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Waldenburg (506 m)

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Auch wenn wir vom Bahnhof Waldenburg kommend bis zu diesem Startpunkt bereits 17 Hm gewinnen, so beginnt die Auffahrt offiziell erst 700 m später am Abzweig der K 2355. Denn zum einen werden diese bei lediglich 2 bis 3 % gewonnen und zum anderen schließt sie die Anfahrtsmöglichkeiten von Kesselfeld und Westernach oder Obermühle aus.
Die Straße ist gut ausgebaut und leider auch stark frequentiert, da sie eine der Haupteinfallschneisen in den Schwäbisch-Fränkischen Wald bildet. Mit einer Durchschnittssteigung von 6,4 % und Spitzen zwischen 8 und 10 % ist sie zumindest nicht überaus steil und somit schnell erledigt. Schon von unten und aus vielen Kilometern Entfernung erblickt man das majestätische Schloss sowie die alten Fachwerkhäuser, die tollkühn am steil abfallenden Felssporn kleben.
Eine lange Linkskurve führt uns zum Waldrand, entlang dessen wir zur ersten Kehre klettern. Teilweise umgeben uns die Bäume auch vollständig, spätestens aber hinter der genannten Kehre, in welcher ein Weg nach Hohenau abzweigt, auf den ich weiter unten bei der alternativen Auffahrt eingehen werde. Die zweite Kehre umrundet die alten Schlossmauern und führt uns nach Waldenburg hinein.
Rechter Hand haben wir auf dem Balkon Hohenlohes die Möglichkeit, ein traumhaftes Panorama zu genießen. Die traumhafte Aussicht sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen. Dabei kann man es sich auf einigen Bänken bequem machen. Den höchsten Punkt erreichen wir einige Meter weiter am malerischen Marktplatz gegenüber der Kirche. Anschließend führt die Straße auf dem schmalen Grad zwischen romantischen Fachwerkhäusern hindurch und am Lachnersturm und dem Nachtwächterturm vorbei. Währenddessen wandern unsere Blicke immer wieder nach links ins Tal und zum 150 m hohen SWR-Sender auf dem Friedrichsberg.

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Von kletterkünstler – Wer sich nicht am regen Verkehrsaufkommen der Hauptstraße beteiligen will oder wem diese zu flach ist, der nimmt den Roten Weg. Dieser zweigt an einem Parkplatz nach rechts ab. 82 Höhenmeter sind nun auf 1100 Metern zu bezwingen. Unter Bäumen hinweg wird es gleich deutlich zweistellig (das hinterlegte Profil ist hier eher zu zahm), ehe man kurz etwas durchschnaufen kann.
Man folgt nicht dem noch deutlich steileren Fußweg zum Waldenburger Schloss, sondern hält sich nun halbrechts, wo der Tacho im Wald um 15 bis 16 % anzeigt. Die Waden glühen! Die Rampe ist jedoch nur kurz. Mit dem Verlassen des kurzen Waldstücks flacht der Weg für 300 Meter ab. Hier können wir rechter Hand hinab in die Öhringer Ebene schauen. Es folgt der steile Schlussakt. Mit noch einmal 12 bis vielleicht 14 % hieven wir uns hinauf zum Panoramahotel, wo wir auf die L 1046 treffen und der Spuk ein Ende hat.
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00:06:00 | 21.05.2017
Kurbeltreter3000
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Von kletterkünstler – Der erste Teil der Auffahrt ist identisch mit jener über den Roten Weg, welchen wir schließlich nach der ersten Rampe geradeaus in den Wald hinein verlassen. Für einen Fußweg, den man also streng genommen mit dem Rad gar nicht befahren darf, ist dieser jedoch sehr breit, würde locker Platz für ein durchaus breites Auto bieten.
Zunächst noch einigermaßen angenehm wird es langsam immer steiler. Hinter einem Rechtsknick folgt das dicke Ende, das uns eine Steigung von sicherlich 20 % vor die Nase setzt. Schließlich wird der Weg deutlich schmaler und zieht sich parallel zur Landesstraße zu eben jener hinauf, wo wir auf dem Fußweg gegenüber des Schlosses landen. Rechter Hand lauert die Belohnung: Eine tolle Aussicht über die Öhringer Ebene. Der Rest ist quasi flaches Ausrollen zur Passmarke am Marktplatz.
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Von kletterkünstler – Den Ausgangspunkt bei den Weilern Ober- und Untermühle erreicht man, wenn man am Beginn der oben beschriebenen Steigung links zum Gewerbegebiet und gleich wieder rechts abbiegt. Mit schönen Blicken auf das tollkühn auf einem Felssporn thronende Schloss am Zielort und den Friedrichsberg rollen wir anschließend auf schmalem, welligem Sträßchen zu einer Kreuzung, an der wir rechts abbiegen.
Hier kann der Spaß nun beginnen. Zwischen Viehweiden steigt der schmale Weg mit 15 bis 16 % an. Derweil schauen uns die Kühe mitleidig oder doch eher verständnislos zu. Doch schon nach 400 m ist die knackige Plackerei vorerst beendet. Jedenfalls für all jene, die sich entscheiden hier rechts abzubiegen. Teilweise über Lochrastersteine geht es zunächst wellig, dann abfallend zur Hauptstraße nach Waldenburg gegenüber des Roten Weges, einer weiteren verkehrsfreien Variante auf den Berg.
Auf den folgenden kurvigen 400 Metern nach Hohenau müssen 40 Hm überwunden werden. Dabei spenden uns einige Bäume in den Weiden bei günstigem Sonnenstand etwas Schatten. An einer T-Kreuzung eingangs Hohenau angekommen, geht es schließlich scharf rechts zur L 1046, auf der wir die letzten paar hundert Meter zurücklegen.

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Von kletterkünstler – Bis Goldbach ist die Strecke identisch mit der nach Tommelhardt. Das bedeutet auch, dass die 20 % steile Rampe zum Rösslesmahdsee bezwungen werden muss. Bis zum Goldbachsee kann man sich anschließend aber erst einmal zurücklehnen und wieder zu Atem kommen.
Dort fahren wir in der engen Linkskurve dann geradeaus zum Buchberg. Zunächst noch im Freien klettern wir dann mit rund 10 % auch kurviger Fahrbahn zum höchsten Punkt im Wald. Dieser ist dann auch bereits nach 2,5 Kilometern ab dem Start am Friedhof von Beltersrot auf Höhe des Buchbergs erreicht. Hier könnte man diese Auffahrt dann auch beenden, was wir aber nicht tun, da es noch zwei Kilometer bis zum höchsten Punkt in Waldenburg sind und hier sicherlich niemand umdrehen wird, schließlich gibt es keine andere Möglichkeit der Weiterfahrt als diese Straße.
Bis zum Weiler Ziegelhütte verlieren wir dann wieder rund 35 Hm, die wir uns anschließend mit schönen Blicken auf die Kupferzeller Ebene und den Friedrichsberg rechter Hand innerhalb von Waldenburg wieder holen. An der Einmündung in die L 1046 endet diese Auffahrt auf knapp 500 m Höhe gegenüber der Einmündung des Roten Weges dann endgültig.

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