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Aurlandsvegen (1309 m) Snøvegen, Aurlandsfjellet

Herrlicher Blick auf Reinhard. ;)

Auffahrten

Von Reinhard – Die Westauffahrt des Aurlandsvegen dürfte eine der schönsten Passfahrten des sonst schon nicht mit landschaftlichen Reizen geizenden Norwegens sein. Sie nimmt ihren Anfang im unter anderem per Fähre erreichbaren Örtchen Aurland an der Ostseite des Aurlandsfjords, einem südlichen Seitenarm des großen Sognefjords.
Der erste Teil der Auffahrt, der mitten im Ort beginnt und recht gleichmäßig bei angenehmen 8 % Steigung bleibt, ist geprägt vom Blick auf den strahlendblauen Fjord und von sieben Kehren, die sich zunächst durch saftig grüne Wiesen, später dann durch bewaldetes Gelände ziehen, wobei natürlich der Fjordblick teilweise eingeschränkt wird. Wenn plötzlich Menschenmassen auf die Straße drängen und zahllose Busse am Straßenrand einen Stellplatz suchen, ist mit dem Stegastein auf 640 m Höhe ein markanter Zwischenpunkt erreicht. Es handelt sich um einen dieser schwer in Mode gekommenen Skywalks, mit denen versucht wird, schöne Landschaft noch spektakulärer in Szene zu setzen. Klar, dass wir dem Trend folgen und flink die 30 m lange Planke vorlaufen, um die vorerst letzten Fotos vom Aurlandsfjord zu schießen.
Direkt im Anschluss verschwindet die Straße nämlich hinter einem Bergrücken und führt von da an kurvenärmer und direkter in Richtung Hochplateau. Auf ca. 800 m wird die Baumgrenze erreicht, so dass noch etwa 7 km Aufstieg durch karge Landschaft verbleiben, wie man sie in den Alpen erst gut 1000 m höher erwarten würde. Auch die Außentemperatur erfordert hier eventuell schon die ein oder andere Zusatzschicht Bekleidung.
In dieser Richtung ist die Passhöhe bzw. der höchste Punkt des Aurlandsvegen trotz fehlenden Passschildes verhältnismäßig leicht auszumachen, denn sie liegt dort, wo die erste von vielen Zwischenabfahrten übers Fjell ansteht. So wirklich geschafft hat man den Pass aber erst 9 km und rund 160 Hm später.

10 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:29:57 | 17.07.2015
bergfloh63
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:51:05 | 26.06.2018
marwis
Von loomster – Man fährt von Lærdal nach Erdal und folgt da dem Schild Naturpark Aurland respektive dem Straßenschild nach Aurland. Die Anfahrt von Erdal geht sofort mit 10 % für die ersten 5 km los. Dann wird es etwas flacher und bleibt einstellig. Der Anstieg ist weniger gleichmäßig als die Anfahrt von Aurdal. Auf dieser Seite gibt es einige Wasserfälle, der Blick auf den Sognefjord ist aber schnell verdeckt. Hier ist der Asphalt nicht wirklich schön. Da der Anstieg ein großer Bogen ist, sieht man auch relativ gut, wo es die ganze Zeit hingeht.
Der zusammenhängende Anstieg hat auf knapp 1200 m sein Ende, danach geht es wellig auf 12 km weiter bis zum höchsten Punkt des Passes. Die sind auch nur relativ flach (immerhin noch 270 Hm), aber man kann den Schwung ab und zu mal mitnehmen.
Vergleicht man nur den durchgehenden Anstieg auf den ersten 16 km, mag diese Auffahrt etwas leichter als diejenige von Aurland sein. Rechnet man die wellige Fahrt übers kühle – teils eisige – Fjell hinzu, darf die Nordostseite durchaus als die schwerere Auffahrt betrachtet werden.

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