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Colle dei Morti (2481 m) Colle della Fauniera, Col Cuneo

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Fauniera 2018

  • AP, 18.07.2018, 22:31 Uhr
    Ostseite ziemlich ok.

    Abfahrt Nordseite katastrophal auf den ersten 10km nach dem Esischie. Löcher, Risse, Steine, das volle Programm. An drei Stellen hat es die Straße weggerissen, wurde mit grobem Schotter geflickt. Dazu auch drei Absenkungen, eine fast senkrecht, da bin ich zu Fuß mit dem Rad in der Hand runtergerutscht.

    Habe für die Abfahrt mehr als eine Stunde gebraucht....vorher brauchte ich immer bergauf ellenlang, jetzt nun auch bergab....

    Gruß
  • apfelstrudel, 19.07.2018, 08:11 Uhr
    Stimmt! Bin letztes Jahr von Marmora hoch gefahren. Bin an 2 Stellen für je 10 m abgestiegen, nachdem ich einen Bergabfahrer liegend getroffen habe. Er hat sich aber nur hingelegt, weil er nicht rechtzeitig aus den Pedalen kam. Die erste Hälfte ab Marmora war aber total gut zu fahren, wenn auch kein Hochgeschwindigkeitsasphalt. Ich denke die von dir beschriebenen Stellen sind allesamt in der oberen Hälfte, oder ist die gesamte Strecke jetzt so übel?
    Gruß
    Jörg
  • Cinelli09, 19.07.2018, 18:14 Uhr
    Festzustellen ist,daß die Italiener - mangels Geld,mangels Willen oder beides zusammen - an Straßen dieser Art nach den häufigen Unwetterereignissen der letzten Jahre (Jahrzehnte) praktisch nichts mehr machen.Ich habe das jetzt auch weiter südlich in den Seealpen bemerkt,insbesondere in der Gegend Colle Langhan,Monte Ceppo,Colle Morti usw.Ihre Lösung ist die Strassen mit Fahrverboten zu belegen,was man allerdings nicht faktisch verstehen sollte - die Abschnitte werden von Kreti und Pleti natürlich dennoch befahren- sondern als eine Art Haftungsausschluß bez. der Verkehrssicherungspflicht.Die betreffenden Straßenabschnitte gleichen aber oft Panzerpisten und sind mit dem Rennrad gerade noch so "befahrbar".
    Die Jüngeren sollten da jetzt noch hinfahren,in ein paar Jahren wird man da einiges gar nicht mehr mit dem Rad - außer ev. mit dem MTB- befahren können.
  • AP, 19.07.2018, 21:04 Uhr auf apfelstrudel
    Nein, unten raus ist es so, wie du es letztes Jahr erlebt hast. Oben geht der Straße dann die Luft aus....

    Gruß
  • AP, 19.07.2018, 21:10 Uhr auf Cinelli09
    Ich glaube, es lohnt sich einfach nicht mehr. Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Land, in dem 20 Jahre lang Berlusconi regiert hat und nun eine Mischung aus Clowns und Neofaschos das Sagen hat, großen Anlaß sieht, in irgendeine Art von Infrastruktur zu Investieren. Hauptsache rumschreien und Flüchtlingsschiffe nach Westen abdrängen, und alles wird gut......

    Vorbei Investitionen auch nördlich der Alpen eher kritisch gesehen werden, wichtig sind die schwarze Null und pflegeleichte Behandlung der Großindustrie...
  • apfelstrudel, 20.07.2018, 13:49 Uhr auf AP
    Na gut. Zumindest berghoch fand ich's o.k., wobei ich mit einem Crosser unterwegs bin und deshalb etwas toleranter bin. Abraten würde ich von der Befahrung nicht, die Landschaft und die Ruhe sind einfach zu geil.
    Tschö
    Jörg
  • AP, 21.07.2018, 18:35 Uhr auf apfelstrudel
    Übrigens bin ich wohl 2x in einem Jahr auf deinen Spuren gewandelt. Wie ich aus dem Tourenplaner schließe, hast du mal von Richmond aus ein paar km in Yorkshire getrackt....da war ich auch im Mai, bei Alessandro's.....
  • apfelstrudel, 22.07.2018, 12:31 Uhr auf AP
    Ja genau. Ich finde die Dales und Moors perfekt zum radeln und quälen. Teilweise abartig steil, dafür aber auch fast autofrei. Alessandro sagt mir aber nichts, ist das eine Tourenorganisation?
    In 2 Wochen geht's übrigens wieder nach England. Aber nur eine 5 - 7 Tagetour ganz im Süden bei Hastings/Eastbourne. Da werden wahrscheinlich auch ein paar TP-Km abfallen.
  • AP, 22.07.2018, 19:19 Uhr auf apfelstrudel
    Alessandro's ist so ein Italiener in Richmond. Mein Hotel war in Reeth, und am zweiten Abend war Stromausfall in dem Kaff. Man empfahl mir, zum essen zum Alexander in Richmond zu fahren, und das war er dann eben....
  • apfelstrudel, 22.07.2018, 20:14 Uhr auf AP
    Ah, o.k.. In Reeth hatte ich auch mal Quartier gemacht. Nettes Örtchen. Und vor allen Dingen tolle Gegend. QD könnte durchaus in den Dales mal eine Tour anbieten. Wäre allerdings steigungsmäßig für einige Quäler überraschend...
  • artie_1970, 22.07.2018, 23:22 Uhr auf apfelstrudel
    Servus Jörg,

    der Yorkshire Dales National Park ist in der Tat nicht ohne vorheriges Allgaeu-Trainingslager zu empfehlen!

