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Wiesenhof (1599 m) Falkaunsalm (1960 m)

IMG 5900.

Auffahrten

Von Uwe – Zunächst muss man einmal von Prutz im Oberinntal zum Ausgangspunkt im Kaunertal kommen, was schon mit 8,2 Kilometern und 366 Höhenmetern zu Buche schlägt. Die Strecke ist deckungsgleich mit der Auffahrt zum Kaunertaler Gletscher, den jeder Rennradler mindestens einmal in seinem Leben auf dem Rad besucht haben sollte.
Wer dieses Pflichtprogramm absolviert hat, kann kurz vor dem kleinen Ort Platz (das ist die Stelle, wo man endlich die lästigen Tunnels hinter sich hat und zum erstem Mal die vergletscherten Berge am Talende sehen kann) links abbiegen, mit der Beschilderung Kaltenbrunn, Nufels. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir Nufels und verlieren danach wieder einige Höhenmeter.
Bald kommen wir an eine Weggabelung, wo es rechts bergauf für uns weitergeht. Kulturfreunde fahren aber zunächst geradeaus und besichtigen die Wallfahrtskirche Kaltenbrunn. Der dort noch weiter führende asphaltierte Weg führt ein Stück bergab und endet blind, hat aber noch eine nette Aussicht Richtung Prutz und Umgebung zu bieten. Nach sechs Kehren, teilweise im Wald, erreichen wir den Ferienhof Wiesenhof, wo wir keine öffentliche Gastronomie vorfinden. Zwischendurch haben wir aber immer wieder Blicke ins Inntal oder auch zu den Bergen des Kaunertals.
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Von Uwe – Wer jetzt, so wie der Autor, mit dem richtigen Gerät am richtigen Ort ist, also mit einem Crosser, Mountainbike oder Tourenrad mit passender Übersetzung und Bereifung, kann in der letzten Kehre (1580 m) vor dem Wiesenhof der Wanderwegbeschilderung Falkaunsalm usw. auf einem geschotterten Alpweg weiter folgen. Mit dem Rennrad sollte man diesen Weg erst gar nicht versuchen.
Zunächst sieht der Weg gar nicht verlockend aus und man muss sich vielleicht dazu zwingen, nicht sofort aufzugeben. Bei der Befahrung durch den Autor im August 2018 war der Beginn des Weges etwas ausgewaschen und grob. Da dummerweise die Befahrung durch Kfz mit dem ausdrücklichen Ziel Falkaunsalm freigegeben ist, muss man auch zu gewissen Tageszeiten mit unbeholfenen Autofahrern rechnen, die am liebsten bis zur Terrasse der Alm auffahren, damit sie nicht so weit laufen müssen, um Bier und Kässpätzle zu bekommen.
Der weitere Steigungsverlauf (nur in ganz kurzen Spitzen über 15 %) und Straßenzustand ließ für den Autor eine ordentliche, aber anstrengende Fahrt zu. Man muss aber bedenken, dass bei unbefestigten Wegen der Zustand sehr schwankend sein kann und auch sehr vom Wetter abhängt. In meinem Fall genügte ein Crosser mit 33er Stollenreifen und eine leichte Untersetzung 34 vorne / 36 hinten für die schwierigsten Stellen. Da es sich beim Material des Weges um Schotter mit sogenanntem Nullanteil handelt, machten sich die Stollenreifen ganz gut.
Bei Kehre 8 ab Wiesenhof kommen wir an eine Abzweigung, wo wir rechts weiter fahren und nach einer weiteren Kehre schon unser Ziel in herrlicher Lage erreichen, wo es auch in der Almsaison etwas auf die Gabel gibt. Der Autor hatte Glück und kam genau zur passenden Tageszeit an, als noch keine anderen Gäste dort waren und erst als der Teller und das Glas leer waren, besagte Autotouristen einschlugen.

Wer jetzt nicht einfach auf dem Auffahrtsweg ins Tal fahren möchte, kann in der erwähnten Kehre 8 in den abzweigenden Forstweg einbiegen und dort zunächst mit relativ geringem Gefälle sehr aussichtsreich und einsam am Hang entlang fahren. Man muss sich aber schon sicher sein, was man vorhat, denn der Forstweg wird im weiteren Verlauf sehr steil und stellenweise auch grob und man kommt erst kurz vor dem Ortskern Kaunerberg wieder auf Asphalt. Ober- und Unterfalpetan haben keine Asphaltanfahrt!
Für den Schotterfreund ist diese Strecke durchaus lohnend, aber anstrengend, obwohl bergab. Einfacher ist mit Sicherheit die direkte Abfahrt über den Wiesenhof. Vermutlich macht diese Strecke als Auffahrt mit dem Crosser keinen Sinn, da die maximale Steigung bis ca. 20 % auf Schotter erreicht.
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