Füsselberg (595 m)

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Füsselberg (595 m)

Sankt Wendeler Land, Saarland.
Südwestanfahrt - Start der ersten Rampe.
Der Füsselberg ist eine Erhebung im äußersten Nordostzipfel des Saarlandes. Mit einer Höhe von 595 m gilt er als höchster Berg des Saarlandes, welcher vollständig auf saarländischem Gebiet liegt. Weitreichende Ausblicke während der Erklimmung sind durch die dichte Bewaldung allerdings nicht gegeben. Auf dem Gipfelplateau thront jedoch das Seuchenkreuz. Zum Gedenken an eine Viehseuche im 19. Jahrhundert findet alljährlich an Karfreitag eine Prozession dort hinauf statt.
Auch eine militärische Geschichte hat der Berg. In den sechziger Jahren befand sich hier die Radarstation einer Raketenabschussbasis. Ebenfalls soll ein erhaltener Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg hier aufzufinden sein.
Für Erholungssuchende hat die Umgebung einiges zu bieten. Beispielhaft soll an dieser Stelle der Füsselberg-Weiselbergsteig genannt werden. Der benachbarte Weiselberg, ein erloschener Vulkan, zählt mit seinen 569 m ebenfalls zu den höchsten Erhebungen des Saarlandes.
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Liste der Auffahrten

Nordanfahrt ab Freisen2,6 km149 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Südwestanfahrt ab Grügelborn3,6 km209 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Nordanfahrt ab Freisen  2,6 km / 149 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Im Ort Freisen liegt der Start der Anfahrt in der Straße Zum Sparrenberg in Nähe des Freisbaches, ziemlich genau zwischen einem Discounter und einem Wohngebiet. Der Anstieg beginnt mit maximal 5 % gemächlich. Nach 100 m nehmen wir am Verkehrskreisel die zweite Ausfahrt, fahren also geradeaus. Nach weiteren 200 m ist der Ortsausgang erreicht. Ab jetzt ist man meistens von dichtem Wald umgeben. Nach weiteren 400 m nimmt die Steigung dann etwas zu und pendelt sich bei maximal 7 % ein. Nach insgesamt 2,2 km und 105 Hm ist die „Passhöhe” auf 544 m erreicht.
Dort kann der geneigte Radler links abbiegen, um den eigentlichen Anstieg zum Füsselberg hinauf in Angriff zu nehmen. Hier zeigt die Strecke dann auch ordentlich ihre Zähne, denn dem Kletterer offenbart sich eine 400 m lange und mit fast durchgängig 10–12 % Steigung steile Wand. Zweifelsohne ist dies der schönste Teil der Auffahrt. Das Sträßchen ist von dichtem Wald umgeben, und motorisierten Verkehr gibt es hier unter normalen Umständen nicht mehr. Allerdings macht hier nicht nur die Steigung, sondern auch der raue Belag zu schaffen. Gegen Ende des Abschnitts flacht die Steigung dann immer mehr ab. Rennradler erreichen kurz darauf vermutlich das Ende ihrer Auffahrt bei einer Höhe von 588 m, wo der Asphalt in Schotter übergeht. Wer dem Weg jetzt weiter folgt und links abbiegt, trifft nach wenigen Augenblicken auf das Seuchenkreuz.
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Südwestanfahrt ab Grügelborn  3,6 km / 209 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Im Ort Grügelborn liegt der Start der Anfahrt am Übergang der Leitersweilerstraße zur Steinbachstraße an einer kleinen Brücke, die über ein Bächlein führt. Nach 150 m biegt der Radler zunächst links, dann nach 50 m rechts ab. Nach weiteren 50 m muss man wiederum nach rechts, vorbei am Dorfbrunnen, in Richtung der Mariengrotte abgebiegen. Nachdem der Ortsausgang nach 250 m erreicht ist, passieren wir die Mariengrotte zu unserer rechten Seite. Bis hierhin lag die Steigung meistens im Bereich von 3–5 %. Dies bleibt auch für die nächsten 500 m so, bis das erste Steilstück erreicht wird. Dieses ist rund 500 m lang, und die Durchschnittssteigung liegt nun zwischen 9–10 % und maximal 13 %. Der Birkenhof wird auf der Linken passiert. Der Radler erreicht eine Kreuzung, welche auf einer Hochebene liegt. Im Gegensatz zur Nordanfahrt ist diese Anfahrt kaum von dichter Bewaldung umgeben. Wir biegen rechts ab und haben den Füsselberg schon im Blick. Sind hier die ersten 400 m zunächst leicht abschüssig, nimmt auf den darauf folgenden 600 m die Steigung wieder etwas zu. Der danach folgende Abschnitt weist einen deutlich unregelmäßigeren Steigungsverlauf auf. Die Durchschnittssteigung liegt bei 7 %, maximal erreicht man jedoch kurzzeitig auch 10–12 %. Nach insgesamt 3,2 km und 165 Hm ist die Passhöhe erreicht.
Hier muss man rechts zum Füsselberg abbiegen. Der weitere Verlauf ist wie der der Nordanfahrt.
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