    Wir hatten 2016 eine Etappe von Hebden Bridge (wo wir am Vortag die einzigen 10 min Regen auf der 3,5-woechigen UK-Tour hatten) ueber Haworth, Bolton Abbey, Park Rash, Askrigg, Oxnop Scar, Buttertubs Pass und Fleet Moss (als Sackgasse) nach Hawes geplant, die mit 135 km und 3000 Hoehenmetern SEHR ambitioniert war. Wir sind dann ziemlich kleinlaut von Askrigg direkt nach Hawes gekrochen, so sehr hatten uns die namenlosen Steilrampen vorher den Saft aus den Knochen gezogen. Duerfte einmalig gewesen sein, dass ich gleich 3 Paesse aus meiner Planung streichen musste, aber man kann ja nicht einmal bergab Zeit gutmachen, weil bei 20 % Gefaelle und dem rauhen Belag Laufenlassen keine gute Idee ist. Die Folgeetappe durch den Lake District National Park ueber Hardknott und Wrynose war aehnlich schlimm. Life is a Rollercoaster ...

    War fuer ein herrlicher Urlaub! (-:

    Tschoe!

    Axel
  • apfelstrudel, 22.07.2018, 23:41 Uhr auf artie_1970
    Hi Axel,
    deine Beschreibungen kommen mir sehr bekannt vor. Ich erinnere mich an eine Etappe (mit meiner Frau und vollgepackten Tourenrädern) von Gunnerside nach Askrigg. In Gunnerside haben wir einen alten Mann nach dem Weg gefragt. Die lakonische Antwort war:
    "Up the hill, over the top and down the hill."
    Das ist easy, dachten wir. Anschließend haben wir an den steilsten Passagen unsere Räder gemeinsam schieben müssen...
    Also ja, in Yorkshire sollte man definitiv immer ein Grannygear in der Hinterhand haben.
    Mach's gut
    Jörg
  • AP, 23.07.2018, 08:13 Uhr
    Zum Thema lustige Geschichten aus Yorkshire: ich hatte mir das Rad im Dales Bike Centre bei Reeth geliehen und bin dort morgens mit dem Auto hingefahren. Als ich nachmittags wieder mit dem Rad ins Bike Centre zurückkam, fragte mich der Besitzer (Stu), wo ich denn gewesen wäre. Ich sagte ihm, erstmal über Fleak Moss ins nächste Tal, dann wieder zurück ins Swaledale von Ascrigg, dann Buttertubs nach Hawes, Fleet Moss ein Tal weiter, zurück ins Swaledale über Park Rash und Greets Moss. Er guckte mich mit hängenden Mundwinkeln an und meinte: My god, you did all our hard climbs in one ride!"

    Leider war bei mir nach dem ride der Stecker auch gezogen. Die nächsten Tage waren eher schwierig für mich und ich beschränkte mich auf max. vier climbs pro Tour.

    Zum Thema QD-Tour in England: Tatsächlich wurde darüber schon im Orgaforum diskutiert. Der Plan war aber eher, von Manchester eine einwöchige Tour mit Forest of Bowland/Lake District/Yorkshire Dales und Peak District zu machen. Es gibt aber verschiedene Probleme, zB. das Wetter, das wohl viele von einer Buchung abhalten würde, oder daß es Stand jetzt nur einen gibt, der mit Ortskenntnis die Tour leiten könnte (ich), und eigentlich habe ich keine Zeit für solche Touren (war noch nie auf einer dabei, obwohl mich schon so einiges interessiert hätte)....
  • bruckner13, 23.07.2018, 11:46 Uhr 23.07.2018, 11:47 Uhr auf AP
    Hi Axel,
    selbstverständlich am Wichtigsten ist Ortskenntnis bezüglich der Gastronomie.
    Verkehr, Wetter und Strecken sind sicher auch wichtig, werden aber, wenns nicht so toll ist, stoisch gemeinsam hingenommen ("gefahren wird, was kommt!"). Hauptsache man kommt irgendwann müde an und kriegt Bier und viel zu essen.
    Und gerade für die Guides ist es schon nett, auch mal auf unbekannten Strecken unterwegs zu sein und wild darauf los zu spekulieren, was die Strecke hinter der nächsten Kurve bietet.
    Mut zur Lücke und souveräner Umgang mit eigenen Fehlern sind dann gefragt.
    Was auf den Touren allgemein wirklich klasse ist, dass eigentlich jeder in der Gruppe Andere findet, mit denen er richtig gut kann, und sich immer freut, wenn er wieder mal neben denen radelt. Das hätte ich -als ebenfalls oft Alleinreisender- so nicht erwartet. Nächstes Jahr Saisoneröffnung am Kaiserstuhl???
    Gruß Peter
  • artie_1970, 23.07.2018, 13:44 Uhr auf AP
    Servus Namensvetter,

    habe deine Runde mal nachgeklickt. Die nackten technischen Datein (100 km, 2000 Hoehenmeter) klingen ja erstmal nicht abschreckend. Aber wenn man weiss, was da fuer garstige Gradienten anliegen ... Der gezogene Stecker koennte auch unser Lake-District-Leiden erklaeren.

    Hut ab und tschoe!
  • artie_1970, 23.07.2018, 13:48 Uhr auf bruckner13
    Servus Peter,

    Bier und viel zu essen bekommst du, allerdings haben viele Pubs nur bis 21 Uhr Kueche, was (zumindest fuer uns Radtouristen) bei langen Etappen mit spaetem Start, "Tea with scones and clotted cream" sowie Besichtigungsprogramm zwischendurch (genuegend alte Steine stehen ja auf der Insel herum) abends mit Duschen und Klamottenwaschen einige Male knapp wurde.

