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Hohfluh (1051 m)

Auffahrten

Von einheimischer – Der Start befindet sich in Meiringen beim Bahnhof. Von dort fährt man in Richtung Kirche. Direkt vor dieser, hinter dem Hotel Alpbach, geht es links ab. Nach wenigen Metern beginnt gleich die Steigung, und kaum muss man den kleinen Gang auflegen, beginnt auch noch die Naturstraße. Die ersten paar hundert Meter sind schon ziemlich steil. Aber zum Glück ist man da im Wald, so ist er auch im Sommer noch angenehm zu fahren. Obwohl die ersten ca. 2 km des Aufstieges auf Naturstraße gefahren wird, sollte es auch mit dem Rennrad problemlos zu meistern sein. Das einzig mühsame sind die (natürlichen) Abflussrinnen, die alle paar hundert Meter quer über die Straße gegraben wurden.

Nach ca. 700 m ist die erste steile Rampe überstanden, und gleichzeitig mit der Steigung lichtet sich auch der Wald ein wenig. Nach etwas mehr als einem Kilometer folgt eine Kehre. Diese bringt etwas Abwechslung ins Spiel, denn kurz darauf erscheint schon die zweite. Danach wird die Straße, immer noch eine Schotterstraße, wieder etwas steiler, und auch der Wald ist wieder dichter. Nun wird die Straße auch zunehmend attraktiver und führt mehrere Male unmittelbar an spektakulären Felswänden vorbei. Nicht selten kann man an der einen oder anderen Fluh sogar Sportkletterer beobachten.

Nach ein paar leichten Kurven verlassen wir den Wald. Weniger Meter nach der Waldausfahrt endet in einer Linkskurve auch der schottrige Belag. Unmittelbar nach deren Ende führt die nun asphaltierte Straße über eine Brücke. Nach mehreren Befahrungen hat der Autor festgestellt, dass diese Brücke genau die Mitte des Aufstieges darstellt. Die Straße ist nun gut befahrbar. Auf dem ersten halben Kilometer asphaltierter Fahrbahn ist der Belag sogar sensationell. Wenige Meter hinter der Brücke folgt die dritte und letzte Kehre. Nach dieser Kehre folgt eine weitere steile, diesmal jedoch kurze Rampe. Kurz nach einem schönen Bauernhaus, welches sich auf der linken Seite befindet, flacht diese nämlich schon wieder ab.

Nun führt die Straße auf einen offenen Kessel mit Weidland zu. Wichtig: Beim Wegweiser rechts abbiegen und die Brücke überqueren. Die Straße geradeaus sieht unten zwar auch schön aus, ist jedoch der Wanderweg und oben mit dem Fahrrad nicht befahrbar. Nach der Bachüberquerung ändert sich der Asphalt wieder. Nun ist der Belag rauh und grob, aber immerhin asphaltiert.
Wer bis dahin ins Schwitzen gekommen ist, wird froh sein, dass es kurz nach dem Linksbogen einige Meter im Wald zu fahren gilt. Dieses kurze Stück dient zur Abkühlung, obwohl es wieder steiler wird. Weit oben am Berg ist jetzt übrigens die Kur-Klinik gut zu sehen. Diese dient gut zur Orientierung, denn das Ziel liegt einige hundert Meter weiter links auf gleicher Höhe.

Die nun durch offenes Gelände laufende Straße vollzieht einen weiteren Linksbogen, ist nun der prallen Sonne ausgesetzt und wird nicht mehr flacher. Nach einer Abflussrinne, die kaum zu übersehen ist, wird es sogar richtig streng, denn die Steilheit nimmt hier noch zu, so dass man die ganz kleinen Gänge auch noch braucht. Nach ein paar abwechslungsreiche Kurven und einer weiteren Bachüberquerung sind nun die ersten Häuser vom Dorf Hasliberg-Hohfluh auch schon erreicht. Wir folgen jetzt einfach der Straße entlang, am Schulhaus vorbei, bis zur Hauptstraße. Nun dient die unübersehbare Baumgruppe als Motivation, dass es gleich geschafft ist. Das eigentliche Ziel, die Bushaltestelle an der Hauptstraße, ist erst etwa hundert Meter vor deren Erreichen zu sehen.

Obwohl der untere Teil der Auffahrt auf Naturstraße zu fahren ist, ist die Hohfluh sicher eine gute Alternative zum wenig beliebten Brünigpass, vor allem für all diejenigen, die nicht mit dem Renner unterwegs sind. Von der Bushaltestelle folgt man am besten der Hauptstraße ca. 5 km nach Westen (leicht runter) auf den Brünigpass und begibt sich dann auf deren rasante Abfahrt nach Meiringen, Brienz oder Giswil.

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Schnellste Zeit
00:26:41 | 30.06.2017
Steinboc
Mittlere Zeit
00:29:30 | 27.05.2018
Cinz
Dolce Vita
00:34:00 | 24.06.2013
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