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Selvino (947 m)

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Auffahrten

Von potifa – Die Südauffahrt ist sicherlich die wichtigste und schönste Auffahrt. Der Schönheit zuträglich ist der an dieser Stelle weite Blick über das Valle Seriana. Diesen hat man von vielen Stellen der Auffahrt. Die Bedeutung ergibt sich aus den vielen regelmäßigen Serpentinen im Stile großer Alpenklassiker sowie der Stellung im Profiradsport. Sie wird regelmäßig beim Gran Fondo Felice Gimondi genutzt, ist aber auch Teil des Finals von Il Lombardia in den Jahren, wo dieses Rennen in Bergamo endet. Dort wird sie aber als Abfahrt genutzt.
Die Auffahrt startet in Nembro am Kreisverkehr am Ende der Via Roma (bzw. 200 m weiter unten an der Kreuzung mit der SP 35). Nach Nembro kommt man von Bergamo aus am besten über die Straße durch die Ortskerne; die SP 35 selbst überlasse ich lieber dem Autoverkehr. Von Norden würde ich Nembro aus dem gleichen Grund auf der östlichen Talstraße anfahren. Ach, und: In Nembro kann man auf der zentralen Piazza die Trinkflaschen auffüllen. Es gibt sonst keine Alternative auf dem Weg nach oben.
Nach Selvino hoch hält sich der Verkehr ohnehin in Grenzen. Die Straße scheint in ihrer Breite völlig überdimensioniert. Vermutlich ist sie für Laster, die dort hinauf müssen, ausgebaut. Auch die Steigung hält sich immer in Grenzen. Man kann das in einem Satz zusammenfassen: Nie sind es weniger als 4 % und niemals mehr als 8 %. Dieser Berg rollt flüssig und seicht. Er ist ideal für das Training im Frühling, eine entspannte Runde im Sommer oder dann, wenn im Herbst die Motivation für die steilen Anstiege allmählich nachlässt.
Noch im Ort gibt es die erste Serpentine und dann eine langgezogene Rechtskurve. Danach führt die Strecke ohne große Ausblicke zunächst auf der linken Talseite durch den Wald. Das ist gerade im Sommer attraktiv. Sobald man die erste Doppelserpentine erreicht, hat man das erste Drittel der Auffahrt (mit dem guten, aber im Vergleich schlechtesten Asphalt) schon hinter sich. Es gibt drei dieser Doppelserpentinen. Hier lohnen sich Foto- und Videoaufnahmen mit von Mitreisenden oder mit Selbstauslöser.
Nach der dritten und letzten Doppelserpentine nimmt die Straße ihren Weg nach Nordwesten wieder auf. Noch immer überwiegend im Wald, fährt man als nächstes durch das einzige kleine Dörfchen in der Auffahrt: Ein paar versprengte Häuser und eine kleine Kirche am Wegesrand sind Zeuge davon.
Hinter dem Ort biegt die Straße nach rechts ab. Nun packt dieser Anstieg für das letzte Drittel seine ganze Schönheit aus. Nach Osten hin (rechts des Fahrers) gibt es ein großartiges Panorama. Nach Westen schaut man den Hang hinauf und kann Selvino schon erkennen. Dem Ort nähert man sich nun durch eine erkleckliche Zahl von sehr weit angelegten Serpentinen: Zwölf sind es insgesamt in regelmäßiger Abfolge. Es ist dieser Teil, der Selvino zu einem ganz besonderen Erlebnis in der Lombardei macht. Angesichts des moderaten Gefälles und der großen Kurvenradien sind die übrigens auch bergab ein absoluter Genuss.
Nach der zwölften Serpentine folgt noch eine lange Linkskurve, an deren Ende die Steigung schon einmal kurz nachlässt. Sie leitet in eine letzte Gerade über. Die schließt mit einer Rechtskurve nach Selvino hinein ab. An der ersten Kreuzung würde man sich üblicherweise rechts halten. Direkt hinter jener Kreuzung steht ein Brunnen (mit Aussicht), an dem üblicherweise Radfahrer ihre Flaschen nachfüllen und den Anstieg als beendet betrachten. Faktisch fehlen allerdings noch 20 bis 30 Höhenmeter, die dann auf der gefühlt flachen Ortsdurchfahrt ohne weitere Mühe abgespult werden.
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