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 23.07.2018, 17:18 Uhr auf artie_1970
    Hello Axel,

    Tatsächlich standen 2500 Hm auf meinem Garmin. Keine Ahnung, wo die alle her kamen.

    Kann mich an viele Hoppla-Momente erinnern:
    - die letzte Rampe am Buttertubs nach dem falso llano
    - die lange Gerade am Fleet Moss, die immer steiler wird
    - der schreckliche halbe KM am Park Rash, den man von der ersten Kuppe aus sieht
    - die Abfahrt vom Park Rash mit der 20%-Zwischensteigung (habe ich geflucht)

    Bei Lake District-Leiden muß ich daran denken, daß ich am Ende einer Sechs-Pässe-Tour (Wrynose war der letzte) beinahe mal in Trance unter einen Laster gerollt wäre.

    Sensationell auch das Eskdale in den North York Moors, wo man auf 10km flußabwärts 300Hm im Bereich von 12-25% macht....die Engländer nennen so was "rather flattish"...
  • AP, 23.07.2018, 17:24 Uhr auf bruckner13
    Gastronomie ist in England kein so großes Problem am Ende, aber mittendrin. Habe selten irgendwo mal was gefunden, wo man schnell was einwerfen könnte. Negatives Highlight war der Tan Hill Pub, wo man mir um 10 Uhr morgens kein Sandwich machen wollte, aber ansonsten war der Laden brechend voll mit Leuten, die sich Spiegelei mit Würstchen reinschoben
  • apfelstrudel, 24.07.2018, 09:16 Uhr auf AP
    "Habe selten irgendwo mal was gefunden, wo man schnell was einwerfen könnte": O.k., unter diesem Aspekt und wenn man erst um 21.00 Uhr zum Abendessen kommt, könnte es schwierig werden. Ich habe für mich ein anderes Verständnis von Urlaub und Dolce Vita, ist erfahrungsgemäß nicht ganz QD-kompatibel. Insofern wäre eine QD-Etappen-Tour tatsächlich schwer zu oranisieren, Standortreise wäre vielleicht besser machbar.
    Aber sei's drum, ich denke sooviele Interessenten gibt's eh' nicht für Nordengland, bleiben wir paar Quäler eben unter uns. Ist auch besser, dann wird's nicht so voll, wie z. B. im Sommer in den Dolomiten....
    Schöne Grüße
    Jörg
  • artie_1970, 25.07.2018, 07:58 Uhr
    Servus Axel,

    die truegerischen Taeler kenne ich auch aus Wales (sehr zu empfehlen uebrigens, wahnsinnig abwechslungsreich auf kleinstem Raum), wo ich mal eine Etappe an zwei Fluessen entlang gefahren bin. Im Sinne von Jörg: "Up the river, over the pass and down the river." Der Pass war auch nichts Wildes, aber an den beiden Flussufern akkumulierten sich knapp 2000 Hoehenmeter.

    Und noch zum Fruehstueck: Ist mir allemal lieber als ein schlechter Kaffee, 40 mm Baguette, ein Croissant und ein Minitoepfchen Marmelade, wie in Frankreich, wo man sich fragt, mit welchem Brennstoff dann der zweite grosse Pass des Tages zurueckgelegt werden soll, zumal im Sueden geradezu spanische Siestakultur herrscht und mittags kaum etwas zum Nachtanken offen hat.

    Tschoe!

    Axel

    P. S. zu Jörg: So schlimm sind wir gar nicht, wir kommen nur spaet los. Mit den Pausen und der abendlichen Logistik (Waschen, kleiner Dorfspaziergang) ist 21 Uhr im Pub dann nicht unrealistisch. Mehr als 7 Stunden reine Fahrzeit machen wir nicht.
  • AP, 25.07.2018, 20:01 Uhr auf artie_1970
    Deine Empfehlung kommt zu spät, ich war schon in Wales...allerdings nur im Süden. Auch hier eine lustige Geschichte: in Abergavenny suchte ich nach einem Italiener, von dem ich im Internet gelesen hatte. Ich fand ihn nicht und fragte zwei Polizisten. Die wußten es auch nicht. Einer gab mit aber einen Topratschlag: See that Indian fast food shop down the street? I have just seen five hot ladies going in there. That's what you need, not a bloody Italian.

  • apfelstrudel, 26.07.2018, 09:15 Uhr auf AP
    Prima, jetzt haben wir den Thread aber lecker umgebogen. Kann man mal sehen wie schnell der Morti vergessen wird...
  • majortom, 27.07.2018, 09:37 Uhr
    Ich biege den Thread mal wieder zurück. Bist du auch Sampeyre gefahren, Axel? Da war im vergangenen Jahr wohl die Abfahrt nach Norden für Radfahrer gesperrt. Hast du dazu eine Insider-Info?
  • artie_1970, 27.07.2018, 20:47 Uhr auf majortom
    Nein, weil ich die Varaita-Maira-Kammstrasse genommen habe. Der Teil, der vom Colle Birrone nach Osten geht, ist mit dem Randonneur fahrbar, die Verbindung vom Birrone zum Sampeyre, den meine Dame gefahren ist, nicht. Aber das war sowieso 2015, so dass auch sie keine aktuelleren Informationen liefern kann.
  • majortom, 27.07.2018, 20:54 Uhr
    Danke, auch wenn ich ja den anderen Axel gemeint habe...
  • AP, 27.07.2018, 22:22 Uhr auf majortom
    Stimmt, ich hätte ja gar nicht gemeint sein können....
  • apfelstrudel, 28.07.2018, 16:40 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,
    ich bin letzes Jahr von Sampeyre hoch gefahren. Da war m.E. nichts gesperrt. Es gab auch keine Baustellen oder sonstige Hindernisse, Autos fuhren auch (wenn auch sehr wenige). Der Belag war allerdings dürftig. Berghoch o.k., aber bergab wäre es keine Abfahrt, bei der man bedenklos laufen lassen könnte.
    Diese Info ist ohne Gewähr, weil ich nur rudimentär frz. spreche. Es hätte also durchaus sein können, dass eine Sperrung ausgeschildert war und ich dies einfach nicht geschnallt habe. Insofern bist jetzt wohl so schlau wie zuvor :)
    Anyway: Ich bin sauber hochgekommen und anschließend diese geile Elva-Schlucht runter. Spektakulär, aber wegen Steinschlagrisiko auch nicht ganz ohne.
    Schöne Grüße
    Jörg
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Befahrung Sommer 2016

