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Portela de Leonte (865 m) Portela do Homem

Südanfahrt: Es fehlt nicht mehr viel bis oben.

Auffahrten

Von AP – Auf der hier beschriebenden Strecke durchfährt man das Tal des Rio Gerês – im oberen Teil eher eine Schlucht – von der Albufeira da Caniçada bis zur Passhöhe. Der Beginn der Steigung liegt zwischen Admeus und Vilar de Veiga am tiefsten Punkt der Straße am östlichen Seeufer entlang.
Der erste Teil der Anfahrt vom Stausee bis nach Caldas do Gerês bietet eine geringe Steigung in einer Landschaft, die typisch ist für den Minho, den äußersten Nordwesten Portugals. Die Ansiedlungen sind zerfasert und gehen ineinander über, Gruppen von Gebäuden wechseln sich ab mit kleinen Wäldern und kleinen Weinbergen. Jeder unbebaute Flecken ist beinahe dschungelartig zugewachsen, was ein Zeichen für ein sehr mildes und relativ feuchtes Klima ist. Allerdings haben gerade an den Berghängen im Westen die Brände von 2010 deutliche Spuren hinterlassen.
Während man munter voran pedaliert, sieht man von einigen Stellen der Auffahrt aus die Albufeira immer tiefer unter sich. Nach vier Kilometern erreicht man Caldas do Gerês, das sozusagen der Kern der Ortschaft Vila do Gerês ist. Die Einwohner scheinen dort mehr oder weniger gut vom Nationalpark-Tourismus und den Kurgästen leben zu können. Der Ort ist ziemlich belebt, aber an manchen Hotels blättern die Fassaden und in den Zimmern weben Spinnen ihre Netze. Ziemlich flach geht es an Bars, kleinen Geschäften und Kuranlagen vorbei, bevor hinter den Thermen die Straße kräftig ansteigt.
Dieses erste Steilstück führt zuerst durch ein Waldstück und dann durch Vidoeiro, das ebenfalls zur Ortschaft Vila do Gerês gehört, aber ein ganzes Stück kleiner als Caldas do Gerês ist. Hinter Vidoeiro zieht die Straße über Serpentinen im Wald an einem großen Picknickplatz vorbei. Für etwa zweihundert Meter verwandelt sich der Asphalt in Pflastersteine, was in Portugal immer mal wieder vorkommt, meistens dann, wenn die Straße stärker als gewöhnlich ansteigt. In diesem Pflasterstück biegt nach rechts eine asphaltierte Straße ab, die zu einem über 800 m hohen Aussichtspunkt oberhalb von Vila do Gerês führt, dem Miradouro da Pedra Bela. Von diesem hübschen Felsen aus überblickt man das Tal des Rio Gerês und die Albufeira da Caniçada.
Nach der holprigen Passage verläuft die Straße bei etwas nachlassender Steigung immer am östlichen Rand der Schlucht entlang auf die Passhöhe zu. Dieser obere Teil der Schlucht ist bewaldet, wenn auch der Wald nicht ganz so üppig ist wie die Mata da Albergaria hinter der Passhöhe. Zwischen Vidoeiro und der Portela liegen noch ein Weiler, dessen Name möglicherweise Preguiça ist, und eine Art Forsthaus (die Casa da Preguiça), von dem aus man eine weite Sicht hinunter auf die Albufeira hat. Die offenen Stellen im Wald erlauben immer wieder Blicke auf die kahlen, schroffen Kuppen der Serra do Gerês. In Abständen lockern Grüppchen von jeweils drei Serpentinen die Streckenführung auf. Beim Strampeln sollte niemand in Wassernot geraten, weil ständig Quellen am Wegrand ausgeschildert sind. Insgesamt also eine äußerst reizvolle Auffahrt, die leider allzuschnell ihr Ende findet.

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