Spindlerpass (1238 m)
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Spindlerpass (1238 m)
Przełęcz Karkonoska, Slezské sedlo
Sudeten, Riesengebirge, W.dolnośląskie/Niederschlesien, Královéhradecký kraj/Region Königgrätz.
Der Spindlerpass im Riesengebirge verbindet das polnische Podgórzyn mit dem tschechischen Špindlerův Mlýn (Spindlermühle). Er liegt im Karkonoski Park Narodowy (Nationalpark Riesengebirge).
Für die Beschreibung danken wir Gourmet 

Liste der Auffahrten
| Nordanfahrt von Podgórzyn über Borowice | 12,3 km | 891 Hm | ![]() | ![]() |
| Nordanfahrt von Podgórzyn über Przesieka | 10,7 km | 891 Hm | ![]() | ![]() |
| Südanfahrt von Špindlerův Mlýn | 8,8 km | 460 Hm |
Nordanfahrt von Podgórzyn über Borowice 12,3 km / 891 Hm

Die Auffahrt beginnt in Podgórzyn. Aus Richtung Sobieszów kommend, fährt man dort, wo die 366 einen Linksknick vollzieht, geradeaus in Richtung Przesieka. Die Straße nennt sich, wie auch die 366, Nowa. Aus der anderen Richtung kommend, biegt man entsprechend links ab.
Der Berg ist anfangs auf den ersten 7–8 km gnädig und tut so nicht besonders weh. Der Asphalt ist jedoch mies, voller Löcher und teilweise findet man nur noch Schotter vor. Aber er ist schön, dicht bewaldet und sehr ruhig. Ab dem Sperrbalken wird es jedoch extrem steil. Allein schon das Einklicken ins Pedal erfordert höchste Konzentration. Sitzt man endlich halbwegs auf dem Rad, steht man in einer Rampe mit 15–25 %, in der Spitze 27 %, auf ca. 1 km Länge. Danach wird es erst einmal flacher, aber die Steigung fällt nicht unter 7 %. Jetzt muss man Kräfte sammeln, denn die Schlussrampe steht plötzlich vor einem. Eine Wand baut sich geradewegs vor einem auf. Der letzte Kilometer ist im Schnitt noch einmal über 18 % steil. Er überwindet dabei 190 Hm.
Wir sind den Pass nach 190 km Anreise von Dresden gefahren und hatten noch die Rückreise durch Tschechien (230 km) vor uns. Das war ein Höllenritt, aber der Berg lohnt sich, bietet er doch eine herrliche Aussicht auf die polnische Tiefebene und das tschechische Riesengebirge einschließlich Schneekoppe (am Fuße) und Bedrichov & Co. am Gipfel. Die Abfahrt führt dann ins tschechische Spindlermühle, dem 5-Sterne-Skiort der Tschechen (Weltcuport der FIS: Damenslalom/Riesenslalom)
Wer übernachten möchte, dem empfehle ich die Spindlerbaude direkt am Gipfel. Tolles Quartier mit gutem Essen, tollem Wellnessbereich und herrlichem Blick für 35 € einschließlich HP.
Übersetzen solltet Ihr was ihr habt. Meine 39/26 ist hier nicht empfehlenswert, da die Steilstücke zu lang sind, um nur kurz zu drücken. Kompakt oder 3-fach ist ein probates Werkzeug für den Anstieg. Im Übrigen tragen die Polen hier Bergzeitfahren aus. Die Straße ist teilweise mit Entfernungen zum Ziel und Namenszügen bemalt.
Für die Beschreibung danken wir Gourmet 

Nordanfahrt von Podgórzyn über Przesieka 10,7 km / 891 Hm

Wie in der Variante über Borowice biegt man von der 366 nach Podgórzyn hinein, folgt nach 1,5 km aber nicht der großen, nach links abbiegenden Straße über die Brücke nach Borowice, sondern fährt geradeaus weiter nach Przesieka. In diesem locker bebauten Ort vollführt die Straße einige Kehren, die man aufgrund ihrer Größe beinahe nicht als solche wahrnimmt. Man folgt immer dem Verlauf der großen Straße, die aber am Ortsende dann sehr klein geworden ist und frisch asphaltiert (Stand Mai 2009) in den Wald führt.
Während bis hierher die Steigung bei moderaten 7 % lag, wird im Wald zusehends die 10-Prozent-Marke angepeilt. Da es stupide geradeaus geht, merkt man nicht, dass man tatsächlich rasch an Höhe gewinnt. Bald erreicht man die Kreuzung, an der auch die Straße von Borowice ankommt, und wo hinter dem berüchtigten Sperrbalken der schlimme zweite Teil eingeläutet wird. Die Straße wird schlechter, was aber angesichts der verbleibenden 3,6 km mit durchschnittlich 13 % Steigung nicht ins Gewicht fällt.
Da der flache Mittelteil der Variante über Borowice fehlt, ist diese Auffahrt schwerer. Zuletzt sind wir den Berg bei sintflutartigem Regen gefahren. Die schräg über die Straße strömenden Bäche forderten den Gleichgewichtssinn und verdeckten die teils einen halben Meter tiefen Schlaglöcher im oberen Abschnitt. Hoffentlich bleibt diese Straße noch lange erhalten.
Für die Beschreibung danken wir degga 