  • mhoehner, 15.08.2016, 16:42 Uhr
    Von der Nordseite zwar auch kein Lecker-Asphalt aber mit dem RR absolut befahrbar (viel besser als Sampeyre). Einsamkeit und Blicke sind auf jedenfall lohneswert (auch das Pantani-Denkmal). Abfahrt nach Demonte war problemlos. Mit der schönste Pass der diesjährigen Tour...

    Gruss
    Marc
  • Hase1, 16.08.2016, 09:44 Uhr
    Mit Verlaub, seit wann sind denn Blicke "lohnenswert".
    Unterliegen Blicke nun auch schon dem allgemeinen Optimierungswahn?
    Das Pantani-Monster-Denkmal ist der einzige Störfaktor in dieser
    paradiesischen Bergwelt. Eine in Stein gemeißelte Peinlichkeit!
    Die Arzneimittelfirma, welche die
    Spritzen herstellte müsste eigentlich ein Denkmal bekommen.
    Im übrigen verweise ich auf die herrliche Passbeschreibung mit
    Kommentaren auf QD.de.
    Apropos Straßenzustand: Kann es sein, dass die Herren lau baden?
    Ist man nur noch autobahnähnliche Pässe gewohnt? Flattern wohl
    die Carbohnrähmchen unangenehm?
    Mein Gott, wie anstrengend, einem Schlagloch auszuweichen.....
  • mhoehner, 16.08.2016, 13:12 Uhr auf Hase1
    Sorry, dass ich nicht zu den knallharten Cross-Fahrern zähle.
    In Abstimmung mit den Kameraden unserer Tour habe ich diese beiden Einträge gemacht. Wir haben in 5 Etappen 10 Pässe gefahren im Grenzgebiet Frankreich/Italien. Und Der Sampeyre hatte eben den schlechtesten Strassenzustand von allen 10 Pässen. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Radler von Interesse.
  • apfelstrudel, 18.08.2016, 10:38 Uhr auf mhoehner
    Hallo Marc,
    lass' dich von solchen Kommentaren wie von Hase1 nicht abhalten, deine Eindrücke hier zu schildern. Anonyme Posts finde ich sowieso läppsch. Falls du eure Tour als Tourentipp einstellen willst, wäre ich persönlich an euren Erfahrungen interessiert, da ich für nächstes Jahr auch in dieser Gegend etwas plane.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • mhoehner, 18.08.2016, 11:10 Uhr auf apfelstrudel
    Für Tourentipp bräuchte ich noch etwas Zeit. Quäldich-Tourenplan habe ich aber falls Interesse.
    Die Tour ging von Val D'Isere nach Menton über Iseran, Cenis (Tag 1) Montgenevre, Izoard (2), Agnel, Sampeyre (3) Morti, Lombard (4) St.Martin, Turini (5)
    VG
    Marc
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Straßenzustand Juni 2016

  • HubertM, 06.07.2016, 21:16 Uhr
    Habe Fauniera von Demonte nach Marmora befahren (Tourenrad, Gepäck, Gegenrichtung zu einer Tour 2008). Ich bestätige das im Juli 2014 und später ausgeführte: Demonte-Seite gut bis Colle Valcavera, ganzer Rest im Verfall, 2 Abschnitte in den Kehren unterhalb das Talschluss-Kessels des Valle Marmora von mehreren -zig Metern mit immerhin gut verfestigter Erde ausgebessert, einer davon ausgerechnet der in der Passbeschreibung ab Ponte Marmora erwähnte steilste Abschnitt.
    Achtung vor im letzten Augenblick über die Straße in den Bau flüchtenden Murmeltieren insbes. am unteren Ende dieses Talkessels beim Eintritt in den lichten Wald - habe eines erwischt (aber nicht erlegt).
  • getri, 07.07.2016, 21:55 Uhr
    Bin den Morti am 2.7.2016 von Valgrana aus gefahren und nach Demonte hinunter gefahren.
    Zur Asphaltqualiät: Überhaupt kein Problem, auch nicht mit dem RR.

    Aus dem Valgrana kommend findet man ab Campomolino auf ca. 3 Km Länge sogar einen komplett neuen Asphalt vor. Diese neue Teilstück ist jener Abschnitt, der mit bis zu 15 % am schwierigsten ist.
    Die letzten ca. 2, 3 Km bis zum Morti ist der Asphalt etwas rauer bzw. brüchig. Aber bergauf absolut kein Problem. Bergab muss man etwas aufpassen.
    Die Abfahrt nach Demonte ist kein Problem. Hier muss man nur aufpassen, dass einem die schmale Straße nicht ausgeht ...

