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Kembacher Höhe (349 m)

bis zur Anhöhe ist es nicht mehr weit

Auffahrten

Von tobsi – Die härteste und kürzeste Variante startet am Ende des Ortes Kembach im Tal des gleichnamigen Baches in Richtung Neubrunn fahrend. Gleich nach dem Abbiegen kämpft man sich entlang einiger Häuser den Hang nach oben, bevor ein Schild kurz nach dem Ort Ungemach anzeigt. Die angeschriebenen 12 % werden im folgenden kaum unterschritten. Einziger Trost beim Betrachten der steilen Hänge neben der Straße ist, dass der Hang zur Senkung der Steigung schon etwas abgetragen wurde. Dem schenkelschwachen Radler wird es nur recht sein. Nachdem die Abhänge immer niedriger werden, hat man im noch folgenden Abschnitt die letzten Meter und das Ziel immer vor sich. Dank der sinkenden Steigung und der baumfreien Höhe kann man nun den wunderbaren Blick zurück und auf die Umgebung genießen.

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00:06:26 | 31.05.2014
TL
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Von Velocipedicus – Am Ortsrand von Urphar biegt man aus dem Maintal in die Dietenhaner Straße ab. Unmittelbar darauf ist der Startpunkt, der zugleich auch jenen zum Urpharer Berg darstellt. Die ersten paar hundert Meter, die aus dem Ort hinaus ins untere Kembachtal führen, lassen kaum eine Steigung erkennen. Erst mit der Abzweigung nach rechts nach rund 1000 m beginnt der eigentliche Anstieg, der aber sehr gleichmäßig mit durchschnittlich 5 bis 6 % den Hang hinaufführt.
Anfangs zeigt sich noch ein abwechslungsreiches Landschaftsbild: zuerst für 500 m ein Waldstück, auf das kurz darauf linkerhand eine riesige Obstplantage folgt. Deren Ende läutet die zweite Hälfte der Auffahrt ein. Meist geht es an Äckern, teils von Wäldern unterbrochen, entlang. Die gut ausgebaute Straße gereicht uns Velofahrern gegenüber dem motorisierten Verkehr nicht gerade zum Vorteil. Die Windkraftanlagen lugen bereits hinter den Bäumen hervor, ein untrügliches Zeichen für ein baldiges Erreichen des Hochpunktes. An diesem, einer Kreuzung, genießen wir die herrlichen Blicke über die Umgebung.

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Von tobsi – Das Taubertal ist für seine steilen Auffahrten bekannt, was sich auch hier bestätigt. Von der Durchfahrtsstraße im Taubertal führt inmitten des Ortes die Straße in Richtung Kembacher Höhe. Mit jedem Meter muss der Radler nun mit einer höheren Steigung kämpfen, denn die Straße zieht sich geradlinig in ein kleines, bewaldetes Tal hinein, mit dessen Ende bzw. der Herausfahrt aus dem Wald die Steigung deutlich abnimmt. Entlang eines Waldes zieht sich die Straße nun kaum ansteigend auf eine erste Kreuzung zu. Hier angekommen geht es auf einem unbewaldeten Stück nach links, um kurz vor der Kembacher Höhe in einen kleinen Wald einzutauchen. Hier erreicht man auch nach 4 km den höchsten Punkt dieser Auffahrt. Es folgen nur noch 300 m leicht abfallend zur Kreuzung der Kembacher Höhe.

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Von Velocipedicus – Die wohl unbekannteste und ruhigste Variante zur Kembacher Höhe ist die aus dem Taubertal von Gamburg, einem Örtchen mit einer imposanten Burg aus dem 12. Jahrhundert, die die ältesten erhaltenen weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen beherbergt. Diese Route ist nicht allgemein ausgeschildert und daher sehr verkehrsarm.
Hinter dem Bahnhof biegen wir in die Anton-Hofmann-Allee mit dem Hauptsitz eines international tätigen Natursteinunternehmens ab. Nach der gepflegten Allee überqueren wir hinter dem Bahnhof das Werksgleis, im Anschluss beginnt in einer Rechtskurve mit der Einfahrt in den Höhefelder Weg der eigentliche Anstieg.
Wir sind von Wald umgeben, der aber nicht so dicht wäre, als dass wir keinen Blick ins schöne Taubertal erhaschen könnten. Wir gewinnen auf diesem schmalen und verkehrsruhigen Weg rasch an Höhe. Nach 1000 m können wir für ein paar hundert meter sogar baumfrei ins Tal und zur gegenüberliegenden Burg schauen. „Jauchzet frohlocket“ lautet das Motto auf dieser Auffahrt. Großzügig sehen wir über die an manchen Stellen löchrige Straße hinweg.
Unvermittelt taucht nach 2,4 km das Örtchen Höhefeld auf, das wir für 550 m durchfahren, bis wir bei der Dorflinde/Volksbank an eine Kreuzung kommen, an der wir geradeaus weiterfahren. Das Dorf weiter durchquerend, geht es nach 3,2 km am Friedhof vorbei zum Ort hinaus.
150 m später biegen wir nicht ab, sondern folgen erst weitere 100 m später dem Abzweig nach links. Hier weist uns an der Abzweigung ein alter Sandstein mit der Aufschrift Kembach den Weg. An Äckern entlang und von herrlich alten Apfelbäumen gesäumt geht es gemächlich bergan, bis wir am Waldrand bei Kilometer 4,3 die Maximalhöhe von etwa 362 m erreichen. Die letzten 1000 m rollen wir dann, etwas Höhe verlierend, wieder an Fluren entlang, die vielen Windräder zählend, zur Kembacher Höhe, von wo aus wir die herrliche Rundumsicht bewundern können.

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Von Velocipedicus – Im Taubertal liegt zehn Kilometer von der Taubermündung in Wertheim entfernt die bekannte ehemalige Zisterzienserabtei Bronnbach. Direkt neben dem Ex-Kloster beginnt eine weitere sehr schöne Variante.
Gleich zu Beginn müssen ein paar steile Meter hinter dem Kloster entlang des Josefbergs durchgedrückt werden. Die Steigung beruhigt sich aber relativ schnell wieder und wir bewegen uns in schöner freier Landschaft, mit Weinbergen in der Ferne, auf den Schafhof zu. Die ungleichmäßigen Steigungen zeigen sich im Anschluss, es geht nämlich in einer Welle zum nächsten Hof, dem Mittelhof (Km 2), und die Straße wird etwas schmaler.
Linker Hand Weinberge, rechts Äcker, so geht es in den folgenden, wieder etwas steileren Kilometer. Dieser wird wieder von einem flacheren Stück abgelöst, an dessen Ende eine Reihe von Gutshöfen verstreut liegen. Die Straße knickt nach rechts weg und nach wiederum welliger Fahrt tangieren wir nach 5,3 Kilometern das Dorf Höhefeld. Hier biegen wir zweimal hintereinander links ab und fahren final noch zwei Kilometer an Apfelbäumen, dann am Windpark vorbei zur Kembacher Höhe.
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