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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Loiblpass (1367 m) Ljubeljsko sedlo

Blick vom Nordanstieg zum Loiblpass ins Tal hinunter.

Auffahrten

Von roger2 – Von Norden kommend überquert die B91 den Ferlacher Stausee. Die Auffahrt beginnt am zweiten Kreisverkehr und folgt weiter der B91. Die Strecke verläuft größtenteils im Wald ohne Ausblicke und hat eine sehr ungleichmäßige Steigung. Zuerst geht es recht flach, am Ortsbeginn von Unterloibl zieht die Steigung auf 8 % an.
Am Restaurant MAK (3,0 km, 550 Hm) ist es flach, und es kommt eine kurze Abfahrt – die völlig unvermittelt in eine Steigung von 8 bis 10 % übergeht. Auf der Straße sind alle 200 m Entfernungsmarken aufgemalt.
An der Marke 19,2 km (5,3 km ab Start) folgt eine etwa 200 m lange Rampe mit 14 % Steigung. Dann wird es wieder flach, es gibt sogar eine kleine Abfahrt um 6 Höhenmeter, bevor mit einer kleinen Steigung zunächst der kleine Loiblpass erreicht wird. Oben gibt es keinen weiten Ausblick, dafür einen tiefen Blick hinunter in die vor einem liegenden Schlucht.

Vom kleinen Loiblpass herunterkommend erreichen wir bei Kilometermarke 22,0 den Tiefpunkt (682 m) an der Brücke über den Loiblbach. Nach einem kurzen steileren Stück am Gasthaus Deutscher Peter vorbei folgt die Straße dem Bach, der kristallklares Wasser führt, aufwärts mit einer Steigung von 1 bis 3 %.
Bei Kilometermarke 25,6 wird das Tal deutlich enger, und man sieht die nun kommende terrassierte Doppelkehre mit 12 bis 15 % Steigung. In der zweiten Kehre flacht die Steigung kurz auf 7 % ab, so dass wir den schönen Ausblick genießen können. Dann kämpfen wir uns mit zweistelligen Prozentzahlen hoch zum Tunneleingang auf 1068 m Höhe bei Kilometermarke 27,4.

Dreihundert Höhenmeter bei einer durchschnittlichen Steigung von 12,3 % und einige Erlebnisse mehr bietet der alte Pass, der für Autos gesperrt und für Rennräder nur bedingt befahrbar ist. Es gibt zwar noch ein paar kurze asphaltierte Stecken, aber in den letzten Jahrzehnten scheinen Reparaturarbeiten nur noch mit Schotter ausgeführt zu werden. Der Straßenzustand ist vergleichbar mit Südanfahrt zu Kunkelspass oder Südwestauffahrt zum Rossberg – und eine Stufe besser als Cormet d’Arèches.
Der Autor ist die Strecke auf und ab mit einem Crossrenner mit 32er Reifen gefahren. Größte Herausforderung ist das durchdrehende Hinterrad bei 16 % Steigung auf losem Untergrund. Und damit fängt es gleich an: Bis zur Kilometermarke 26,8 auf 1000 m Seehöhe folgt man der asphaltierten Straße zum Tunnel, dann geht es in einer Rechtskurve geradeaus ab und mit einer 200 m langen 16 % Rampe auf Schotter den Hang hinauf.
Nach einer weiten Linkskehre wird es flacher und asphaltiert. Kurz darauf erreichen wir Kehre 2, dann folgt ein etwa 600 m langes gerades Stück dem Hang entlang bis Kehre 3 mit Bildstöckel.
Nach der Rechtskehre 4 folgt das längste gerade Stück, bevor wir uns mit kurz aufeinander folgenden Kehren 5 bis 11 bei Steigungen von 11 bis 16 % nach oben schrauben. Jetzt ist das Härteste vorbei, mit nachlassender Steigung erreichen wir die Passhöhe mit bewirtschafteter Hütte und schönem Ausblick. Da man meist den kleinen Loiblpass mit befahren hat, hat man nun gut 1000 Höhenmeter hinter sich.
Laut Aussagen von Einheimischen bietet der Südanstieg die gleichen Herausforderungen wie die Nordauffahrt.

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Schnellste Zeit
00:25:00 | 06.09.2017
CinglesVentoux
Mittlere Zeit
00:39:16 | 11.07.2015
at_andreas
Dolce Vita
00:49:07 | 11.08.2012
Burki
Von Droopy – Um es direkt vorwegzunehmen: Der Loiblpass sollte auf dieser Seite nur als Abfahrt genutzt werden. Dafür gibt es triviale Gründe. Erstens führt bis zum Scheiteltunnel nur eine sehr breite, schnellstraßenähnliche Trasse nach oben, die sich zu allem Verdruss auch kaum schöne Kurven oder Serpentinen gönnt. Zweitens ist der Scheiteltunnel in dieser Fahrtrichtung leicht ansteigend. Obwohl gut beleuchtet, hinterlässt er mit fast zwei Kilometern Länge dann eben doch ein beklemmendes Gefühl als Verkehrshindernis unterwegs zu sein, während man aus Richtung Kärnten bereits hinuntersausen kann. Dazu kommt, dass der Loibl oft als beliebte Ausweichstrecke für Urlauber genutzt wird, wenn in der Saison lange Wartezeiten am Karawankentunnel gemeldet sind.

Ein Tipp noch für die Koschuta-Umrundung für denjenigen, der den Loibl von der richtigen, also der Kärtner Seite befährt. Direkt die Ausfahrt Bistrica pri Tržiču in Höhe der Tankstelle nehmen, rechts unter der Straße hindurch und dann Richtung Golnik orientieren. Durch feinste slowenische Dörfer über Gorice, Trstenik, Basej und Zgornja Bela wunderbar kupiert bis Preddvor.
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