    Am nahen Colle di Sampeyre ist die Asphaltqualität schlechter als am Morti, aber auch absolut befahrbar.
  • HubertM, 09.07.2016, 22:20 Uhr auf getri
    Gut zu wissen, dass 2 von 3 Seiten instand gehalten werden - wenn ich mal meine abgebrochene Tour in der Ecke wieder aufnehme ist jedenfalls die noch unbekannte Valgrana-Seite dran...
    Grüße, Hubert
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Beschreibung einer Tour mit Rennrad ab Dronero

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Aktuelles vom Fauniera

  • magnicht, 15.09.2015, 13:16 Uhr
    Am 26.8.15 bin ich die Runde Demonte-Fauniera-Valgrana-Demonte gefahren, bei meist gutem Wetter. Oben auf dem Pass zogen allerdings Wolken auf und die Abfahrt führte einige km durch Nebel. Die S.P. 268 ist nach wie vor in gutem Zustand und wohl auch für die Abfahrt empfehlenswert. Allerdings wird sie hinter San Giacomo sehr schmal (vielleicht 2 m). Das ist nicht weiter tragisch, als mich aber eine Kolonne von vier Jeeps an einer steilen Stelle überholte, fand ich das doch unangenehm. Davon abgesehen war aber kaum Autoverkehr und die paar Töffs konnten auch nicht richtig jaulen. Anderen Alleinfahrern bin ich erst auf der Abfahrt begegnet, auf dem Pass lagerten aber zwei Gruppen (Schweizer und Flamen?) - insgesamt also schön einsam! Die Verbindung zum Rolle d'Esischie ist beschissen und die ersten km der Abfahrt ins Valgrana nur wenig besser. Auch weiter unten kann man selten frei laufen lassen (enge, steile Kurven und immer wieder Schlaglöcher und Asfaltverformungen).
    Als frisch verrenteter fauler Genussfahrer kann ich nicht über eigene Heldentaten berichten, vielleicht aber ein paar nützliche Hinweise für ähnlich gestrickte Menschen geben. Die besondere Schwierigkeit dieses Berges liegt darin, dass das Sträßchen nicht ausgebaut ist, sondern über jeden Kuhfladen hinweg dem Gelände folgt. Darin liegt sein Reiz, aber auch eine Schwierigkeit für den Fahrer: Es ist kaum möglich, einen gescheiten Rhythmus zu finden. Es empfiehlt sich also, von Anfang an defensiv zu fahren, nicht bei jeder steilen Welle zu versuchen, den Schwung zu retten. Wenn man nach dem Refugio Carbonetto noch gute Beine hat, kann man, wenn es gefällt, die Kuh fliegen lassen, ohne ein Desaster zu riskieren. Eine Wasserflasche reicht wegen zahlreicher Brunnen bzw. Quellen am Wegesrand. Zum Nachtanken und Abkühlen (wenn nötig) empfehle ich die Tränke am Gias Cavera/Rifugio Carbonetto 600 Hm unter der Passhöhe.
    Zum Ausgangspunkt Demonte: Die S.P. 268 beginnt etwas westlich des großen Markt- und Parkplatzes im Zentrum. Der Pass ist ausgeschildert. Kommt man mit dem Rad sturaauf oder -ab, empfehle ich die Nutzung des Radweges "Iterinario Cicloturistico Valle Stura" (asphaltiert, verkehrsarm, schattig), der nicht ganz steigungsfrei am Fuß des Südhangs des Sturatals entlang führt. Von ihm gibt es eine Abzweigung nach Delmonte (ausgeschildert). Am Ortseingang kann man dann links- oder rechtsrum durch die Gassen fahren und findet irgendwie den Ausgangspunkt (870 m).
    Am Schluss noch ein wenig zur Topographie und zu den Benamsungen. Von Demonte führt der Weg hinein in das Valle dell' Arma, eines der größten Seitentäler des Sturatals. Zunächst geht es den Schwemmkegel hinauf, in den sich der Sturzbach, der nicht etwa Arma, sondern Torrente Cant genannt wird, tief eingegraben hat. Die Straße lässt diese Schlucht rechts (hier immer in Fahrtrichtung!) liegen. Relativ flache Wegstrecken wechseln sich ab mit (bis zu 14 %) steilen Rampen. In der Folge verengt sich das Tal und man fährt, häufig am und im Wald, in das Kerbtal hinein. Die Steigung ist hier meist moderat, zumindest nach dem Weiler Trinità (1196 m). An der Einmündung eines kleinen Seitentals passiert man San Giacomo (Brunnen), kurz danach verengt sich die Straße. Etwa 3 km nach San Giacomo verlässt die Straße auf etwa 1500 m Höhe (endgültig) den Wald und beginnt die rechte Talseite empor zu klimmen (anhaltend steil!). Nach drei Doppelkehren ("Z") erreicht man ein leicht geneigtes Plateau, über das der geneigte Leser, so er es probiert, zu einer Häusergruppe gelangt: rechts das Refugio Carbonetto mit dem Brunnen davor, links der Gias Cavera (1873 m). Von hier geht es hinein in das Hochtal, das Valle Cavera genannt wird. Auf etwa 2100 m Höhe quert die Straße den Bach und steigt sehr unregelmäßig in weiten Schleifen auf der linken Seite des Talschlusses empor zum Colle Valcavera. Den lässt man links liegen und fährt leicht ansteigend unter dem nördlichen Tallschluss des Valle Cavera weiter. Man gelangt so in ein wenig ausgeprägtes Trockental (Valle dei Morti), immer am linken Hang und dann in ein weiteres Trockental, an dessen Hang die Straße eine letzte steile Rampe aufbaut.Kurz danach macht die Straße eine scharfe Linkskurve - und das ist auch schon die Passhöhe.
