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Golte (1386 m)

Golte3.

Auffahrten

Von AP – Als Startpunkt nehme man eine Kreuzung im Wald zwischen den Weilern Radegunda und Brezje nördlich von Mozirje. Golte ist an der Kreuzung ausgeschildert, aber auch ohne Ausschilderung ist die Kreuzung unverkennbar wegen der schmucken Golstilna Vid mit Terrasse und Garten.
Fährt man die Kreuzung von Mozirje an, so hat man schon ein paar Höhenmeter mehr absolviert und macht die Auffahrt so zu einer der wenigen Strecken in Slowenien, bei denen mehr als 1000 Hm am Stück weggeradelt werden. Von Radegunda her fällt die Straße zur Kreuzung ab, aber um nach Radegunda zu kommen, muss man erst einmal einige Kilometer aus dem Tal der Savinja über Rečica ob Savinji hinaufradeln.
Auf dem ersten Abschnitt des Anstiegs fährt man relativ flach im Wald an einem Bach entlang. Die Steigung zieht rasch an, und teils im Wald, teils über Wiesen zieht die Straße weiter nach Norden, in den Berg hinein. Die Landschaft ist beschaulich und sattgrün, typisch slowenisch eben.
Nach fünf Kilometern Fahrt erreicht man den Weiler Šmihel nad Mozirjem, der aus einer weißgetünchten, dem heiligen Michael geweihten Kirche und einer Handvoll Häusern besteht. Hinter dem Weiler wird es ganz kurz steil, und über eine Doppelkurve gelangt man an eine Kreuzung. Anscheinend ist diese Kreuzung ein Übergang, denn ein hölzerner Wegweiser zeigt den Namen Borovnek an, und geradeaus fällt eine Straße nach Nordosten ab.
Hier darf nun spekuliert werden. Vermutlich führt die Straße zum Dorf Bele Vode im Hinterland von Šoštanj. Sie könnte durchgehend asphaltiert sein, weil es von Bele Vode eine asphaltierte Straße in Richtung Wallfahrtskirche von Sveti Križ gibt, und die Verlängerung dieser Straße die zum Borovnek sein müsste. Auf jeden Fall ist das alles wunderbar abgelegene slowenische Pampa.
Nach Golte geht es aber links weg nach Westen. Die nächsten knapp zwei Kilometer sind fast durchgehend flach und bieten fantastische Ausblicke nach Süden. Hin und wieder stehen Gehöfte an der Straße. Die Holzveranda des letzten Bauernhofs ragt über die Straße, man kann sich hier durchaus den Helm rammen. Kommt man an der Veranda vorbei, ist man schon im letzten Abschnitt des Anstiegs. Die Steigung liegt bei kommoden 8 bis 9 %. Meist verläuft die Straße im Wald, doch ist der immer wieder durch kleine Almen unterbrochen.
Auf dem dreizehnten Kilometer beginnt ganz unvermittelt das abschließende Supersteilstück. Mit 12 bis 18 % Steigung geht es über eine letzte Serpentine dem Alpengarten entgegen. Oben angekommen macht sich ein wenig Ernüchterung breit, denn es gibt keine Gastwirtschaft, bei der man sich mit einem pivo für die Anstrengung belohnen könnte. Dafür kann man in aller Ruhe entspannen, nicht allzu viele Leute verirren sich dort hinauf.
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