durch die Weinberge. Von Alf aus hingegen fährt man zuerst durch eines der kleinen engen Nebentäler, bevor man im Wald durch enge Kurven hindurch schnell an Höhe gewinnt.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Anfahrt aus Bremm | 6,1 km | 326 Hm | ![]() | ![]() |
| Anfahrt aus Alf | 11,4 km | 321 Hm | ![]() | ![]() |
Anfahrt aus Bremm 6,1 km / 326 Hm

Bremm ist eines der vielen Weindörfer im Moseltal, die zur Ferienzeit unzählige Touristen anziehen. Der Ort liegt an einer der charakteristischen Moselschleifen, die das Tal touristisch so attraktiv machen. Wir beginnen am südlichen Ortsrand von Bremm und biegen von der B49 (die von Koblenz kommend entlang der Mosel verläuft) südöstlich auf die L106 in Richtung Beuren. Mit einer weiten Rechtskurve um den Ort herum starten wir die Auffahrt mit angenehmen 7 %, die wir bis zum Hochpunkt meist beibehalten. Die folgenden Serpentinen lassen uns schnell Höhe über das Moseltal gewinnen und eröffnen uns schöne Ausblicke. Von der dritten Serpentine (links herum) haben wir zudem freie Sicht auf den Calmont nördlich von Bremm, der Europas steilster Weinberg ist, und die Winzer vor entsprechend große Herausforderungen stellt. Auch ein beschilderter Wanderweg sei an dieser Stelle empfohlen, der die Steilheit des Calmont hautnah erleben lässt.
Zurück zum Thema: es folgen nun nach mittlerweile 3,5 km zwei weitere Serpentinen, die bereits im Wald liegen. Der Wald erlaubt uns nun immer seltener Blicke auf das Moseltal, und lässt uns so mit uns und dem eventuell vorhandenen Muskelschmerz alleine, denn auch der motorisierte Verkehr ist hier nicht besonders stark präsent.
Kurz darauf verlassen wir auch schon wieder den Wald und befinden uns auf einer Art Hochebene. Der Hochpunkt befindet sich nun nach 4,7 km ohne besondere Merkmale (außer der zurückgehenden Steigung) auf freier Strecke mit dem Wald auf der dem Ritzel abgewandten Seite (also links). Auf fast flacher Strecke legen wir die letzten 1,4 km bis Beuren zurück und können kaum glauben, dass wir 15 bis 20 Minuten vorher noch in einer der schönsten Regionen Deutschlands waren.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Anfahrt aus Alf 11,4 km / 321 Hm

Die Anfahrt aus Alf zeichnet sich dadurch aus, dass sie zwei der bei Radfahrern beliebtesten Charakteristika enthält: ein enges Tal und Serpentinen! Der Beginn in Alf hingegen ist durch starken Verkehr eher ausladend, denn Alf ist der Knotenpunkt der B53 und der B49 (die hier auch die B421 ist). Wir fahren zügig in Richtung des Vororts Alf-Fabrik, wo ein großer finnischer Verpackungskonzern eine seiner weltweiten Filialen hat.
Sehnsüchtig erwartet erreichen wir nach 2,1 km und 15 Hm hier den Abzweig zur wesentlich ruhigeren L103 in Richtung des Kurorts Bad Bertrich. Dem Üßbach folgend leitet uns die Straße durch ein enges, idyllisches Tal mit dichtem Wald. Auf einer Länge von 4,7 km erarbeiten wir uns hier weitere 80 Hm, bevor der unscheinbare Abzweig zur K10 Richtung Beuren am rechten Straßenrand erscheint.
Erneut wechselt der Anstieg seinen Charakter, und wir befinden uns in einer Reihe von dicht aufeinander folgenden engen Kurven, die die nächsten drei Kilometer bei etwa 8 % Steigung bestimmen. Nach einem weiteren relativ flachen Kilometer auf freier Strecke erreichen wir schließlich Beuren.
Aufgrund der interessanten Kurven im oberen Teil eignet sich diese Strecke eher als Abfahrt. Dies gibt zudem die Möglichkeit, im Üßbachtal bei sanftem Gefälle Tempo zu machen. Allerdings ist in diesem Fall auch eine Weiterfahrt ins idyllische obere Üßbachtal Richtung Bad Bertrich zu empfehlen, wo es ebenfalls sehr interessante Steigungen mit hohem Naturerlebnisfaktor gibt.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 