    Zum "Geheimnis" des Namens: Dieser Übergang hatte (und hat immer noch) keine wirtschaftliche Bedeutung, entsprechend gering war das Bedürfnis, ihn zu benamsen. Auf der neuen offiziellen topographischen Karte der Region Piemont ("Carta Technica Regionale" - CTR) im Maßstab 1:10000 trägt der Übergang keinen Namen, man kann ihr jedoch die Höhe von 2481 m entnehmen. Das Bedürfnis nach einem Namen ist wohl erst entstanden, als ein Teil des Militärstraßennetzes aus Mussolini Zeiten Anfang der 90er (?) asphaltiert wurde und er zum höchsten Punkt der Asphaltstraße befördert wurde. Üblich war es, einen Pass nach dem Hochtal, über dessen Talschluss er liegt, zu benennen. Auf der Valgrana-Seite ist das Vallone Fauniera - daher dieser Name. Das Valle Cavera auf der anderen Seite hat seinen Namen aber schon dem Colle Valcavera gespendet. Irgend jemandem ist da wohl das kleine Trockental (auf Bild 26 gut zu sehen) eingefallen und hat den neuen Pass "Colle dei Morti" genannt. Wohl möglich jemandem von der Giro-Streckenplanung. "Pass der Toten" macht doch marketingmäßig was her. Die Ortsansässigen sprechen aber eher vom "Fauniera" (so auch die Seite des Radmarathons Fausto Coppi: www.faustocoppi.net; dort auch schöne Bilder vom Valgrana-Aufstieg)
  • Droopy, 15.09.2015, 14:53 Uhr
    Hallo magnicht, war kurz nach Dir am 9. September oben. Interessante Namenskunde, man lernt nicht aus. Das Ostsansässige vom Fauniera sprechen war auch mein Eindruck. Zur gewählten Anfahrt wäre allerdings mein Tipp an Nachahmer, die von Dir gewählte Aufstiegsseite eher zur Abfahrt zu nutzen. Die Straße ist vom Zustand die beste und m.E. in sehr gutem Zustand (außer vielleicht ganz oben). Hier kann man dann tatsächlich laufen lassen. Habe selbst die Seite von Pradlaves für den Aufstieg gewählt, fand ich genial. Die Auffahrt von Ponte Marmora ist nach Berichten von Kollegen die zur Zeit vom Belag schlechteste, wäre in meinen Augen damit also eher auch eine Aufstiegs- und keine Abfahrtsalternative. Rundtouren sind über beide Wege möglich. Die Hauptstraße Borgo - Caraglio - Dronero ist zwar nicht schön, kann man aber auch fahren. Wer in die Karte schaut, findet auch noch schöne Nebenstrecken hierzu.
  • magnicht, 15.09.2015, 22:02 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    danke für die Ergänzung, der ich "im Prinzip" zustimme. Ich war mir aber meiner Form nicht ganz gewiss und habe daher von der Valgrana-Auffahrt Abstand genommen, weil die im Mittelteil noch ruppigere Steigungen aufweist - und halbwegs passabel raufkommen hatte für mich erste Priorität. Nach der Abfahrt musste ich ja auch zurück nach Demonte in mein Hotel. Dafür noch ein Tip: Man fährt in Valgrana an der Hauptkreuzung rechts, fährt durch die Ortsmitte und über die Grana. Direkt hinter der Brücke geht es nach links auf eine schmale Straße, die auch als Radweg (oder Laufweg?) ausgeschildert ist. Ihr folgt man, immer am Fuße der Berge, über Vallera nach Bernezzo. Dort geht es nach links Richtung Cuneo, wenig später noch einmal nach rechts auf einen Fahrweg. Schließlich landet man aber kurz vor Cervasca doch auf der Hauptstraße nach Borgo. Nach 3 km kann man diese aber wieder verlassen Richtung Roccasparvera. Dort überquert man die Stura-Schlucht und fährt hoch nach Beguda, einem Vorort von Borgo. Hier erreicht man die S.S. 21, die Hauptstraße durch das Sturatal, überquert diese und fährt gegenüber in eine Straße, die nach wenigen Metern von dem bereits erwähnten Iterinario Cicloturistico gekreuzt wird. Der ist am Anfang Richtung Demonte in grottenschlechtem Zustand, das legt sich aber schnell.
  • Droopy, 15.09.2015, 23:10 Uhr auf magnicht
    Jepp, genau so isses, das ist der "ruhigste" Weg.
    Beim nächsten Mal unbedingt an die Pradlaves-Seite wagen, wird m.E. überall dramatischer beschrieben als sie ist. Der Mittelteil ist schon anspruchsvoll aber meist nur Abschnittsweise, oben raus hinter castelmagno ist hingegen der schwere Kuchen gegessen und unten bleibt genug Zeit zum "einfahren". Bin eine Woche in der ganzen Gegend unterwegs gewesen, Sampeyre über elva-schlucht war unten deutlich unentspannter, ganz zu schweigen vom Agnello. Aber vielleicht hat mir der Fauniera einfach nur gut gelegen...
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Maira-Stura-Kammstrasse

