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Col de Jau (1506 m)

 Mosset am Col de Jau.Tag 1 Sommertour Pyrenäen 2002

Auffahrten

Von Tobi – Catllar (329) ist das Tor zur östlichen Auffahrt des Col de Jau. Auf den ersten 4 km bis nach Molitg-les-Bains (500), das laut Beschilderung eines der schönsten Dörfer Frankreichs ist, durchfährt man den schluchtartigen Durchbruch der Castellane. Zur Linken hat man einen herrlichen Blick auf das Chateau Paracolls, das heuer mit eigenem Strand, Tretbooten und Bimmelbahn ein sündhaft teures Hotel zu sein scheint.
Das Tal öffnet sich nun, karge niedrige Vegetation auf flachen Hängen zu beiden Seiten der D14. Die Steigung überschreitet nie die 5%-Grenze. Auf diese Weise schlängelt man sich die folgenden 7 km, langsam an Höhe gewinnend, Richtung Pass. 10 km vor dem Kulminationspunkt bekommt die ganze Sache dann doch noch einen sportlichen Charakter. Es wird nun deutlich steiler, durchschnittlich 7% mit Maxima von 9%. Eine schöne Serpentinengruppe, von der aus der Blick ins zuvor durchfahrene Tal zurückschweifen kann, wartet kurz vor der Einfahrt in den dichten Koniferenwald, der bis zum Pass leider keine Blicke mehr freigibt. Dennoch erscheinen die letzten Kilometer durch ständige Richtungswechsel sehr kurzweilig.
Wir haben den Pass leider nur bei Regen oder diesigem Wetter erlebt, weshalb wir nichts über die Aussicht von dort oben berichten können. Auf jeden Fall ist der Col de Jau aus Richtung Prades ein idealer Pass, um eine Tour durch die Pyrenäen zu starten.
16 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:16:15 | 23.06.2014
Torsten007
Mittlere Zeit
01:54:00 | 06.07.2006
Jan R
Dolce Vita
02:19:00 | 21.09.2010
tosmyrd
Von Tobi – Ausgangspunkt im Tal der Aude ist Axat (420 m). Auf der D 118 durchquert man die Gorges de St.Georges. Nach Verlassen der Schlucht, die wegen des Verkehrsaufkommens nicht zum Verweilen einläd, zweigt man kurz vor dem Wasserkraftwerk nach links auf die D 17 ab (441 m). Die ersten 1,4 km auf dem Weg nach Ste. Colombe-s.-Guette (600 m) steigen mit bis zu 8% an, anschließend wird es deutlich flacher.
Hat man das Dorf passiert, folgt die schwierigste Passage des Anstiegs: 2,8 km mit 9-12%. Bei all der Anstrengung kann man sich ganz aufs Radfahren konzentrieren, da es keine schönen Ausblicke gibt, die man verpassen könnte. Leider gilt dies fast für die gesamte nordwestliche Seite.
Nach dem Steilstück zweigt man links in die D84 ab (875 m). Die flache Kurve stellt eine willkommene Abwechslung dar, bevor es für einen Kilometer nochmals steiler wird. Ehe die Schranke der Wintersperre (975 m) erreicht wird, hat man einen ganz hübschen Blick auf das Bergdorf Counozouls.
Die Landschaft wird nun lieblicher. Die Aiguette, ein Bergbach, gesäumt von kleinen Wiesen, bahnt sich direkt neben der nunmehr nur noch knapp zweispurigen Strasse ihren Weg ins Tal. Nach der Brücke über den Bach gewinnt man wieder rascher an Höhe. Wirft man keinen Blick auf eine Karte, fragt man sich ständig, an welcher Stelle sich der Pass wohl befinden möge. Auf der nun kurvenreichen Strecke stellt sich bei einem kurzen Blick auf den Pic Dourmidou (1843 m), der sich links der Strasse am Ende eines Seitentals erhebt, endlich das Gefühl ein, im Hochgebirge unterwegs zu sein. Auf den letzten 3,5 km zum Pass, die durch dichten Wald führen, hat man nur noch rund 6% Steigung zu bewältigen.
24 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:20:00 | 13.04.2013
Christian Heinzel
Mittlere Zeit
Dolce Vita
02:05:00 | 12.08.2003
metal
Eigenwerbung von quaeldich.de

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