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Kögelegg (713 m)

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Auffahrten

Von Flugrad – Von den beschriebenen Wegen zum Kögelegg dürfte dieser der sportlichste sein, wobei die Sportlichkeit hauptsächlich schon auf dem ersten Kilometer abgearbeitet wird. Als Startpunkt nehmen wir den Abzweig von der L 321 am Ortsausgang von Wangen in Richtung Isny. Die Wegbeschilderung nach Gießen gilt uns dabei als Orientierung nur zur Überquerung der folgenden, Nepomuk-beschützten Argenbrücke. Wir fahren auch nach Passieren der Argenbrücke geradeaus weiter und streifen den Wangener Stadtteil Epplings. Watt und Windhäusern lautet nun unsere Beschilderung.
Unmittelbar nach Passieren des letzten Hauses rechts des Sträßchens zeigt dieses, dass es nicht spaßen will: Auf den folgenden 800 Metern bis zur Hälfte des kurzen Waldstücks bietet es uns ein Angebot zwischen 10 und 14 %. Dann flacht es ab, und nach einer Links-Rechts-Kurvenkombination und einem kleinen Wupper gibt es auch schon einen typischen Allgäuer Kitschblick: Wiese mit Baum vor Nagelfluhkette.
Wir passieren den Weiler Windhäusern (der seinen Namen nicht zu unrecht trägt) und verlieren wenige Höhenmeter bis zum folgenden Weiler Watt. Dort treffen wir auf ein Quersträßchen, dem wir nach links folgen. Eine kurze Zwischenabfahrt endet in einer rechtwinkligen Linkskurve, und unmittelbar danach, beim Ortsschild des Zwei-Höfe-Weilers Breiten, biegen wir nach rechts ab, der Beschilderung nach Laudorf und Zimmerberg folgend.