  • artie_1970, 09.08.2015, 16:34 Uhr
    Servus zusammen,

    wer von Demonte und damit am Valcavera vorbei kommt, sollte dort unbedingt die paar Meter Stichstrasse zum eigentlichen Valcavera-Passschild und die noch asphaltierten Meter bis zum Beginn der (geschotterten) Maira-Stura-Kammstrasse fahren. Die Aussicht auf letztere ist gigantisch.

    Mit meinem Randonneur (37er-Trekkingreifen) war die eigentliche Kammstrasse (vom Valcavera ueber den Bandia und Margherina bis zum Preit) fahrbar, aber abschnittsweise nicht immer ein Vergnuegen. Ab Colle del Preit kann man dann wieder asphaltiert nach Ponte Marmora herunter rollen. Mit 28er- oder gar 25er-Reifen stelle ich mir das Unterfangen schwierig bis nicht sinnvoll vor.

    Landschaftlich sicherlich mit das Beste, was ich je gefahren bin, ich kam aus dem Fotografieren gar nicht mehr heraus. Vielleicht finden sich ja Nachahmer, jetzt, nachdem "Gravel-Bikes" zum neuesten Trend ausgerufen wurden ...

    Tschoe!

    Axel
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Straßenzustand Juli 2014

  • Andi_1972, 13.07.2014, 17:31 Uhr
    Straßenzustand im Juli 2014: Nordrampe von Marmora aus miserabel, z.T. steinig, offene Stellen, üble Schlaglöcher. War heilfroh, dass ich die Seite mit dem Rennrad raufgefahren bin. Zum Runterfahren mit dem Renner guten Gewissens eigentlich nicht mehr zu empfehlen. Die Südseite von / nach Demonte hingegen ist gut, kann man im unteren Teil sogar laufen lassen. Keine größeren Asphaltschäden, für italienische Verhältnisse Schulnote 2-
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Straßenzustand

  • Maitre Pips, 18.08.2011, 15:59 Uhr 19.08.2011, 08:05 Uhr
    Bin den Fauniera kürzlich gefahren und muss sagen, dass sich der Straßenzustand auf der Ostseite ziemlich verschlechtert hat: Große Schlaglöcher, Teile ganz ausgewaschen... Runter möchte ich da nicht fahren - das ist auf der Nordseite noch ganz gut möglich. Trotzdem ein atemberaubend schöner Pass.
  • helmverweigerer, 19.08.2011, 08:05 Uhr
    Bin die Ostseite vor etwa 3 Jahren runter und schon da war die Abfahrt auf den ersten Kilometern kein Spass. Schade dass sich dies noch verschlechtert hat.

    Lukas
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Colle d'Esischie

  • marik, 27.10.2010, 08:12 Uhr
    Warum wird eigentlich der Colle d'Esischie nicht als eigener Pass geführt? Im Grunde verhält er sich doch zum dei Morti wie der Glandon zum Croix de Fer oder der Umbrail zum Stelvio.

    Gruß Martin
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Auffahrten

  • masch, 04.08.2010, 15:13 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr
    Ich bin letzte Woche den Col dei Morti im rahmen einer Rundtour zweimal gefahren. Start von Südosten von Demonte hinauf zum Morti, dann runter nach Norden nach Ponte Marmora, dann nach Osten bis Dronero, über den Montemale di Cuneo nach Valgrana, und von dort die Ostauffahrt rauf zum Morti und wieder zurück nach Demonte. Ich habe also alle drei Auffahrten gemacht. Am schönsten finde ich die Südostauffahrt von Demonte, dann fast gleichwertig dazu die Ostauffahrt von Valgrana. Die Nordseite fand ich nicht so gut, weil die Straße in einem sehr schlechten Zustand ist, was sich natürlich besonders bei der Abfahrt bemerkbar macht. Es gab viel Schlaglöcher, viel Rollsplit und viele (sehr hohe) Bodenunebenheiten.

    Der Morti gehört jedenfalls zu den schönsten Pässen, die ich je gefahren bin!

    Martin
  • Theo, 04.08.2010, 16:28 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr
    "Ich habe also alle drei Auffahrten gemacht"

    Auffahrten bedeutet aber rauf, also von Süden (Demonte) und Osten (beginnt eigentlich erst so recht ab Pradleves), die Nordstrecke bist Du runter. Sehe ich das richtig so.
    Der "Morti" lief damals zum erstenmal beim Giro unter dem Namen Fauniera, bin zu dieser Zeit die Ostseite im Rahmen einer etwa 90 km Tour gefahren. Demonte -Borgo - Caraglio - Pradleves - Fauniera - Demonte. Im Monat Augsust, wir haben kaum jemand gesehen. Wie Du sagst ein spezieller, schöner Pass. Die Norseite kenne ich nicht, aber da würde ich auch lieber rauffahren als runter.
  • Theo, 04.08.2010, 16:29 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf Theo
  • Theo, 04.08.2010, 16:38 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf Theo
  • TicinoBergler46, 04.08.2010, 18:59 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr
    Hallo Martin,
    mit Morti, Finestre und Nivolet bist Du Pässe gefahren, von denen ich nur träumen kann.
    Bist Du noch andere gefahren in der Gegend?
    Gruß kKaus
  • masch, 04.08.2010, 22:15 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf Theo
    Ja, nach Norden bin ich abgefahren, also genau gesagt zwei Auffahrten und eine Abfahrt. Ich wollte nur ausdrücken, dass ich die Nordseite nicht unbedingt empfehlensswert finde, und wenn dann eher rauf als runter. Die Landschaft ist aber auf allen drei Varianten sehr schön, das muss ich schon sagen.

    Grüße
    Martin
  • masch, 04.08.2010, 22:29 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf TicinoBergler46
    Lieber Klaus,
    ja, neben den erwähnten bin ich noch weitere Pässe gefahren:

    1. Meiringen - Scheidegg - Grindelwald - Männlichen Grindelwald - Scheidegg (über First/Alp Grindel) - Meiringen
    (an einem total verregneten kalten Tag! Den Eiger habe ich nicht gesehen!)

