Heiligenstock (550 m)

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Heiligenstock (550 m)

Harz, Niedersachsen.
Treffen der beiden Aufstiegsvarianten.
Heiligenstock beschreibt die Südanfahrt aus Osterode in den Oberharz nach Clausthal-Zellerfeld. Auf ca. 510 m stand das Wegehaus zum Heiligenstock. Erbaut wurde es 1845, und bis 1869 mussten hier die Straßenbenutzer das Wegegeld entrichten. Bis 1957 war in dem Haus eine Gastwirtschaft mit einem angschlossenen kleinen Kaffeegarten. Leider wurden die Gebäude beim Bau der Bundesstraße 1968 abgerissen. Die Kreisgrenze Osterode/Goslar liegt auf 550 m Höhe und dient als Bergwertung.
Für die Beschreibung danken wir Shaft Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Auffahrt über Lerbach6,7 km276 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Auffahrt über die B 2414,3 km274 HmSchön: 1 SterneHart: 3 Sterne

Auffahrt über Lerbach  6,7 km / 276 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Bei dieser Variante werden mit durchschnittlich 4 % Steigung auf 6,7 km Länge 276 Höhenmeter überwunden. Die Anfahrt erfolgt über Osterode-Freiheit und ist im Zentrum Osterode mit Fahrradwegweisern in den Oberharz ausgeschildert. Der Butterbergtunnel der B241 ist für Radfahrer gesperrt und muss daher umfahren werden. Nach der mit 2 % ansteigenden Durchfahrt auf der Hauptstraße durch Freiheit trifft diese wieder auf die B241. Nach 200 m kommt der Abzweig nach Lerbach. Ab hier wird die Zeit genommen.
Auf den ersten 700 m steigt die Straße mit dem Lerbach nur ganz sanft mit 2 % bis zum Beginn des gleichnamigen alten Eisenhüttenortes an. Nach Passage der Fabrikgebäude gibt es schon mal einen kurzen Vorgeschmack auf das kommende. Für rund 200 m erreicht die Steigung 5 %, flacht aber schnell wieder ab. Die nächsten 2 km gehen durch den lang gestreckten im engen Lerbachtal liegenden Ort gemächlich mit durchschnittlich 3 % bergan, so dass man immer wieder Blicke auf die Hinweistafeln (Dennert Tannen) zur Geschichte der alten Gebäude und ehemaligen Stollen werfen kann.
Nach Durchfahrt durch den Hexenzipfel steigt mit einer engen Kehre gleich nach dem Ortsausgang die Straße deutlich an. Ab hier schlängelt sich die Straße für zwei Kilometer am Berg entlang mit durchschnittlich 6 % Steigung zum Heiligenstock hoch. Bis zum Pavillon mit schöner Aussicht in das Lerbachtal auf etwa halber Strecke werden durchaus auch öfter mal 9 % erreicht. Kurz nach Erreichen des 500-Höhenmeter-Schildes flacht die Strecke etwas ab und mündet in die B241, der in Richtung Clausthal-Zellerfeld weiter gefolgt wird. Etwas versteckt kann hier das Hinweisschild, das den Standort des alten Wegehauses zum Heiligenstock markiert, entdeckt werden.
Nun folgt noch der Anstieg mit 6 % durch die Doppelkurve. In der langgezogenen Linkskurve hat man einen schönen Blick zurück in das südniedersächsische Bergland und bei gutem Wetter bis zum Hohen Meißner. Wenige Meter hinter der anschließenden Rechtskurve ist die Kreisgrenze erreicht und damit auch die Bergwertung.
Anmerkung: Vorsicht bei der Befahrung in umgekehrter Richtung! Schlechte Wegstrecke, viele Schlaglöcher in der Abfahrt von Heiligenstock nach Lerbach. Sanierung ist geplant.
Für die Beschreibung danken wir Shaft Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.klettermaxl79 Mail an Absender0 h 15 m 43 s11.07.2010
2.Shaft Mail an Absender0 h 17 m 45 s11.07.2010
Teetrinker Mail an Absenderohne Zeit21.05.2009
sterni Mail an Absenderohne Zeit26.07.2011

Auffahrt über die B 241  4,3 km / 274 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 3 Sterne

Nur bedingt empfehlenswert ist diese Variante, da die Bundesstraße hier im Anstieg vierspurig ausgebaut ist. Eigentlich ist sie nur für Oberharzer, die ihre Zeit zu sehr im Flachland vertrödelt haben, oder halt für diejenigen, die das Motto dieses Portals allzu wörtlich nehmen: „Quäl Dich!”. Hier werden auf 4,3 Kilometer 274 Höhenmeter erklettert.
Die Strecke lässt sich in vier Abschnitte unterteilen. Gleich zu Beginn der Zeitmessung am Abzweig nach Lerbach steigt die Straße für 730 m bis zum oberen Abzweig Freiheit/Restaurant Zur alten Harzstraße mit 7 % an. Für die folgenden 900 m geht es auf schmalen Bergrücken zwischen Bremke- und Lerbachtal fast eben mit nur 1,5 % weiter. Man sollte noch mal einen kräftigen Schluck aus dem Bidon nehmen, denn noch vor der Rechtskurve unterhalb der Häuser des Lerbacher Oberdorfs nimmt die Steigung wieder mächtig zu. Auf den nächsten 2000 m liegt sie im Durchschnitt bei 9 %, und immer wieder zeigt der Höhenmesser zweistellige Steigungsprozente an – Quäl Dich!
Kurz nach Passage der 500 m-Marke auf Höhe des alten Wegehauses zum Heiligenstock trifft die landschaftlich reizvollere Strecke durch Lerbach auf die B241. Nun geht es noch auf 570 m Höhe mit 6 % durch die Doppelkurve, ehe die Kreisgrenze und damit die Bergwertung erreicht ist.
Für die Beschreibung danken wir Shaft Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.klettermaxl79 Mail an Absender0 h 14 m 05 s15.05.2012