Zimmerberg ist unser vorläufiges Ziel, das wir nach 1,2 welligen oder besser rampigen Kilometern erreichen. Nicht vergessen: Dort, wo keine Bäume im Weg sind, Aussicht genießen. In Zimmerberg entdecken wir fast am Ende der Ansiedlung dann erst- und letztmalig einen Wegweiser zu unserem Ziel: Kögelegg. Diesem folgen wir nach links in ein weiteres dieser welligen Sträßchen und passieren 800 Meter weiter fast am Ende des letzten sanften Anstieges den Hof Kögelegg. Rechts über uns grüßt auf einem Weidehügel ein freistehender Baum. Das ist sozusagen der Gipfel.
Wir pedalieren noch 200 Meter weiter, um unmittelbar in der folgenden Rechtskurve den höchsten Punkt und damit die Passhöhe zu erreichen. Statt eines Schildes gibt es immerhin eine Bank und man kann den Blick schweifen lassen, vom Säntis über den Bodensee zur Waldburg und weiter Richtung Zeiler Rücken.
Unser Weg führt nun über den vor bzw. unter uns liegenden Weiler Weihers weiter nach Ratzenried. Wer aber noch mehr Panorama will, der folgt dem rechts abzweigenden Feldweg und steigt zu Fuß noch 17 Höhenmeter hinauf zum Gipfel mit dem schon erwähnten Baum und einem sehr schönen schmiedeeisernen Kreuz... und einer bei schönem Wetter beispiellosen Rundumsicht von der Adelegg über die Allgäuer und Bregenzerwalder Berge, den Säntis und weit ins Oberschwäbische hinein. Es lohnt sich!
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Von Flugrad – Die Südauffahrt bietet sich für alle an, die aus Richtung Isny/Eglofs durch die Allgäuer Lande hoppen. Start ist die Metropole des Gießbachtals, Gießen. Im gebäudelosen Ortszentrum zweigt von der sehr schmalen Hauptstraße des Tales nach Norden die Kreisstraße nach Ratzenried ab. Man staunt ein bisschen über die für hiesige Verhältnisse zunächst ungewohnt breite Straße, die uns da gleich deutlich und recht kurvenarm den offenen Hang hinaufführt. Befahren ist sie genauso spärlich, wahrscheinlich hatte irgendein Straßenbauamt mal zu viel Geld.
Aber keine Angst: Schon nach 500 Metern, mit Erreichen der malerisch am Hang gelegenen Höfe des Weilers Gerazreute, wird die Straße auf das hier übliche Maß zurechtgestutzt. Und in Gerazreute haben wir auch den mit 9 bis 12 % steilsten Abschnitt schon hinter uns gelassen.
Ab Gerazreute bleibt es zwar wellig-steil, aber nicht mehr zweistellig. Der nächste Hof, Brenner, war eine der früher so zahlreichen Emmentaler-Kleinkäsereien, die in den 1960er-Jahren vor den Großmolkereien kapitulierten. Hier zweigt nach rechts ein sehr schönes Sträßchen ab, das am Hang des Siggener Höhenzuges entlang über Alleschwende wieder nach Albris und damit zur Gießbachtalstraße führt.
Wir bleiben aber noch für 500 Meter auf der Hauptstraße. Kurz vor Erreichen des Kulminationspunktes, bei einem Wegkreuz, zweigt nach links in Richtung Zimmerberg ein kleines Sträßchen ab. Im Sommer sind die nun hinter uns liegenden ersten zwei Kilometer aufgrund der prallen, ungeschützten Lage nicht unbedingt ein Vergnügen. Außerdem sollte man hier eigentlich immer mit Rückspiegel unterwegs sein, das spart den Blick zurück, denn mit jedem erklommenen Höhenmeter wird das Panorama in unserem Rücken atemberaubender.
Doch nun, auf unserem neuen Verbindungssträßchen, wird es entspannter. Hinter der folgenden Kuppe erreichen wir Zimmerberg und treffen am Ortseingang auf den Wegweiser nach Kögelegg und die Südwestauffahrt von Wangen/Epplings her. Die letzten 800 Meter führen nun beide Auffahrten vereint zum Kögelegg.
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Von Flugrad – Diese Variante bietet sich für von Norden kommende Pedaleure an, und für solche, die sich auf dem Anstieg nicht immer umblicken wollen, um Säntis oder Nagelfluh zu bestaunen. Als Startort wählen wir den zwei Kilometer nordwestlich von Wangen gelegenen größeren Weiler Oflings, brutal durchschnitten von der überbreit ausgebauten ehemaligen B 18. Auf der Westseite der B 18 (heute L 320) findet sich mit dem Gasthof Rössle eine gute Einkehrmöglichkeit, auf der Ostseite erhebt sich der vorbildlich restaurierte und bewohnte Wohnturm der Burg Oflings, der von innen leider nicht besichtigt werden kann.
Wir fahren auf dem östlich der L 320 verlaufenden Radweg am Wohnturm vorbei in Richtung Leutkirch aus dem Ort hinaus. Nur wenige Meter weiter zweigt schräg rechts ein kleines Sträßchen ab. Diesem folgen wir über Köhlberg hinauf nach Zurwies. Das Sträßchen schlängelt sich auf den folgenden 1,5 Kilometern in weiten Kehren durch Weidelandschaft an großen Hofanlagen vorbei. Dabei gibt es im Weiler Köhlberg noch die Reste eines historischen Windrades (zur Wasserförderung) zu entdecken.
Kurz vor Zurwies trifft es auf die von Deuchelried heraufkommende Straße. Zurwies liegt markant auf einem Höhenrücken, als Kreuzung und ehemalige Emmentaler-Käserei, die allerdings 1990 eine Wiederauferstehung feiern konnte, diesmal als Bio-(Weich)Käserei. Die ersten zwei Kilometer und 80 Höhenmeter sind geschafft.
Direkt am Käsereiladen biegen wir rechts in Richtung Bimisdorf-Laudorf ab. Wir passieren die inzwischen stark vergrößerten Käsereigebäude. Danach lohnt ein kurzer Stopp, um die sensationelle Aussicht zu genießen, quasi als Vorgeschmack auf das Kögelegg.
Nach einer kurzen Zwischenabfahrt geht es ab Bimisdorf über Laudorf in weiten Kurven und immer mit Ausblick Richtung Säntis-Appenzell wieder sanft bergauf. Zwei Kilometer hinter Zurwies streifen wir den Hof Breiten, kurz darauf, am Waldrand, müssen wir spitzwinklig in Richtung Zimmerberg abbiegen. Ab hier verläuft unsere Auffahrt für die letzten 1,6 Kilometern zusammen mit derjenigen von Wangen/Epplings.
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