Hinterwald (Taunus) (421 m)
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Hinterwald (Taunus) (421 m)
Taunus, Oberes Mittelrheintal, Rheinland-Pfalz.Jetzt wissen wir auch endlich, wo die Hinterwäldler herkommen...
Nun ja, die Einwohner von Hinterwald, einem eher verschlafen wirkenden Dorf im nördlichen Taunus oberhalb des Rheintals, werden Kalauer dieser Art sicherlich gewohnt sein. Auch wenn das Dorf, ein Ortsteil des im Rheintal gelegenen Braubach, wohl nichts besonderes zu bieten hat, bildet die Kreuzung oberhalb des Ortes gemeinsam mit dem Forsthaus Lahnstein, dem Speierskopf und Dachsenhausen einen Pässevierklang auf recht engem Raum. Mit Höhenunterschieden von ca. 300 Hm pro Auffahrt ist das ein doch ziemlich ordentliches Revier, drei der vier Hochpunkte sind auch von Braubach direkt zu erreichen.
In landschaftlicher Hinsicht kann die einzige Auffahrt zur Kreuzung Hinterwald von Braubach aus allerdings nicht wirklich punkten – dichter Wald verhindert mögliche schöne Ausblicke. Rampen im Schlussteil mit bis zu 13 % Steigung machen die Auffahrt jedoch sportlich interessant und führen den Bezwinger in die schöne Hügellandschaft des nördlichen Taunus.
Für die Beschreibung danken wir majortom 

Liste der Auffahrten
| Westanfahrt von Braubach | 7,6 km | 347 Hm | ![]() | ![]() |
Westanfahrt von Braubach 7,6 km / 347 Hm

Unsere Auffahrt beginnt in Braubach, etwa zehn Kilometer südlich von Koblenz im oberen Mittelrheintal gelegen. Hier befindet sich mit der Marksburg im übrigen auch die einzige unzerstörte Höhenburg in dieser an Burgen wahrhaftig nicht armen Gegend. Die Burg bekommen wir jedoch auf der Auffahrt kaum zu Gesicht, und so nehmen wir aus der Ortsmitte von Braubauch zunächst die Brunnenstraße in westlicher Richtung, die nach 500 m in die Emser Straße übergeht. An dieser Kreuzung zweigt rechts die Nordwestauffahrt nach Dachsenhausen ab.Nach weiteren 700 m folgen wir dann rechts der K70 in Richtung Hinterwald. Geradeaus würden wir auf der Südwestanfahrt zum Forsthaus Lahnstein kommen. Nun können wir eigentlich nichts mehr falsch machen.
Die Straße ist auf den folgenden ca. 5,5 km bis Hinterwald eher unspektakulär. Sie ist zwar breit ausgebaut, mit viel Verkehr ist allerdings nicht zu rechnen, so dass man als Radler auch seine Ruhe hat. Neben uns plätschert ein Bach, doch sonst bekommt man außer dichtem Wald nicht viel zu sehen. Bei zunächst noch mäßiger Steigung von maximal ca. 8 % gewinnen wir also beständig an Höhe. Ein Rollerberg par excellence, mag man denken, doch langsam aber sicher zieht die Steigung mehr und mehr an, und so wird dann irgendwann um Kilometer 6 herum die Marke von 10 % überschritten.
Nach dieser Rampe verlassen wir dann den Wald, sehen das Dorf Hinterwald direkt vor uns und die Steigung flacht deutlich ab. Man sollte jedoch noch nicht zu früh zum Schlusssprint ansetzen, denn das Dorf bei Kilometer 6,9 ist noch nicht das Ziel. Bis zum höchsten Punkt an der Kreuzung der K70 mit der L333 nach insgesamt 7,6 km muss nämlich noch eine letzte Rampe mit maximal 13 % überwunden werden.
Die Kreuzung liegt dann wieder unspektakulär im Wald. Links gelangen wir zum Forsthaus Lahnstein, während es geradeaus weiter nach Dachsenhausen geht.
Für die Beschreibung danken wir majortom 






