QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Du bist hier: quäldich-Welt | Spanien | València (Autonome Gemeinschaft) | Costa Blanca
Die Costa Blanca zwischen Calpe und Moraira gehört sicher zu den beliebtesten Radzielen in dieser Region. Das Gebiet liegt ca. 80 km nördlich vom Flughafen Alicante und ca. 120 km südlich vom Flughafen Valencia. Für das Wetter gibt es natürlich auch hier keine Garantien, aber wenn es im Frühjahr (Januar bis März) im Umkreis von 2000 km vom Rheinland entfernt ein ideales Trainingswetter gibt, dann sicher hier. Da diese Region ca. 400 km südlicher als Mallorca liegt, sind die Temperaturen zu dieser Zeit meist 3–5°C höher als auf den Balearen.
Das Profil dieser Region ist sehr abwechselungsreich, angefangen von der welligen Küstenstraße bis hin zum ca. 1200 m hohen Port de Tudons im Hinterland.
Die Küstenstraße und die von Valencia in Richtung Alicante führende Nationalstraße (N332) sind je nach Tageszeit und Saison mehr oder weniger stark befahren, die Nebenstraßen und das Hinterland sind jedoch eher verkehrsarm. 80–90 % aller Straßen sind in einem guten bis sehr guten Zustand, aber auch der Rest ist für Rennräder problemlos zu befahren. Es ist festzustellen, dass immer mehr Straßen erneuert werden, manche sich aber auch im Bau befinden.
Die beiden Tourentipps des Autors sind so gewählt, auch wenn deren Zustand manchmal zu wünschen lässt, dass hin und wieder kleine Seitenstraßen benutzt werden, um möglichst verkehrsreiche Straßen zu meiden.
Grundsätzlich sind die örtlichen Autofahrer den Radfahrern gegenüber sehr tolerant und rücksichtsvoll, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Allerdings sollten die Radfahrer durch diszipliniertes Fahren dazu beitragen, dass es auch so bleibt. Möglichst in Einerreihe, bei größeren Gruppen maximal in Zweierreihen zu fahren und – sofern vorhanden – die Seitensteifen zu nutzen, ist aber auch hier selbstverständlich.
Wer mit offenen Augen durch die Region fährt, findet in vielen Orten eine öffentlich zugängliche Wasserstelle (Agua potable), an der man seine Trinkflasche auffüllen kann.
Die meisten Steigungen haben ein Profil von durchschnittlich 4–5 %, an ganz wenigen Stellen gibt es aber auch kurze Stücke von bis zu 20 %. Mit einer Übersetzung von 52/39 und 12-25 müsste es einem normal trainierten Fahrer aber möglich sein, alle Strecken problemlos zu bewältigen. Mancher wird aber eine Kompakt- oder Dreifachkurbel zu schätzen wissen. Vor einem Trainingslager im Frühjahr empfiehlt der Autor allerdings, mindestens 1000 km in den Beinen zu haben.
In jedem Ort gibt es kleine Bars, in denen man sich z.B. mit Bocadillos (belegte Baguettes) und einem Cafe verpflegen kann.
Ein gute Radwerkstatt befindet sich am Fuß von Calpes Altstadt, Ciclo Toni (spricht leider nur Spanisch u. wenig Englisch), einfach mal fragen, kennt hier Jeder. Auch kann man sich hier jeden Sonntag einer spanischen Radgruppe anschließen, um gemeinsam mit den Einheimischen die Gegend zu erkunden. Der eine oder andere spricht etwas Deutsch, von Vorteil ist es aber immer, ein paar Worte Spanisch zu sprechen. Die Ausfahrten sind keine Rennen, und man sollte als Gast nicht gleich die erstbeste Gelegenheit nutzen, zu versuchen, den Spaniern zu zeigen, wo der Hammer hängt. Bei jeder Ausfahrt wird in einer Bar eine Pause eingelegt, man bestellt gemeinsam etwas zu essen und Getränke werden auf den Tisch gestellt. Die Rechnung wird dann durch die Anwesenden geteilt, so zahlt jeder ca. 5–6 €.
Ein günstiger Startpunkt für die Touren liegt mittig der Küstenstraße zwischen Calpe und Moraira in La Fustera am Abzweig nach Benissa. Die Anfahrt beträgt jeweils ca. 5 km von beiden Orten. Die Serpentinenstraße nach Benissa gehört zu den schönsten Straßen der Costa Blanca.
Durch die Zweisprachigkeit in dieser Gegend (Valenciano, ein katalanischer Dialekt, und Castellano, sprich Spanisch) werden oftmals die Ortsnamen unterschiedlich geschrieben. Auch in den handelsüblichen Landkarten gibt es keine einheitliche Schreibweise.
Empfehlenswert ist die Karte von Kümmerly + Frey, „Costa Blanca” 1:250.000
Für weiterführende Informationen verweisen wir auf Wikipedia und das Tourismusportal der Region.
