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Monti di Ronco (1220 m)

Es geht voran.

Auffahrten

Von AP – Wie schon oben in der Beschreibung angedeutet, beginnen wir die Auffahrt in Porto Ronco am Ufer des Lago Maggiore und fahren auf einer steil ansteigenden Straße durch ein Wohngebiet für begüterte Mitbürger in Richtung Ronco sopra Ascona. Eventuelle Adrenalinschübe wegen aufkommenden Neidgefühls kann man bei 12-prozentiger Steigung wunderbar abbauen. Drei Serpentinen später lässt die Steigung wieder etwas nach. Vor uns sehen wir einen Kirchturm, der wohl darauf hindeutet, dass wir schon in Ronco sopra Ascona angekommen sind. Auf dem zweiten Kilometer fahren wir an der Kirche vorbei und weiter in Richtung Norden oberhalb des Sees entlang. Langsam werden die Lücken zwischen den Häusern größer. Es folgt ein Flachstück inklusive kurzem Gefälle, auf dem wir nicht zu forsch voranpreschen sollten, denn nach 3,5 km biegt auf ungefähr 400 m Höhe der Weg nach Monti di Ronco steil nach links ab; aus der Richtung, aus der wir kommen, ist der Abzweig schlecht zu sehen.
Erneut fahren wir über steile Serpentinen in einem Wohngebiet nach oben. Dieser Teil der Auffahrt ist schwer zu fahren, die Rampen dürften hin und wieder auch mal mit deutlich über 15 % ansteigen. Je höher wir kommen, desto bewaldeter wird es, bis wir schließlich vollständig im Wald unterwegs sind und den Lago Maggiore nur noch hin und wieder sehen. Etwa bei Kilometer 7 führt die Straße enorm steil an einem Haus vorbei; das ist dann aber schon das Ende des schwierigen Stücks, dahinter flacht die Straße auf einen Steigungsschnitt von 8–10 % ab. Immer noch anspruchsvoll, aber bei weitem einfacher als die drei vorherigen Kilometer.
Schließlich öffnet sich der Wald wieder und wir passieren eine urige Osteria namens La Ginestra. Links von uns sehen wir ein Dorf, was aber nicht Monti di Ronco ist, sondern Porera heißt, und das wir während unserer Auffahrt nicht erreichen, da die Straße oberhalb des Dorfs nun in Richtung Süden verläuft.
Auf den letzten zwei Kilometern verdient sich diese Auffahrt ihre 4 Schönheitssterne. Mal ist es ein wenig bewaldet, mal offener mit tollen Blicken nach Süden über den See hinweg. Am Ende ist es auch nicht mehr allzu steil, so dass wir mit leisem Bedauern vor einem Tor auf fast 1100 m Höhe vom Rad steigen müssen.

Als unser Autor im August 2008 vor diesem Tor schnaufend von seinem Aluminiumesel rutschte, war er der Meinung, dass die Straße dort zu einem Privatweg werden würde und nur noch ein paar Meter weiter zu einem Haus hochführe. Mittlerweile wissen wir, das man tatsächlich das Hindernis überwinden und noch über einen Kilometer höher fahren kann, bis die Straße dann auf einer Höhe von über 1200 m endgültig endet.


Und es geht noch weiter höher. Ein allseits bekannter Tessin-Veloenthusiast Mail an Absender teilt folgendes mit:
Verlängerung auf Schotter zum Corona dei Pinci (1,5 km, 75 Hm)
Der Corona dei Pinci (1294 m Höhe) ist ein beliebter Wanderberg mit prächtiger Aussicht steil hinunter auf Ascona und Locarno und Fernblick auf die Magadino-Ebene und die umliegenden Berge. Die schöne Wegführung und die schönen Ausblicke rechtfertigen diese kleine Ergänzung zum Monti di Ronco..Seit 2010 gibt es von dem Endpunkt Monti di Ronco bei der roten Bank eine breite Forststraße bis fast zum Gipfel des Corona dei Pinci mit einem festen, mit dem Rennvelo gut befahrbarem Schotter. Man quert zuerst den steilen Hang nach links und anschließend nach rechts. Dann geht es leicht abwärts, um dann wieder aufwärts das Ziel zu erreichen.

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Schnellste Zeit
00:59:00 | 06.11.2008
silvangaertner
Mittlere Zeit
01:09:40 | 18.05.2009
TicinoBergler46
Dolce Vita
01:30:00 | 16.08.2008
wolfgang_k

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