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Steirischer Seeberg (1254 m) Aflenzer Seeberg

Talschluss

Auffahrten

Von Irrer Läufer – Wir durchqueren den Ort und genießen den Blick nach Westen, direkt zum Ende des Tales, wo sich die Unberührtheit des anschließenden Gebietes gut erahnen lässt. Blickt man voraus, also die Straße entlang, erschrecken gewaltige Massen nackten Felses und viel Wald den Quäler. Der fragt sich zu Recht, wie er dieses Hindernis mit nur gut 300 Höhenmetern überwinden soll. Schaut vorerst eher nach wesentlich mehr aus. Aber keine Sorge, das wird schon!

Am Ortsausgang durchfahren wir die erste Kehre von insgesamt sieben, der Berg zeigt noch kurz davor mit 14 % gleich, was er drauf hat. Zum Glück wird es schnell wieder weniger, man kann seine Kräfte für später sparen. Der Asphalt ist mittelmäßig, bei dem gemütlichen Aufstiegstempo ist das allerdings weniger von Belang.

Durch dichten Wald fahren wir bergan, die Steigung pendelt ein wenig, ist aber jederzeit als herzhaft zu bezeichnen. Trotzdem genießt man jeden Meter, es ist schattig und kühl, das ist speziell im Sommer nach einer längeren Runde durch die Obersteiermark ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Das steilste Stück dürfte zwischen der dritten und vierten Kehre zu finden sein. Nach dreieinhalb Kilometern flacht die Steigung dann zur Passhöhe hin ab, die relativ unerwartet (außer man ist mit Blick auf den Höhenmesser vorbereitet) kommt und in eine schnelle Abfahrt nach Gollrad mündet.

Für alle, die es mit der Passhöhe ganz genau nehmen: Ein grünes Hinweissschild „Seeberg Passhöhe“ zeigt in eine kleine Sackgasse, wahrscheinlich liegt sie genau am Stammtisch beim Passwirt.

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Von Irrer Läufer – Die einfachere Anfahrtsvariante führt aus dem kleinen Ort Gollrad von der Mariazeller Seite auf den Seeberg. Da es keinerlei Kehren oder auch nur schärfere Kurven gibt, gestaltet sich die Auffahrt ein wenig zäh.

Die Strecke lässt sich grob in drei Teile einteilen: Der erste dauert etwa einen Kilometer und hat eine durchschnittliche Steigung von ca. 10 % mit ein paar steileren Einsprengseln. Dann flacht es etwas ab, bis Kilometer drei geht es rhythmisch dahin. Zum Schluss folgen noch zwei anspruchsvollere Kilometer, die – auch bedingt durch die breite Straße – nicht schwierig ausschauen, es aber sind. Hier finden sich auch wieder einzelne Passagen mit 12 % und mehr. Der Ausblick beschränkt sich die ganze Zeit auf die umliegenden, bewaldeten Hügel, erst ab der Passhöhe öffnen sich bei schönem Wetter großartige Blicke auf Hochschwab und Große Veitsch.

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