Torre (1993 m)
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DLRF: 2
Torre (1993 m)
Sistema Central, Serra da Estrela, Guarda.
Erfreulicherweise führt eine Straße auf den mit 1993 m höchsten Berg des portugiesischen Festlands. Zwar kommt man in Portugal theoretisch noch höher, nämlich auf den Vulkanberg Pico (2351 m) der gleichnamigen Azoreninsel, doch existiert dort keine Zufahrt zur Kraterkrone.Die Passstraße (N339), von der die nur 750 m lange Stichstraße zum Torre (deutsch: „Turm“) abzweigt, überquert die Serra da Estrela zwischen den Orten Seia im Nordwesten und Covilhã im Südosten auf einer Höhe von maximal 1942 m. Beide Anstiege sind kaum von Bäumen bewachsen, so dass man sich in den Sommermonaten auf eine heiße, sonnige Befahrung einzustellen hat. Oben findet man außer der zwei schon von Weitem erkennbaren Radarkuppeln ein Restaurant, ein Souvenirlädchen (inklusive Verkauf lokaler Käsespezialitäten) und eine Skistation, die aber nur eine kurze Wintersaison bedienen dürfte.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard 

Liste der Auffahrten
| Nordwestauffahrt von Seia | 28,4 km | 1609 Hm | ![]() | ![]() |
| Südostauffahrt von Covilhã | 20,2 km | 1346 Hm | ![]() |
Nordwestauffahrt von Seia 28,4 km / 1609 Hm

In Seia beginnt die Nordwestauffahrt auf etwa 530 m Höhe. Die zum Torre führende N339 ist die Hauptstraße durch diesen Ort. Von Beginn an klettert man mit 6–10 % aus der Stadt heraus, auf die man zunächst noch einige Blicke werfen kann. Angesichts der bevorstehenden 1600 Hm kann einem der forsche Start auch nur Recht sein. 8 km nach Start verliert man auf der Zwischenabfahrt nach Sabugueiro wieder knapp 100 Hm, bevor es gleichmäßig weiter Richtung Gipfel geht. Geprägt wird die ansonsten eher trockene und nur von flachen Pflanzen bewachsene Landschaft auf der weiteren Strecke von zwei Stauseen, von denen vor allem der zweite mit seiner gewaltigen Staumauer auffällt, auf die man ein Stück weit direkt zufährt. Die Steigung wird ab hier sehr unregelmäßig. Auf den letzten 12,5 km werden nur noch 500 m Höhe gewonnen; ein paar Zwischenabfahrten verstehen sich inklusive. Erst auf etwa 1800 m rückt erstmals der Gipfel mit seiner Radaranlage ins Blickfeld. Die noch relativ große Entfernung lässt erahnen, dass der Torre seinem Bezwinger noch ein paar wellige Kilometer über das Hochplateau gönnt, bevor es am eingangs besagten Abzweig der Stichstraße kein Kilometer mehr auf den Gipfel ist.Mit wirklich gemeinen Steigungen kann der Torre nicht aufwarten. Das Maximum sollte bei etwa 12 % liegen. Die insgesamt zu überwindende Höhe, die demotivierenden Zwischenabfahrten und die zumindest in den Sommermonaten zu erwartende portugiesische Hitze und unbarmherzige Sonneneinstrahlung lassen dem Autor eine Härtebewertung von fünf Sternen für den höchsten Festlandsberg Portugals trotzdem als angemessen erscheinen.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard 

Südostauffahrt von Covilhã 20,2 km / 1346 Hm

Der Autor ist diese Strecke nur bergab gefahren und kann von ebenso schöner Landschaft und Fernsichten sowie einer tollen Serpentinenkombination im unteren Bereich berichten.Wer den Weg zum Torre von Covilhã aus gewählt hat und uns detaillierter berichten kann, sei hiermit ermutigt, diese Beschreibung durch seine ersetzen zu lassen.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard 

