Costa Blanca
Info
Die Costa Blanca zwischen Calpe und Moraira gehört sicher zu den beliebtesten Radzielen in dieser Region. Das Gebiet liegt ca. 80 km nördlich vom Flughafen Alicante und ca. 120 km südlich vom Flughafen Valencia. Für das Wetter gibt es natürlich auch hier keine Garantien, aber wenn es im Frühjahr (Januar bis März) im Umkreis von 2000 km vom Rheinland entfernt ein ideales Trainingswetter gibt, dann sicher hier. Da diese Region ca. 400 km südlicher als Mallorca liegt, sind die Temperaturen zu dieser Zeit meist 3–5°C höher als auf den Balearen.
Das Profil dieser Region ist sehr abwechselungsreich, angefangen von der welligen Küstenstraße bis hin zum ca. 1200 m hohen Port de Tudons im Hinterland.
Die Küstenstraße und die von Valencia in Richtung Alicante führende Nationalstraße (N332) sind je nach Tageszeit und Saison mehr oder weniger stark befahren, die Nebenstraßen und das Hinterland sind jedoch eher verkehrsarm. 80–90 % aller Straßen sind in einem guten bis sehr guten Zustand, aber auch der Rest ist für Rennräder problemlos zu befahren. Es ist festzustellen, dass immer mehr Straßen erneuert werden, manche sich aber auch im Bau befinden.
Die beiden Tourentipps des Autors sind so gewählt, auch wenn deren Zustand manchmal zu wünschen lässt, dass hin und wieder kleine Seitenstraßen benutzt werden, um möglichst verkehrsreiche Straßen zu meiden.
Grundsätzlich sind die örtlichen Autofahrer den Radfahrern gegenüber sehr tolerant und rücksichtsvoll, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Allerdings sollten die Radfahrer durch diszipliniertes Fahren dazu beitragen, dass es auch so bleibt. Möglichst in Einerreihe, bei größeren Gruppen maximal in Zweierreihen zu fahren und – sofern vorhanden – die Seitensteifen zu nutzen, ist aber auch hier selbstverständlich.
Wer mit offenen Augen durch die Region fährt, findet in vielen Orten eine öffentlich zugängliche Wasserstelle (Agua potable), an der man seine Trinkflasche auffüllen kann.
Die meisten Steigungen haben ein Profil von durchschnittlich 4–5 %, an ganz wenigen Stellen gibt es aber auch kurze Stücke von bis zu 20 %. Mit einer Übersetzung von 52/39 und 12-25 müsste es einem normal trainierten Fahrer aber möglich sein, alle Strecken problemlos zu bewältigen. Mancher wird aber eine Kompakt- oder Dreifachkurbel zu schätzen wissen. Vor einem Trainingslager im Frühjahr empfiehlt der Autor allerdings, mindestens 1000 km in den Beinen zu haben.
In jedem Ort gibt es kleine Bars, in denen man sich z.B. mit Bocadillos (belegte Baguettes) und einem Cafe verpflegen kann.
Ein gute Radwerkstatt befindet sich am Fuß von Calpes Altstadt, Ciclo Toni (spricht leider nur Spanisch u. wenig Englisch), einfach mal fragen, kennt hier Jeder. Auch kann man sich hier jeden Sonntag einer spanischen Radgruppe anschließen, um gemeinsam mit den Einheimischen die Gegend zu erkunden. Der eine oder andere spricht etwas Deutsch, von Vorteil ist es aber immer, ein paar Worte Spanisch zu sprechen. Die Ausfahrten sind keine Rennen, und man sollte als Gast nicht gleich die erstbeste Gelegenheit nutzen, zu versuchen, den Spaniern zu zeigen, wo der Hammer hängt. Bei jeder Ausfahrt wird in einer Bar eine Pause eingelegt, man bestellt gemeinsam etwas zu essen und Getränke werden auf den Tisch gestellt. Die Rechnung wird dann durch die Anwesenden geteilt, so zahlt jeder ca. 5–6 €.
Ein günstiger Startpunkt für die Touren liegt mittig der Küstenstraße zwischen Calpe und Moraira in La Fustera am Abzweig nach Benissa. Die Anfahrt beträgt jeweils ca. 5 km von beiden Orten. Die Serpentinenstraße nach Benissa gehört zu den schönsten Straßen der Costa Blanca.
Durch die Zweisprachigkeit in dieser Gegend (Valenciano, ein katalanischer Dialekt, und Castellano, sprich Spanisch) werden oftmals die Ortsnamen unterschiedlich geschrieben. Auch in den handelsüblichen Landkarten gibt es keine einheitliche Schreibweise.
Empfehlenswert ist die Karte von Kümmerly + Frey, „Costa Blanca” 1:250.000
Für weiterführende Informationen verweisen wir auf Wikipedia und das Tourismusportal der Region.
Für die Beschreibung danken wir xtr typ 