    2. Beaufort - Cormet de Roselend - Beaufort - Col du Joly - Beaufort - Col de Pre - Cormet de Roselend - Beaufort

    3. Demonte - Col de la Lombarde - Isola2000 - Col de la Lombarde - Demonte

    4. Barcelonnette - Col d'Allos - Colmars - Col de Champs - St. Martin - Col de la Cayolle - Barcelonnette

    5. Barcelonette - Col de la Cayolle - Guillaumes - Col de Valberg - Col de la Couillole – St. Sauveur – Isola – St. Etienne – Cima de la Bonette-Barcelonnette

    Die zweite und die beiden letzten Touren bin ich zusammen mit Christian, einem Quäldich-Freund gefahren, die anderen Touren alleine

    Was hast du in letzter Zeit gemacht?

    Grüße
    Martin
  • TicinoBergler46, 04.08.2010, 23:08 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf masch
    Hallo Martin,
    bis auf 1. kenne ich die berühmten Pässe nur aus QD. Beneidenswert.
    Schwerpunkt meiner neuen Touren: Tessiner "Endarbeiten" (13), Schwerpunkt Wallis (8+1 bereits in QD), Graubünden (1+1), St. Gallen (1+2), Inner Schweiz (1+3), Uri (3+0).
    Priorität Schönheit: (7+7) x 5 Grüne
    Gruß Klaus
  • masch, 05.08.2010, 07:34 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf TicinoBergler46
    Lieber Klaus,
    da bin ich ja schon mal gespannt auf deine nächsten Berichte und Beschreibungen.

    Mein ultimatives Ziel für dieses Jahr ist noch der Ötztaler Radmarathon. Will mal hoffen, dass die Form bis dahin erhalten bleibt.

    Grüße
    Martin
  • stb72, 05.08.2010, 11:41 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf masch
    Hi Martin,

    wer (allein) den Morti 2x an einem Tag fährt (und auch die anderen erwähnten Touren sind ja wahrlich nicht von schlechten Eltern),
    für den dürfte der Ötztaler nun aber ganz gewiss nicht mehr das ultimative Ziel sein ;-)

    Gruß
    Stefan

    kleiner Tipp für nächstes Jahr ...
  • masch, 05.08.2010, 11:53 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf stb72
    Lieber Stefan, nun ja, ich gehe meine Touren eigentlich immer entspannt an, mit einer langen Mittagspause. Bei der langen Tour über Cayolle, Valberg, Couillole und Bonnette haben wir es auch so gehandhabt. Es waren ca 190 km, 4700 Hm, reine Fahrzeit ca 9h, inkl. Pausen ca 10:30h. Aber wir mussten uns doch schon relativ beeilen, und haben uns eine Marschtabelle gesetzt. Beim Ötzi sind es aber ca 230 km und 5300 Hm(?), und da muss es auch ohne große Pause gehen. Sicher, ich glaube schon dass ich es packe, aber jetzt habe ich natürlich auch den Ehrgeiz es mit einer passablen Zeit zu schaffen. Es sind noch über drei Wochen hin und die Form muss natürlich irgendwie (im flachen Berlin!) konserviert werden.

    Danke aber für die aufmunternden Worte. Kann ja dann mal berichten, wie es mir ergangen ist.

    Grüße
    Martin
  • stb72, 05.08.2010, 11:59 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf masch
    Hi Martin,

    einfach den Chef ein bisschen fordern,
    er hat ja schon mehrfach erwähnt, dass er kaum deinen Windschatten halten kann ;-)
    Das mit der passablen Zeit hab ich mir aber schon gedacht ...

    Gruß und viel Glück Ende August
    ein kleiner Bericht wäre sicher interessant
    Stefan
  • helmverweigerer, 05.08.2010, 12:19 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf stb72
    Martin ist voll ein Weichei,

    hat nur im Dauerregen Grosse Scheidegg, Männlichen, Alp Grindel gequetscht ...

    l.
  • stb72, 05.08.2010, 12:22 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf helmverweigerer
    ja, jetzt wo du es sagst ...
    lächerlich ...
    sicher unter 5000 Hm und auch nicht besonders steil ...
    und wahrscheinlich hat er auch noch eine Pause gemacht ;-)
  • helmverweigerer, 05.08.2010, 12:26 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf stb72
    Ja so lange Pausen um wieder etwas trocken zu werden vor der Abfahrt ...
  • masch, 05.08.2010, 13:59 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf stb72
    Lieber Stefan,
    nun das mit dem 'kaum Windschatten halten' ist wohl ein Scherz gewesen! Bin gestern mit Jan gefahren. Ich voll im 'Saft' (2000 km im Juli), er mit ca 110 km in den letzten drei Wochen. Ich habe keinen Unterschied zwischen uns beiden ausgemacht, wobei Jan bei den "Anstiegen" immer vorne war. Also reines Understatement vom Chef.

    Bericht vom Ötzi mache ich, aber wohl erst Ende September, weil es anschließend gleich in den (computerfreien) Urlaub geht.

    Grüße
    Martin
  • masch, 05.08.2010, 15:09 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf stb72
    Hab sogar 500 m in Richtung Alp Grindel geschoben, aber nicht weitersagen!

    martin
  • Roli, 05.08.2010, 17:50 Uhr 05.08.2010, 22:54 Uhr auf masch
    Das heißt ich werde mich nächste Woche bei der Tauernrundfahrt richtig ran halten müssen, damit mir der Chef nicht um die Ohren fährt...

    Liebe Grüße, Roli
  • masch, 05.08.2010, 22:54 Uhr auf Roli
    Ja, da muss man sich wohl warm anziehen
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